Polizei und Feuerwehr

Gasleck - Feuerwehr räumt zwölf Häuser in Lichterfelde

In unserem Blog finden sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Dienstag, 14. Juli 2020.

Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Foto: Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Pressefoto

+++ Mutmaßlicher Serienvergewaltiger gefasst +++

Nach einer weiteren Vergewaltigung bei Potsdam ist der mutmaßliche Serientäter offenbar gefasst. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Abend auf Twitter mit. Zuvor soll er iin einem Wald bei Potsdam eine junge Frau vergewaltigt haben. Polizisten aus ganz Brandenburg sowie der Bundespolizei und der Berliner Polizei hatten nach dem Mann gesucht.

+++ Feuerwehr räumt zwölf Häuser nach Leck in Gasleitung +++

Wegen eines Lecks in einer Gasleitung hat die Feuerwehr am Dienstagmittag in Lichterfelde mehrere Einfamilien- und Reihenhäuser evakuiert. Die Leitung war bei Bauarbeiten auf einem Grundstück am Briloner Weg beschädigt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Demnach mussten 30 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Es seien zwölf Häuser betroffen gewesen. Weitere Gefahr habe nicht bestanden. Das Leck habe schnell provisorisch abgedichtet werden können und werde nun repariert, sagte der Sprecher weiter. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr war mit 46 Kräften im Einsatz.

+++ 57-Jähriger fährt mit Transporter in Lkw - schwer verletzt +++

Ein 57-Jähriger ist in Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der Mann fuhr am Dienstagmorgen in der Nähe der Anschlussstelle Niederlehme in Fahrtrichtung Schönefelder Kreuz mit seinem Transporter in einen Lastwagen, wie die Polizeidirektion Süd mitteilte. Der Lkw-Fahrer habe wegen eines Staus bremsen müssen. Feuerwehrleute mussten den 57-Jährigen demnach befreien, der Mann wurde schwer verletzt in eine Klinik geflogen. Durch den Unfall musste die Fahrbahn nach Angaben der Polizei zum Teil für mehrere Stunden gesperrt werden.

+++ Scheunenbrand springt auf Tankstelle über - hoher Sachschaden +++

Ein Feuer in einer Scheune in Seehausen in der Uckermark ist auf eine Tankstelle mit 5000 Litern Benzin übergesprungen. Der Brand habe rund eine halbe Million Euro Schaden verursacht, Menschen seien nicht verletzt worden, berichtete die Polizei am Dienstag. Ein Mähdrescher, der nach einem Einsatz unter einem Unterstand abgestellt wurde, war laut Polizei in der Nacht zum Dienstag aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten. Eine Scheune mit Photovoltaikanlage auf dem Dach brannte daraufhin ab. 120 Feuerwehrleute hätten verhindert, dass das Feuer auf weitere Gebäude übergreift.

+++ BVG-Busfahrer mit Tischtennisschläger gegen Kopf geschlagen +++

Vier Unbekannte haben am Montagabend in Moabit einen Linienbus und dessen Fahrer angegriffen. Wie die Polizei mitteilte, wartete der Bus gegen 18.30 Uhr an einer roten Ampel in der Turm- Ecke Wilsnacker Straße. Als das Licht auf Grün wechselte, fuhr der Busfahrer an, als plötzlich vier Personen über die Fahrbahn rannten und der 31-Jährige deshalb abbremste und hupte. Die vier Unbekannten rannten dann dem Bus hinterher, wobei einer der Männer eine Kunststoffflasche gegen die Karrosserie geworfen haben soll. Der Fahrer stoppte und öffnete die vordere Tür, um mit den Unbekannten zu sprechen. Zwei von ihnen stiegen in den Bus und beschimpften den Mann. Unvermittelt schlug dann eine der Personen mit einem Tischtennisschläger auf den Kopf des Fahrers. Im Anschluss flüchteten die Angreifer unerkannt. Als der Busfahrer aufstand und sie verfolgen wollte, wurde ihm unwohl und er stürzte. Zeugen alarmierten die Polizei und den Rettungsdienst. Der 31-Jährige erlitt bei der Attacke eine Kopfplatzwunde und kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Die Polizei ermittelt.

+++ Aktivisten besetzen „Molecule Man“ +++

Aus Solidarität mit einem linksradikalen Hausprojekt haben Aktivisten am Dienstagmorgen die „Molecule Man“ auf der Spree in Berlin besetzt. Einer der Figuren wurde von mehreren Kletterern eine Sturmhaube in Regenbogenfarben angezogen. An der anderen wurde ein Transparent mit der Aufschrift „L34 STAYS - WOHNRAUM IST KEINE WARE“ angebracht. Die Aktion kritisiere die gegenwärtige Berliner Stadtpolitik und finde in Solidarität mit dem von Räumung bedrohten, queer-feministischen Hausprojekt Liebig34 statt, hieß es in einer Mitteilung der Aktivisten. Alle Details zur Besetzung des "Molecule Man" lesen Sie hier.

+++ Park am Gleisdreieck: Angriff auf Polizisten bei Party +++

Einsatzkräfte der Berliner Polizei sind in der Nacht zu Dienstag von feiernden Personen im Park am Gleisdreieck in Kreuzberg angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, gingen gegen 23.45 Uhr Beschwerden von Anwohnern wegen Ruhestörung ein. Eine Funkstreife stellte in dem Park etwa 100 bis 150 Personen fest, die sich lautstark unterhielten und Musik abspielten. "Als die Einsatzkräfte ihr Fahrzeug verließen, wurden sie aus der Menge plötzlich mit Steinwürfen angegriffen, was von den Umstehenden mit Jubel begleitet wurde", heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Die Steine hätten die Beamten und den Einsatzwagen verfehlt. Allerdings hätte ein Steinsplitter eine Kollegin getroffen, die dadurch leicht im Gesicht verletzt wurde, ihren Dienst aber fortsetzen konnte. Alle Details zum Angriff auf Polizisten im Park am Gleisdreieck lesen Sie hier.

+++ Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt +++

Bei einem Unfall in Kreuzberg hat sich ein Motorradfahrer in der Nacht zu Dienstag schwere Verletzungen zugezogen. Wie die Polizei mitteilte, war der 30-Jährige gegen 23.30 Uhr mit seiner Yamaha auf dem Mehringdamm in Richtung Tempelhof unterwegs. An der Kreuzung Dudenstraße kollidierte er mit einem ihm entgegenkommenden BMW, der vom Tempelhofer Damm nach links in die Dudenstraße abbog. Dabei stürzte der Mann auf die Fahrbahn und erlitt ein Polytrauma sowie einen Beckenbruch. Er kam zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik. Der gleichaltrige Autofahrer blieb hingegen unverletzt. Während der Unfallaufnahme kam es an der Kreuzung bis etwa 2.40 Uhr zu Verkehrseinschränkungen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.

+++ Taxifahrer bemerkt brennendes Auto +++

Ein Taxifahrer hat in der Nacht zu Dienstag ein brennendes Auto in Neukölln bemerkt und den Notruf alarmiert. Der 33-Jährige fuhr gegen 2 Uhr durch die Bouchéstraße, als er Flammen am rechten Vorderrad des Ford-Transporters wahrnahm. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten das Feuer, bei dem der Wagen an der Front stark beschädigt wurde. Das Fahrzeug ist auf ein Wachschutzunternehmen zugelassen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung übernommen.

+++ Mutmaßlicher Brandstifter in Spandau festgenommen +++

Einsatzkräfte der Berliner Polizei haben in der Nacht einen mutmaßlichen Brandstifter festgenommen. Der 45-Jährige stehe im dringenden Tatverdacht, in Siemensstadt mehrere Kleinbrände entfacht zu haben, wie die Polizei mitteilte. Polizei und Feuerwehr waren zunächst gegen Mitternacht zu zwei brennenden Fahrrädern im Janischweg gerufen worden. Etwa eine halbe Stunde später standen zwei Verschläge für Mülltonnen im Rohrdamm und in der Harriestraße in Flammen. Kurz darauf brannten im Saatwinkler Damm Mülltonnen in einer Umzäunung. Zeugen beobachteten einen Verdächtigen, der sich vom Brandort entfernte und eine Zigarette sowie ein Feuerzeug fallen gelassen haben soll. Einsatzkräfte konnten den 45-Jährigen in der Nähe festnehmen und überstellten ihn nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung dem Branddezernat des Landeskriminalamtes, das die Ermittlungen übernommen hat.