Polizei und Feuerwehr

Gegen Autotür geprallt: Erneut Fahrradfahrer schwer verletzt

| Lesedauer: 11 Minuten

Foto: dpa

In unserem Blog finden sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Mittwoch, 12. August 2020.

+++ Fahrradfahrer bei Unfall schwer verletzt +++

Am Dienstagabend ist ein Fahrradfahrer in Schöneberg bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der 37-Jährige war mit seinem Fahrrad gegen 18.45 Uhr die Hauptstraße aus Richtung U-Bahnhof Kleistpark kommend in Richtung Vorbergstraße unterwegs, als zeitgleich ein 26-jähriger die Fahrertür seines in der Hauptstraße geparkten BMW von Innen geöffnet haben soll. Der Radfahrer prallte in der Folge gegen die Tür des Fahrzeuges und zog sich beim Sturz schwere Kopf-, Arm- sowie Handverletzungen zu und klagte anschließend über Schmerzen in der Brust. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er stationär verblieb.

+++ Berliner Feuerwehr beendet Ausnahmezustand wegen Hitze +++

Die Berliner Feuerwehr befand sich am Mittwoch bis etwa 16 Uhr im Ausnahmezustand. Aufgrund der Hitze wählten viele Menschen die 112. „Zwischen zwölf Uhr und 12.45 Uhr haben uns rund 100 Notrufe zu medizinischen Problemen erreicht – fast ausschließlich Herz-Kreislauf-Beschwerden“, sagte Sprecher Thomas Kirstein. Daher habe man acht zusätzliche Rettungswagen eingesetzt und dafür Löschfahrzeuge außer Dienst gestellt. Bis 15 Uhr stieg die Zahl der Rettungsdiensteinsätze auf 280 an.

Normalerweise würden innerhalb von 24 Stunden zwischen 1200 und 1400 Notrufe zu medizinischen Problemen eingehen, so Kirstein weiter. Am Dienstag seien es bereits 1600 gewesen. So geballt wie am Mittwochmittag sei es aber bisher nicht gewesen. Die anhaltende Wärme, die sich zwischen den Häusern staut und dass Menschen vielleicht schon seit einigen Tagen zu wenig trinken, mache sich heute bemerkbar. „Nehmen Sie also ausreichend Flüssigkeit zu sich, halten Sie sich im Schatten auf und haben Sie ältere Menschen im Blick“, appelliert Kirstein an die Berlinerinnen und Berliner.

+++ Drogengeschäfte im Smart - Festnahme +++

Zivilpolizisten nahmen in der vergangenen Nacht einen mutmaßlichen Drogenhändler in Mitte fest. Im Rahmen ihrer Streife fiel den Einsatzkräften gegen 22.15 Uhr ein Smart-Fahrer in der Inselstraße auf, der nacheinander mehrere mutmaßliche Fahrgäste in sein Fahrzeug aufnahm, mit diesen Personen augenscheinlich Gegenstände austauschte und anschließend die Beifahrer wieder absetzte.

Die Zivilfahnder kontrollierten den Fahrer, einen 23 Jahre alten Mann. Bei der Durchsuchung des Mannes und des Autos fanden die Polizisten mutmaßliche Drogen, Smartphones und Geld und stellten diese Gegenstände und das Fahrzeug sicher. Außerdem konnte der Festgenommene keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen. Der mutmaßliche Drogenhändler wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen.

+++ 23-Jähriger verletzt zwei Polizisten +++

Ein 23-Jähriger hat am Dienstagabend in Moabit zwei Polizisten verletzt. Wie die Polizei mtiteilte, waren die Beamten zu einer Nötigung gerufen wurden. Zunächst soll ein 23-Jähriger gegen 18.10 Uhr an der Kreuzung Wilsnacker Ecke Turmstraße auf dem Radweg gestanden haben und eine 54 Jahre alte Radfahrerin an der Weiterfahrt gehindert haben. Als sie ihn aufforderte, zur Seite zu gehen, soll der Mann zunächst ihr Vorderrad festgehalten haben. Als sie versucht haben soll, den Griff zu lösen, soll er sie am Arm festgehalten haben, woraufhin sie um Hilfe schrie. Diese Hilfeschreie hörte ein Polizeibeamter außer Dienst, der daraufhin den Mann zur Seite zog. Weitere Einsatzkräfte wurden anschließend zur Unterstützung gerufen. Einem Beamten schlug der 23-Jährige unvermittelt ins Gesicht, der daraufhin verletzt wurde, sich anschließend zur Behandlung in ein Krankenhaus begab und seinen Dienst beenden musste. Ein weiterer Polizeibeamter erlitt bei weiteren Widerstandshandlungen des Mannes leichte Verletzungen an beiden Knien, setzte seinen Dienst aber fort. Der Tatverdächtige wurde festgenommen, kam für weitere polizeiliche Maßnahmen in ein Gewahrsam und wurde anschließend wieder entlassen.

+++ Auf Mann in Hellersdorf eingestochen +++

In der vergangenen Nacht ist ein Mann in Hellersdorf lebensgefährlich verletzt worden. Zwei Männer gerieten gegen 22.10 Uhr in der Wohnung des 46-Jährigen an der Alte Hellersdorfer Straße in Streit. Der 46-Jährige soll den 32-Jährigen dann mit einem Messer verletzt und anschließend Erste Hilfe geleistet sowie den Notruf gewählt haben. Im Krankenhaus musste der 32-Jährige notoperiert werden. Sein Zustand konnte stabilisiert werden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Einsatzkräfte nahmen den Tatverdächtigen noch am Tatort fest und brachten ihn in ein Gewahrsam. Bei der anschließenden Spurensicherung fanden Polizisten noch sieben Hanfpflanzen auf dem Balkon. Diese wurden beschlagnahmt. Außerdem wurden zwei Hunde dem Tierheim übergeben. Derzeit wird geprüft, ob die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls vorliegen. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung führt ein Fachkommissariat in der Polizeidirektion 6.

+++ Einbrecher mit Badeschlappen von Hausbesitzer unterwegs - Festnahme +++

Einbrechen mal anders: Ohne Hast hat sich ein 32-Jähriger in einer Villa in Wilmersdorf zu schaffen gemacht und nachts auch noch das Licht brennen lassen. Er sei mit den Badelatschen des abwesenden Besitzers durch das Haus geschlappt und habe sich offensichtlich wie zu Hause gefühlt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Einbrecher sei in der Nacht festgenommen worden. Ein Nachbar hatte die erleuchteten Fenster gesehen und die Einsatzkräfte alarmiert. Wann der Verdächtige gewaltsam in das Haus eindrang und ob Wertgegenstände fehlen, werde jetzt ermittelt, sagte ein Sprecher der Polizei.

+++ Schüsse von Balkon in Neukölln +++

Schüsse von einem Balkon in Neukölln haben das Spezialeinsatzkommando der Polizei auf den Plan gerufen. Die Kräfte seien aber am Dienstagabend wieder abbestellt worden, nachdem drei Jugendliche und ein 13-Jähriger aus der Wohnung mit dem Balkon im Theodor-Loos-Weg kamen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Bei der Durchsuchung wurden eine Schreckschusswaffe und auf dem Balkon eine Patronenhülse entdeckt und beschlagnahmt. Verletzt wurde niemand.

Die Erziehungsberechtigten des 13-jährigen Jungen und der drei Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren wurden verständigt, sie nahmen ihren Nachwuchs dann in Empfang. Es stellte sich heraus, dass die Waffe dem Vater eines 14-Jährigen gehörte. Gegen den Mann (35) werde nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt, hieß es.

+++ Frau im Bus in Reinickendorf beleidigt und getreten +++

Ein Frau ist am Dienstag im Bus der Linie X21 in Reinickendorf von einem Mann getreten und beleidigt worden. In Höhe des Kurt-Schumacher-Platzes soll nach Angaben der 44-jährigen Frau der Mann ihr in den Unterleib getreten und fremdenfeindlich beleidigt haben - vermutlich wegen ihrer Kleidung. Der Mann habe dann den Bus an der dortigen Haltestelle in Richtung Scharnweberstraße verlassen und sei geflüchtet. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

+++ Feuer in Krankenhaus in Köpenick - Festnahme +++

Nach einem Brand am Dienstag in einem Krankenhaus an der Salvador-Allende-Straße in Köpenick ist eine 25 Jahre alte Verdächtige namhaft gemacht worden. Die Brandmeldeanlage löste gegen 12.45 Uhr einen Alarm aus. Daraufhin gelang es Mitarbeitern der betroffenen Station den Brand von einem Müll- und einem Wäschesack noch vor Eintreffen der Feuerwehr zu löschen. Bei den weiteren Ermittlungen gelang es Polizisten eine Tatverdächtige namhaft zu machen, die in ihrer Vernehmung weitere fünf Brandlegungen in diesem Krankenhaus in der Vergangenheit gestand. Sie wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes.

+++ Kassiererin in Siemensstadt verletzt +++

Ein Mann hat am Dienstag in Siemensstadt (Spandau) einen Supermarkt überfallen und eine Kassiererin verletzt. Der Unbekannte mit einem Mund-und-Nasen-Schutz betrat gegen 20.45 Uhr den Discounter an der Siemensstraße. An der Kasse habe der Mann die 37 Jahre alte Angestellte mit einem Messer bedroht und die Herausgabe von Geld gefordert. Abschließend soll er versucht haben, noch in die Kasse zu greifen. Dabei habe er einen Arm der Kassiererin gepackt und ihr eine kleine Schnittverletzung zugefügt. Der Räuber flüchtete mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Direktion 2 übernommen.

+++ Mehrere Fahrzeuge bei Bränden beschädigt +++

In der Nacht zu Mittwoch sind in vier Ortsteilen Berlins Fahrzeuge durch Brände beschädigt oder zerstört worden. In allen vier Fällen konnten die Flammen gelöscht werden, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Verletzte gab es keine. Die Brandursachen waren am Morgen noch unklar.

In Lichterfelde fing gegen 01.22 Uhr auf der Billy-Wilder-Promenade der Reifen eines Transporters Feuer. Der Motorraum eines Autos brannte gegen 1.06 Uhr an der Winterstraße in Reinickendorf. Ein Transporter wurde um 0.29 Uhr in Gesundbrunnen in der Schönstedtstraße durch ein Feuer stark beschädigt. Der vierte Brand ereignete sich bereits gegen 23.10 Uhr in Marzahn. Hier ging ein Auto in der Eichhorster Straße in Flammen auf. Der Innenraum brannte aus.

+++ Radfahrer mit Flüssigkeit bespritzt +++

Ein 34-Jähriger ist am Dienstagabend in Kreuzberg mit einer bisher unbekannten Flüssigkeit besprüht und dadurch verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 34-Jährige gegen 18.30 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Admiralstraße in Richtung Admiralbrücke unterwegs, als er von einem ihm entgegenkommenden Radfahrer mit einer Flüssigkeit besprüht wurde. Kurze Zeit später spürte er brennende Schmerzen an seinen Unterarmen und alarmierte Rettungskräfte. Diese brachten den 34-Jährigen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Unbekannte flüchtete. Die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung führt nun ein Fachkommissariat.

+++ Feuer in Bürogebäude in Hohenschönhausen +++

Die Feuerwehr ist am Dienstag gegen 18 Uhr zu einem Einsatz nach Hohenschönhausen (Pankow) ausgerückt. In einem Bürogebäude an der Hauptstraße brannten in einem Vorraum abgestellte Plastiksachen. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung in dem Gebäude. Die Feuerwehr rückte mit drei Staffeln an und hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand.

+++ Strohballen brennen +++

Am Dienstag gegen 20.30 Uhr ist die Feuerwehr zur L200 zwischen Rüdnitz und Wullwinkel im Landkreis Barnim verständigt worden. Dort brannten mehrere Strohballen. Die Strohmiete stand bei Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand. Es wurden weitere Kräfte nachalarmiert. Die Löscharbeiten zogen sich die halbe Nacht hin. Mit einem Radlader wurden die Strohballen auseinander gezogen und dann gelöscht.

( BM/dpa )