Blaulicht-Blog

Rauchwolke über Berlin - Papierlager geht in Flammen auf

In unserem Blog finden sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 31. Juli 2020

In Kreuzberg brennt ein Papierlager.

In Kreuzberg brennt ein Papierlager.

Foto: Maurizio Gambarini

+++ Papierlager brennt in Kreuzberg +++

Ein Altpapierlager in Kreuzberg ist am Freitagnachmittag in Brand geraten. Die von dort aufsteigende Rauchwolke sei gegen 17.00 Uhr über weiten Teilen der Stadt zu sehen gewesen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Es sei niemand verletzt worden und keine Menschen in Gefahr gewesen. Zu der noch unbekannten Brandursache begann die Polizei bereits am Freitagabend zu ermitteln.

Neben dem Altpapier brannten auch andere Wertstoffe, die dort in gepressten Ballen gelagert werden. Dies erschwerte die Löscharbeiten den Angaben zufolge, gegen 18 Uhr hatten die Feuerwehrleute den Brand dann aber unter Kontrolle.

Laut Feuerwehr kam auch ein Radlader zum Einsatz, um die gelagerten Ballen auseinanderzuziehen. Die Brandbekämpfer waren zu Beginn mit insgesamt 80 Kräften im Einsatz, deren Zahl jedoch im Laufe der sogenannten Nachlöscharbeiten reduziert wurde. Diese Arbeiten sollten am Freitagabend noch einige Stunden dauern.

+++ Jugendliche rassistisch und sexistisch beleidigt +++

Ein betrunkener Mann soll in Berlin-Charlottenburg einen 18-Jährigen rassistisch und eine 16-Jährige sexistisch beleidigt haben. Zeugen beobachteten die Beleidigungen und die vorausgegangenen Streitigkeiten zwischen zwei Gruppen auf dem Hardenbergbergplatz in der Nacht zum Freitag, wie die Polizei mitteilte. Zur Hilfe gerufene Polizisten nahmen den 25-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest, eine Atemalkoholmessung ergab den Angaben zufolge einen Wert von 1,8 Promille.

+++ Einbruch in Kfz-Zulassungsstelle - Verdächtiges Duo ermittelt +++

Die Berliner Polizei hat nach einem Einbruch in eine Kfz-Zulassungsstelle in Alt-Hohenschönhausen zwei tatverdächtige Brüder ermittelt. Die Männer im Alter von 40 und 44 Jahren sollen in der Nacht auf den 2. Mai mehr als 3 000 Plaketten und Siegel (darunter 850 Feinstaubplaketten und 1 500 Dokumentenklebesiegel) aus der Zulassungsstelle in der Ferdinand-Schultze-Straße entwendet haben, wie die Polizei am Freitag nach längeren Ermittlungen mitteilte.

Die Gegenstände seien bei der Durchsuchung der Wohnung des jüngeren Bruders gefunden worden. Den Angaben zufolge fand die Polizei auch Werkzeug, das am 15. Mai bei einem Baustelleneinbruch in der Franklinstraße entwendet worden war. Der ältere Bruder befinde sich wegen einer mutmaßlich begangenen Raubtat bereits in Untersuchungshaft, hieß es. Der Jüngere sei nach der Wohnungsdurchsuchung vorläufig festgenommen worden.

+++ Defekter Regionalzug sorgt für Zug-Stau am Alex +++

Ein defekter Regionalexpress hat am Freitagnachmittag für einen einstündigen Stau mit mindestens drei Zügen am Bahnhof Berlin-Alexanderplatz gesorgt. Der Zug der Linie RB 14 zum Flughafen Schönefeld müsse abgeschleppt werden, hatte ein Bahnsprecher um kurz vor 16.00 Uhr gesagt. Hinter ihm befanden sich ein Zug der Linie RE 1 und ein Intercity. Rund eine halbe Stunde später konnte der liegen geliebene Regionalexpress dann doch noch ohne Hilfe den Bahnhof verlassen. Insgesamt mussten die Fahrgäste etwa eine Stunde lang auf die Weiterfahrt warten. Die meisten nachfolgenden Züge konnten nach Angaben des Spechers am Alexanderplatz vorbei geleitet werden.

+++ Hermannplatz - Missglückter Raubüberfall in Bank +++

Vier Männer haben am Freitagnachmittag in Neukölln eine Postbank-Filiale in einem Kaufhaus am Hermannplatz überfallen. Zuvor haben sie versucht einem Angehörigen einer Geldtransporter-Besatzung Geld zu entreißen, wie Polizeisprecher Thilo Cablitz am Abend mitteilte. Dabei setzten die Räuber ihm zufolge auch Reizgas ein. In der Bankfiliale sollte laut Polizei gerade ein Geldautomat aufgefüllt werden. Der Mitarbeiter des Geldtransportunternehmens wehrte sich jedoch gegen die Räuber, so dass sie schließlich Reißaus nahmen. Mehr über den versuchten Raubüberfall lesen Sie hier.

+++ Wohnungsbrand in Steglitz - Mann verletzt +++

In Steglitz hat in der Nacht zum Freitag eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Birkbuschstraße gebrannt. Dabei habe sich der Bewohner der Brandwohnung eine Rauchgasvergiftung zugezogen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Warum in der Wohnung im vierten Obergeschoss des Wohnhauses das Feuer ausbrach, war zunächst unklar. Auch die Höhe des Sachschadens war in der Nacht noch unbekannt. Nach Angaben der Feuerwehr waren etwa 40 Einsatzkräfte vor Ort.

+++ Landesvertretung von Baden-Württemberg mit Steinen beworfen +++

Bislang unbekannte Täter attackierten vergangene Nacht die Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Tiergarten. Angestellte des Objektschutzes hörten gegen 3 Uhr einen lauten Knall aus Richtung der Landesvertretung an der Tiergartenstraße und eilten dorthin. Am Ort sahen sie bis zu zehn maskierte und dunkel gekleidete Personen, die mit Farbe gefüllte Flaschen und Steine gegen die Glaseingangstüren sowie gegen die Fassade warfen. Als die Angreifer die Angestellten bemerkten, flüchteten sie in den Großen Tiergarten. An den Türen und der Fassade entstand Sachschaden. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

+++ Autofahrer flüchtet vor Kontrolle - Polizistin fast überfahren +++

Eine Polizistin musste bei einer Verkehrskontrolle am Donnerstagvormittag in Wedding aus dem Weg springen, um nicht von einem Auto erfasst zu werden, dessen Fahrer sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte. Nach bisherigen Erkenntnissen führten Kräfte des Abschnitts 17 gegen 11.20 Uhr eine Verkehrskontrolle am Louise-Schroeder-Platz Ecke Reginhardstraße durch. Nachdem ein Audi-Fahrer wiederholt ein Stopp-Schild missachtet hatte, trat eine Polizistin in Weitwarnweste auf die Fahrbahn und forderte den Fahrer mittels Anhaltestab auf, das Fahrzeug zu stoppen. Zunächst schien der Autofahrer langsam in die Kontrollstelle zu fahren, änderte dann jedoch abrupt die Fahrtrichtung und beschleunigte stark. Die Polizistin musste zur Seite springen, um nicht von dem Auto erfasst zu werden. Hierbei zog sie sich leichte Verletzungen im Rücken zu, verblieb aber im Dienst. Der Fahrzeugführer floh unerkannt. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr dauern an.

+++ Farbattacke auf Wohn- und Geschäftshaus +++

Bislang unbekannte Täter beschädigten in der vergangenen Nacht ein Wohn- und Geschäftshaus in Friedrichshain. Eine Zeugin bemerkte gegen 2 Uhr Geräusche aus Richtung Hauses am Strausberger Platz und schaute aus einem der Fenster ihrer Wohnung. Von dort sah sie bis zu fünf Personen, die Steine und mit Farbe gefüllte Glasbehälter gegen Fenster im 1. und 2. OG, in denen Gewerbe angesiedelt ist, sowie gegen die Fassade warfen. Dabei wurden Fenster in den benannten Etagen durchschlagen und beschädigt. Verletzt wurde niemand. Darüber hinaus schmierten die Unbekannten mit Farbe eine politische Parole an die Hauseingangstür. An den Fenstern, der Fassade und der Hauseingangstür entstand Sachschaden. Die Ermittlungen hierzu übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

+++ A11 in Richtung Berlin nach Unfall gesperrt +++

Bei einem Unfall auf der Autobahn 11 kurz vor Bernau (Landkreis Barnim) sind ein Mann und eine Frau verletzt worden, die Frau schwerer. Ein 77-Jähriger war am frühen Freitagmorgen zwischen den Anschlussstellen Wandlitz und Bernau Nord in Richtung Berlin mit seinem Pkw aus noch ungeklärter Ursache gegen den Wagen der 33-Jährigen gestoßen, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Das Auto der Frau sei durch den Aufprall gegen die Leitplanke gestoßen worden und erst nach einigen Metern zum Stehen gekommen. Den Angaben zufolge wurde sie von einem Rettungswagen in ein Berliner Krankenhaus gefahren.

Der Mann wurde nur leicht verletzt. Die Autobahn war von kurz nach 4.30 Uhr bis 5.50 Uhr ab der Anschlussstelle Wandlitz gesperrt, beide Autos mussten angeschleppt werden. Der Sachschaden betrage rund 17.000 Euro, hieß es.