Blaulicht-Blog

Verfolgungsjagd mit Polizei endet an Parkbank in Köpenick

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 9. September.

Eine Verfolgungsjagd mit der Berliner Polizei endete in einer Sackgasse.

Eine Verfolgungsjagd mit der Berliner Polizei endete in einer Sackgasse.

Foto: Morris Pudwell

+++ Ford mit gestohlenen Kennzeichen rast durch Köpenick +++

Eine Verfolgungsjagd mit der Polizei endete am Dienstagabend gegen 21 Uhr für einen Ford Focus zwischen einer Parkbank und einem Blumenkübel in einer Sackgasse in Köpenick. Einer Polizeistreife war gegen 20.45 Uhr ein Ford Focus Turnier aufgefallen, dessen Kennzeichen mit Paketklebeband befestigt war. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass dieses als gestohlen gemeldet war, woraufhin sich die Einsatzkräfte entschlossen, den Wagen anzuhalten. Der Fahrer des Fords hielt zunächst an, beschleunigte dann jedoch den Wagen wieder und raste davon. Über mehrere Straßen fuhr der Ford-Fahrer bis in die Sackgasse der Sternallee, wo er das Fahrzeug zwar abbremste, jedoch nicht zum Stillstand brachte. Die Polizei folgte dem Wagen. Der Ford-Fahrer flüchtete unerkannt aus dem noch rollenden Wagen. Der Ford stieß gegen einen Poller und eine Parkbank und kam wenige Zentimeter vor dem Geländer zur Müggelspree zum Stehen. Die Beifahrer im Alter von 18 und 19 Jahren konnten angehalten und identifiziert werden. Im Auto befanden sich zahlreiche Alkoholflaschen, teils schon ausgetrunken. Der Ford wurde zur Beweissicherung beschlagnahmt und abgeschleppt. Die Ermittlungen zu dem gestohlenen Kennzeichen und dem Verdacht eines illegalen Kraftfahrzeugrennens dauern an.

+++ Fußgänger von Motorrad erfasst und schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmorgen in Fennpfuhl wurde ein Fußgänger schwer verletzt. Bisherigen Ermittlungen zufolge fuhr ein 53-jähriger Motorradfahrer auf der Landsberger Allee, von der Storkower Straße kommend, in Richtung Weißenseer Weg. Gegen 5.30 Uhr überquerte der 22-jährige Fußgänger die Fahrbahn der Landsberger Allee und wurde hierbei von dem Motorrad-Fahrer erfasst. Bei dem Unfall erlitt der junge Mann schwere Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Auch der 53-Jährige erlitt bei dem Zusammenstoß Verletzungen, die in einer Klinik ambulant behandelt werden mussten. Das Motorrad wurde zwecks Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt. Der Verkehrsermittlungsdienst führt die Ermittlungen.

+++ Mann zündet Zelt mit zwei Campern an +++

In der Nacht zu Mittwoch soll ein Mann in Kreuzberg ein Zelt angezündet haben, in dem sich ein Paar befand. Nach bisherigen Erkenntnissen schliefen die Frau im Alter von 38 und der Mann im Alter von 28 Jahren im Görlitzer Park nahe des Einganges Liegnitzer Straße in einem Zelt, als gegen 1.30 Uhr ein 31 Jahre alter Mann an das Zelt herantrat und der Frau von außen durch die Zeltplane mehrfach gegen den Oberkörper getreten und an den Haaren gezogen haben soll. Der 28-Jährige soll den Angreifer von innen aus dem Zelt heraus aufgefordert haben, dies zu unterlassen. Stattdessen soll der Mann den Zeltstoff des Eingangsbereichs angezündet haben, während sich das Paar noch im Zeltinneren befunden habe. Der 28-Jährige konnte das in Brand gesteckte Zelt löschen und den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten, die den 31-Jährigen festnahm. Eine bei ihm durchgeführte Atemalkoholprobe ergab einen Wert von rund 1,4 Promille. Die Einsatzkräfte brachten ihn in ein Polizeigewahrsam, wo er erkennungsdienstlich behandelt und einem Brandkommissariat beim Landeskriminalamt überstellt wurde.

+++ Mutmaßliche Handtaschenräuber in Spandau und Kreuzberg festgenommen +++

Beamte der Berliner Polizei haben am Dienstagnachmittag in Spandau einen mutmaßlichen Räuber festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, soll der Mann gegen 14.20 Uhr eine 36-jährige Frau in der U-Bahn der Linie U7 kurz vor dem Erreichen der Endhaltestelle U-Bahnhof Rathaus Spandau zunächst verbal belästigt haben. Nach dem Aussteigen soll der 28-Jährige ihr dann gefolgt und von hinten an ihrer Handtasche gerissen haben. Während die 36-Jährige zu Boden geschleudert wurde, soll der Mann mit der entrissenen Handtasche zurück in den U-Bahnhof geflohen sein. Passanten hielten den Flüchtenden dort fest. Daraufhin soll er der Frau die Tasche zurückgegeben und sich in unbekannte Richtung entfernt haben. Kurze Zeit später sah die 36-Jährige den mutmaßlichen Räuber in unmittelbarer Tatortnähe auf einer Bank sitzend und machte Einsatzkräfte auf ihn aufmerksam. Der 28-Jährige wurde festgenommen, in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und anschließend einem Raubkommissariat überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

Am Dienstagabend nahmen Zivilfahnder des Landeskriminalamtes drei tatverdächtige Männer in Kreuzberg fest. Die Fahnder hatten beobachtet, dass das Trio kurz vor 20.30 Uhr in der Adalbertstraße einer 30 Jahre alten Frau die Handtasche aus dem Fahrradkorb gestohlen hatte. Bei der Durchsuchung von zwei Tatverdächtigen im Alter von 30 Jahren und ihrem 23 Jahre alten Komplizen fanden die Beamten die gestohlene Handtasche, weiteres mutmaßliches Diebesgut sowie Geld. Der 23-Jährige hatte zudem ein verbotenes Messer dabei. Nach den erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden die Festgenommenen dem zuständigen Fachkommissariat für Taschendiebstahl beim Landeskriminalamt überstellt.

+++ Drei Männer bei Unfällen schwer verletzt +++

Bei Verkehrsunfällen in in Reinickendorf, Schöneberg und Tiergarten sind am Dienstag drei Männer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der erste Unfall gegen 12 Uhr, als ein 50-Jähriger mit seinem Audi auf der Ollenhauer Straße in Richtung Kurt-Schumacher-Platz in den Kreuzungsbereich einfuhr. Dort regelten Polizeikräfte den Verkehr. Obwohl die Polizisten die Querrichtung freigegeben hatten. fuhr der 50-Jährige weiter. Hierbei prallte er mit einem kreuzenden 69 Jahre alten Motorradfahrer zusammen, der von der Lindauer Allee in Richtung Waldstraße fuhr. Der Motorradfahrer schleuderte in den Gegenverkehr und wurde dort von einem Ford erfasst, mit dem ein 75-Jähriger von der Waldstraße in Richtung Lindauer Allee unterwegs war. Rettungskräfte brachten den schwer verletzten Motorradfahrer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Ein zweiter Unfall ereignete sich gegen 16.20 Uhr, als ein 22-Jähriger mit seinem Opel auf der Straße Schöneberger Ufer in Richtung Potsdamer Brücke bei Rot in den Kreuzungsbereich Schöneberger Ufer/Potsdamer Straße ein fuhr. Dort kollidierte er mit einem Motorrad, mit dem ein 61-Jähriger unterwegs war. Der Motorradfahrer stürzte und kam mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Ein dritter Unfall ereignete sich gegen 20.40 Uhr, als war ein 21-Jähriger mit seinem VW auf der Yorckstraße in Richtung Goebenstraße unterwegs war den Fahrstreifen nach rechts wechselte. Dabei stieß er mit einem Roller zusammen, mit dem ein 43-Jähriger in gleiche Fahrtrichtung unterwegs war. Der Rollerfahrer stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten den Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ Mann beschimpft Polizisten als Nazi +++

Bei einem Einsatz in Reinickendorf wurde in der Nacht zu Mittwoch ein Polizeibeamter als Nationalsozialist beschimpft. Nach derzeitigem Ermittlungsstand alarmierte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses die Polizei gegen 22.45 Uhr in die Kopenhagener Straße zu einer Häuslichen Gewalt. Dort sollen sich ein Mann und eine Frau gestritten und gegenseitig Verletzungen zugefügt haben. Nach Aufnahme der Anzeige begleiteten der Polizeibeamte und seine Kollegin den 29 Jahre alten Mann aus der Wohnung. Dabei verhielt er sich zunehmend renitent und beleidigte den Polizisten, indem er ihn als Nationalsozialisten beschimpfte. Nach Feststellung seiner Personalien wurde er am Ort entlassen. Dabei wandte er sich dem Polizeiobermeister nochmals zu und streckte seine rechte Hand zum sogenannten Hitlergruß aus. Gegen den 29-Jährigen wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und wegen des Verdachts der Beleidigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

+++ Zelt angezündet - Polizei sucht Zeugen +++

Im Zusammenhang mit einem versuchten Totschlag am Sonntag, den 30. August 2020, in den Nachmittagsstunden in Charlottenburg sucht die 3. Mordkommission beim Landeskriminalamt nach Zeugen. Laut derzeitigem Ermittlungsstand kam es gegen 14.10 Uhr auf einer Grünfläche entlang der Bahntrasse zwischen Bahnhof Zoologischer Garten und einem Lokal in der Müller-Breslau-Straße zu einem Zeltbrand. Zwei Personen, die sich zu dieser Zeit im Zelt aufhielten, konnten sich rechtzeitig mit leichten Brandverletzungen befreien. Es besteht der Verdacht, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.

Die Mordkommission fragt:

  • Wer hat gesehen wie das Zelt in Brand geraten ist?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen geben und hat sich noch nicht mit der 3. Mordkommission in Verbindung gesetzt?
  • Insbesondere wird ein Zeuge, der als Schnurrbartträger beschrieben wird und eine Brandlegung beobachtet haben soll, gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Hinweise nimmt die 3. Mordkommission beim Landeskriminalamt in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-911333, per E-Mail lka113-hinweis@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

+++ Unerlaubt mit Taxi eingereist +++

Am Dienstag nahmen Bundespolizisten sechs ukrainische Staatsangehörige in Gewahrsam, nachdem sie unerlaubt in einem Taxi eingereist waren. Gegen 11:30 Uhr stoppten die Beamten auf der Bundesautobahn 11 ein in Richtung Berlin fahrendes Taxi mit polnischen Kennzeichen. Neben dem 28-jährigen polnischen Fahrer befanden sich sechs männliche, ukrainische Staatsangehörige (28, 30, 39, 39, 46, 46 Jahre) im Fahrzeug. Zur polizeilichen Kontrolle legten die Personen ihre ukrainischen Reisepässe vor. Andere Dokumente, die zur Einreise und den Aufenthalt in Deutschland notwendig sind, hatten sie nicht. Die Bundespolizei nahm die Männer in Gewahrsam und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Männer auf freien Fuß belassen und reisten freiwillig nach Polen aus.

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