Polizei und Feuerwehr

Herrenloser Koffer in Alt-Mariendorf - Entwarnung

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, den 27. September.

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+++ Herrenloser Koffer in Alt-Mariendorf - Entwarnung +++

Polizeieinsatz in Alt-Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg): Am Sonntagnachmittag ist ein herrenloser Koffer in der Nähe des U-Bahnhofs Alt-Mariendorf entdeckt worden. Kriminaltechniker untersuchten den herrenloser Koffer und konnten gegen 17 Uhr Entwarnung geben: Der Koffer war harmlos. Die Polizei hatte an der Kreuzung Mariendorfer Damm / Reißeckstraße einen 50-Meter Sperrkreis um den Gegenstand errichtet. Busse fielen aus oder wurden umgeleitet.

+++ Häftling rast mit Drogen im Auto der Polizei davon - Unfall +++

Ein Hafturlaub endete für einen verurteilten Straftäter in der Nacht zu Sonntag in einem Haftkrankenhaus. Zuvor hatte sich der Mann in Schöneberg eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Häftling mit Drogen auf Flucht vor der Polizei: Lesen Sie hier den kompletten Artikel.

+++ 32-Jähriger attackiert in Flüchtlingsunterkunft einen Mann +++

Ein Mann ist in einer Unterkunft für geflüchtete Menschen in Heinersdorf (Pankow) rassistisch beleidigt und körperlich verletzt worden. Ein anderer Bewohner habe den 25-Jährigen im Gemeinschaftsraum angegriffen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Mit Faustschlägen und einem Stoß mit einem Stuhl in den Rücken habe er den Jüngeren leicht verletzt. Der 32 Jahre alte Tatverdächtige sei zeitweise festgenommen worden und habe sich nicht zum Tatvorwurf geäußert.

Der 25-Jährige habe nach eigenen Angaben am Samstagabend telefoniert, als der andere gekommen sei und ihn sowie seine Mutter rassistisch beleidigt habe. Anschließend habe der 32-Jährige den Jüngeren auch körperlich angegriffen. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes trennten beide Männer und alarmierten die Polizei. Der genaue Hergang war zunächst unklar. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen des rassistischen Hintergrunds.

+++ Raser rammt auf Flucht in Lichtenberg Polizeiauto +++

Ein Autofahrer ist am Sonnabend in Lichtenberg vor einer Polizeikontrolle geflüchtet, hat Straßensperren umfahren und ein Polizeiauto gerammt - zwei Beamte wurden dabei leicht verletzt. Den Einsatzkräften fiel gegen 22.30 Uhr der BMW-Fahrer auf der Fischerstraße auf. An der Kreuzung Lückstraße/Giselastraße stoppten sie den Fahrer für eine Kontrolle. Er hielt zunächst auch an - doch als die Polizisten sich dem Fahrzeug näherten, beschleunigte der Fahrer und flüchtete.

Mit hohem Tempo raste er durch die Straßen und versuchte durch das Ausweichen auf mehrere kleinere Straßen, sich der Polizei zu entziehen. Auf der Volkradstraße errichteten die Beamten zwei Sperren, um den BMW-Fahrer aufzuhalten. Dem ersten quergestellten Einsatzwagen umfuhr der Fahrer. Der nächste querstehende Funkwagen stand an der Volkradstraße/Ribbecker Straße. Der BMW-Fahrer fuhr rechts am Heck des Streifwagens vorbei, kollidierte dabei mit diesem und schob den Wagen zur Seite. Durch den starken Aufprall lösten die Airbags in dem Polizeiauto aus. Eine Polizistin und ein Polizist wurden verletzt. Rettungskräfte brachten beide in ein Krankenhaus, welches sie nach ambulanten Behandlungen wieder verlassen konnten.

Der BMW-Fahrer und ein Insasse flüchteten unerkannt. Bei einer Absuche wurde der Wagen verlassen auf dem Merler Weg geparkt aufgefunden und sichergestellt. Am Fahrzeug befanden sich Dubletten tatsächlich existierender Kennzeichen, die beschlagnahmt wurden. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 5.

+++ Autofahrer streiten über Vorfahrt und lösen Polizeieinsatz aus +++

Ein Streit zweier Männer über die Straßenverkehrsordnung hat am Sonnabend in Hohenschönhausen (Lichtenberg) zu einem Polizeieinsatz geführt. Auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants an der Hansastraße diskutierten ein 27-Jähriger und ein 51-Jähriger darüber, wer Vorfahrt hat. Der 51-Jährige soll den Jüngeren während des Streits beleidigt haben. Darüberhinaus versperrte der 27-Jährige dem anderen Autofahrer auch den Weg, weil er zunächst davon ausgegangen war, dass es während des Rangierens der Autos zu einem Schaden kam. Beschädigungen konnten später nicht festgestellt werden. Der 51-Jährige stritt die ihm vorgeworfenen Beleidigungen ab. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung, der Nötigung im Straßenverkehr und dem Vortäuschen einer Straftat dauern an.

+++ Autos stoßen in Wilmersdorf frontal zusammen - Mann schwer verletzt +++

Bei einem Unfall am Sonnabend in Wilmersdorf ist ein Gast eines Fahrdienstes schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, bog ein 19 Jahre alter VW-Fahrer von der Blissestraße nach links auf die Detmolder Straße ab und kollidierte mit einem Nissan eines Fahrdienstes, welcher auf der Blissestraße in entgegengesetzter Richtung unterwegs war. Die Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Ein 28-Jähriger, der auf dem Rücksitz des Nissan saß, erlitt eine Kopfverletzung. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn in ein Krankenhaus.

+++ Kellerbrand in Steglitz - Brandstiftung vermutet +++

In Steglitz haben am Sonnabend drei Kellerverschläge gebrannt. Gegen 18.50 Uhr bemerkten Anwohner der Hubertusstraße Rauch aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses und verständigten die Feuerwehr. Durch den Brand wurden die Strom- und die Abwasserleitung des Hauses beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt ein Brandkommissariat.

+++ Autos brennen in Hohenschönhausen +++

Die Feuerwehr ist in der vergangenen Nacht zu einem Einsatz nach Hohenschönhausen (Lichtenberg) ausgerückt. Gegen vier Uhr standen an der Wartenberger Straße zwei Pkw in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, ein weiterer Pkw wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

+++ Aldi-Filiale in Borgsdorf überfallen +++

Ein unbekannter Täter hat in Hohen Neuendorf (Oberhavel) einen Supermarkt überfallen. Der Mann habe am Samstagabend zum Ladenschluss gegen 21.00 Uhr die Kassiererin mit einem pistolenähnlichen Gegenstand bedroht und Geld gefordert, berichtete ein Sprecher des Polizeipräsidiums am Sonntag. Danach sei der Täter mit seiner Beute in unbekannter Höhe zu Fuß geflüchtet. Die Angestellte und zwei sieben und zehn Jahre alten Kinder eines Kunden mussten den Angaben zufolge mit einem leichten Schock im Krankenhaus behandelt werden. Eine sofort eingeleitete Großfahndung nach dem Täter blieb zunächst ohne Erfolg.

+++ Unfall in Pankow - verletzte Person +++

In Prenzlauer Berg (Pankow) ist es am Sonnabend zu einem Unfall gekommen. Eine Person wurde leicht verletzt. Gegen 20 Uhr kollidierte an der Kreuzung Erich-Weinert-Straße uns Dunkerstraße ein Transporter mit einem Pkw. Durch die Wucht des Aufpralls riss ein Hinterrad des Autos ab. Die Feuerwehr räumte die Unfallstelle.

+++ Gasleck in Mitte ist behoben +++

Wegen Gaslecks: Räumung von drei Wohnhäusern in Berlin-Mitte

Der Feuerwehreinsatz wegen eines Gaslecks in Berlin-Mitte ist beendet. „Die Leitung wurde vom Energieversorger repariert. Wir waren bis 5.00 Uhr mit 40 Kräften zum Brandschutz vor Ort“, sagte ein Feuerwehrsprecher am Sonntagmorgen. Der Einsatz in der Brunnenstraße sei heikel gewesen, weil während der Reparatur weiter Gas ausströmte. „Es ist eine Niederdruck-Gasleitung, die nicht per Schieber abgestellt werden kann“, erklärte der Sprecher.

Drei mehrstöckige Wohnhäuser wurden evakuiert. Die Rettungskräfte holten rund 15 Anwohner aus ihren Wohnungen. Niemand wurde verletzt, hieß es. Die Brunnenstraße war vom Rosenthaler Platz bis zur Invalidenstraße gesperrt, auch der öffentliche Nahverkehr durfte dort nicht fahren. Die Ursache für das Leck war zunächst unklar.