Blaulicht-Blog

Mann kollabiert bei Polizeieinsatz und stirbt

In unserem Blog finden sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonntag, 28. Juni.

Einsatzfahrzeug mit Blaulicht (Symbolbild).

Einsatzfahrzeug mit Blaulicht (Symbolbild).

Foto: dpa

+++ Blitz-Einbruch bei Kudamm-Juwelier scheitert +++

Unbekannte haben am frühen Sonntagmorgen in Charlottenburg versucht, in ein Juweliergeschäft einzubrechen. Wie die Polizei mitteilte, fuhren die Täter gegen 5.20 Uhr mit einem Auto von der Uhlandstraße kommend vor das Geschäft am Kurfürstendamm. Dann sollen sie mehrmals rückwärts gegen die Eingangstür gefahren sein. Anschließend sollen die Täter versucht haben, das Schaufenster mit mitgebrachtem Werkzeug zu öffnen. Nachdem dies nicht gelang, stiegen sie wieder in den Wagen ein und flüchteten ohne Beute in unbekannte Richtung. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Fachkommissariat für Eigentumsdelikte beim Landeskriminalamt Berlin. Es handelt sich bei dem Juweiler um den Uhrenhändler Wempe. Bilder vom Tatort zeigen zersplitterte Schaufenster-Scheiben.

+++ Mann kollabiert bei Polizeieinsatz und stirbt +++

In der vergangenen Nacht ist ein Mann bei einem Polizeieinsatz in Wilmersdorf verstorben. Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierte ein 63-Jähriger gegen 22.30 Uhr die Polizei zu seiner Wohnung in der Xantener Straße, da sein 41 Jahre alter Freund, der später Verstorbene, ihm gegenüber sehr aggressiv geworden sein soll, sodass er aus der Wohnung zu Nachbarn flüchten musste.

Als die Funkwagenbesatzung am Ort eintraf, befand sich der Mann im Treppenhaus im obersten Geschoss. Zu dieser Zeit war er unbekleidet und brüllte. Darüber hinaus warf er Gegenstände in Richtung des Treppenabsatzes im 4. Obergeschoss. Er soll dann einem Metallgitter gerüttelt und versucht haben, an diesem weiter nach oben zu klettern. Die zwei Polizisten versuchten, beruhigend auf den Mann einzuwirken und die Situation zu deeskalieren. Dies blieb auch nach mehreren Versuchen erfolglos. Um einen Sturz oder Sprung des 41-Jährigen zu verhindern, ging lediglich ein Polizist zu ihm und konnte ihn rechtzeitig zu Boden ziehen. Dort wurden ihm Handfesseln angelegt.

Zur Behandlung einer Verletzung an einem Auge und aufgrund der offenbar bestehenden Drogen- sowie Alkoholbeeinflussung des 41-Jährigen wurde ein Rettungswagen hinzugerufen. Eine Behandlung der Verletzung am Auge durch die Rettungskräfte war jedoch nicht unmittelbar erforderlich, sodass der Mann dann einem Arzt in einem Krankenhaus vorgestellt werden sollte. Bei der Umlagerung für den Transport kollabierte der 41-Jährige plötzlich und musste reanimiert werden. Die Reanimation verlief erfolglos, der Mann verstarb. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen übernommen.

+++ Frau sticht Lebensgefährten nieder +++

In der vergangenen Nacht ist eine Frau nach einem versuchten Tötungsdelikt in Köpenick festgenommen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll eine 45-Jährige gegen 0.50 Uhr ihren zwei Jahre älteren Lebensgefährten in seiner Wohnung in der Hoernlestraße angegriffen und verletzt haben. Rettungskräfte brachten den 47-Jährigen mit lebensgefährlichen Stichverletzungen in eine Klinik, in der er sofort operiert werden musste. Sein Zustand soll derzeit stabil sein. Die Tatverdächtige wurde festgenommen und in ein Polizeigewahrsam gebracht. Eine Mordkommission ermittelt.

+++ Junger Mann nach Raub schwer verletzt +++

Schwere Verletzungen erlitt ein junger Mann bei einem Raub am frühen Sonntagmorgen in Spandau. Wie die Polizei mitteilte, umstellten bis zu fünf Personen kurz vor 4 Uhr den 20-Jährigen auf dem Gehweg der Altonaer Straße, bedrohten ihn mit einem Messer und forderten sein Handy. Als er die Herausgabe verweigerte, wurde er geschubst und stürzte auf den Boden. Dort liegend wurde ihm aus der Gruppe heraus mehrmals gegen den Kopf getreten. Anschließend entwendete ein Täter die Geldbörse des jungen Mannes und die Gruppe flüchtete. Rettungskräfte brachten den 20-Jährigen mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Ein Raubkommissariat ermittelt.

+++ Mann aus Weißem See gezogen und reanimiert +++

Am Weißen See in Weißensee musste am Sonnabendabend gegen 21.40 Uhr ein Mann reanimiert werden, nachdem er rund 14 Minuten unter Wasser war. Badegäste zogen den Mann an Land. Ein Notarzt reanimierte den Mann, bevor er in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Polizei ermittelt nun den Hintergrund des Badeunfalls.

+++ Wieder brennen Autos in Neukölln +++

Die vierte Nacht in Folge haben in Neukölln Autos gebrannt. Gegen 2.10 Uhr brannte zunächst ein Auto in der Nannsenstraße komplett aus. Nur zehn Minuten später gingen an der Donaustraße gleich drei Autos in Flammen auf. Gegen 3.15 Uhr brannte außerdem ein Auto in der Schönstedtstraße. Die Feuerwehr konnte die Brände zügig löschen, verletzt wurde niemand. Die Polizei geht in allen Fällen von Brandstiftung aus, ein Brandkommissariat ermittelt.

+++ Jugendlicher ausgeraubt und schwer verletzt +++

Ein Jugendlicher ist in der Nacht von Freitag auf Sonnabend bei einem Überfall in Oberschöneweide schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hielt sich der 17-Jährige mit neun weiteren Jugendlichen gegen 23 Uhr im Volkspark Wuhlheide auf, als er aus einer Gruppe von rund 20 unbekannten Personen heraus angesprochen und zur Herausgabe seiner Geldbörse sowie seines Mobiltelefons aufgefordert worden sein soll. Als der Jugendliche sich weigerte, sollen ihn mehrere Personen ins Gesicht geschlagen haben, sodass er zu Boden ging. Im weiteren Verlauf sollen die Tatverdächtigen mehrfach auf den jungen Mann eingetreten und ihn nochmals aufgefordert haben, seine Sachen auszuhändigen. Nachdem er dies nicht tat, sollen die Tatverdächtigen den Rucksack des Mannes entwendet und anschließend in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Der Angegriffene erlitt Gesichtsverletzungen und wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

+++ 78-Jähriger bei Unfall mit Pedelec schwer verletzt +++

Bei einem Unfall mit seinem Pedelec ist ein Senior am Sonnabend in Grunewald schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, befuhr der 78-Jährige gegen 11.30 Uhr mit seinem Pedelec die Havelchaussee vom Grunewaldturm kommend in Richtung Kronprinzessinnenweg, kam in einer Rechtskurve in Höhe Lieper Bucht nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Rettungskräfte brachten den Senior mit Arm-, Bein-, Kopf- und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Havelchaussee an der Unfallstelle bis etwa 12.10 Uhr gesperrt. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte hat die Unfallbearbeitung übernommen.

+++ Stolpersteine in Kreuzberg beschädigt +++

Unbekannte haben in Kreuzberg mehrere Stolpersteine beschädigt. Wie die Polizei mitteilte, stellte ein Anwohner der Dieffenbachstraße am Sonnabendvormittag die zehn mit schwarzer Farbe beschmierten Stolpersteine fest. Die Farbe wurde entfernt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

+++ Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt +++

Eine Radfahrerin ist am Sonnabendmttag bei einem Verkehrsunfall in Schmargendorf schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, befuhr die 61-Jährige gegen 13.10 Uhr mit ihrem Fahrrad die Rheinbabenallee in Richtung Hohenzollerndamm. Kurz vor der Einmündung Hundekehlestraße soll die Seniorin über eine Fahrbahnerhöhung gefahren sein und daraufhin offenbar die Kontrolle über ihr Rad verloren haben. Sie stürzte zu Boden, erlitt schwere Kopfverletzungen und war kurzzeitig nicht ansprechbar. Zeugen leisteten Erste Hilfe und alarmierten Rettungskräfte, die die Frau zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachten.

+++ Fremdenfeindlich beleidigt und verfolgt +++

In Köpenick wurde in der Nacht zu Sonntag ein 29-Jähriger in Köpenick von zwei Unbekannten rassistisch beleidigt. Wie die Polizei mitteilte, sollen die beiden Tatverdächtigen den 29-Jährigen gegen 4.15 Uhr auf einer Tankstelle in der Friedrichshagener Straße beleidigt und anschließend mit einem Fahrzeug verfolgt haben. Der junge Mann fuhr daraufhin zu einem Polizeiabschnitt und erstattete Anzeige. Die Ermittlungen übernahm ein Fachkommissariat für Staatsschutzdelikte beim Landeskriminalamt Berlin.

+++ Festnahme nach Supermarkt-Raub +++

Einsatzkräfte der Berliner Polizei haben am Sonnabendabend einen Mann in Mitte festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, soll der 62-Jährige gegen 22 Uhr in einem Supermarkt in der Karl-Liebknecht-Straße von einer 22-jährigen Kassiererin unter Vorhalten eines Messer Geld gefordert haben. Die junge Frau rief um Hilfe, sodass der Tatverdächtige den Supermarkt ohne Beute verließ. Einsatzkräfte nahmen den Mann kurz darauf auf dem Parkplatz der Filiale fest und brachten ihn in ein Polizeigewahrsam. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Blutentnahme, eine zuvor durchgeführte Atemalkoholkontrolle hatte einen Wert von rund 1,8 Promille ergeben, wurde der mutmaßliche Räuber der Kriminalpolizei überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Flusssäure an BVG-Haltestelle +++

Unbekannte haben am Sonnabendabend eine BVG-Haltestelle in Westend mit Flusssäure beschädigt. Wie die Polizei mitteilte, nahmen BVG-Mitarbeiter gegen 18.35 Uhr den mit Flusssäure geschriebenen Schriftzug an einer Haltestelle am U-Bahnhof Ruhleben wahr und riefen die Polizei. Spezialisten des Landeskriminalamtes Berlin sicherten Spuren, bestätigten die Flusssäure und entnahmen Proben. Nach Beendigung der Reinigungsarbeiten wurde die Haltestelle wieder freigegeben. Die Ermittlungen zur schweren Gefährdung durch Freisetzen von Giften und Sachbeschädigung hat ein Fachkommissariat für Umweltdelikte beim Landeskriminalamt Berlin übernommen.

+++ 49-Jährige setzt sich vor Kneipeneingang und pöbelt +++

In der Nacht zu Sonntag soll es in Schöneberg zu einer schwulenfeindlichen Beleidigung. Wie die Polizei mitteilte, soll eine 49-Jährige versucht haben, Zutritt zu einer Bar an Kleist- Ecke Eisenacher Straße zu erhalten, zu der jedoch nur schwule Männer Zutritt haben sollen. Dies sei ihr von dem 56-jährigen Lebensgefährten des Betreibers untersagt worden. Daraufhin soll sich die Frau, die in Begleitung einer weiteren Frau war, auf einem Stuhl vor der Bar gesetzt und selbst mitgebrachte Getränke verzehrt haben. Aufforderungen des 56-Jährigen, den Bereich vor der Bar zu verlassen, soll sie ignoriert haben, sodass die Polizei alarmiert wurde. Die Anweisung der Polizeikräfte befolgte die 49-Jährige und ging. Gegen 2 Uhr soll die Frau dann zur Bar zurückgekehrt sein und Zutritt zu dieser verlangt haben. Als ihr dies wieder verwehrt wurde,soll sie sich erneut auf einen Stuhl vor der Bar gesetzt haben. Als der 56-Jährige die Frau daraufhin aufgefordert haben soll, sich zu entfernen, soll sie nach ihm getreten haben. Dem Tritt konnte der 56-Jährige ausweichen und blieb daher unverletzt. Anschließend soll die 49-Jährige den Inhalt eines Glases, das sie mitgebracht und in der Hand gehalten haben soll, über die Brust des 56-Jährigen geschüttet haben. Dann soll die 49-Jährige den Mann homophob beschimpft haben. Zwischenzeitlich alarmierte Polizeikräfte nahmen die Frau kurz darauf fest. Der Sachverhalt wurde aufgenommen und die offenbar alkoholisierte Tatverdächtige, die sich nach eigenen Angaben diskriminiert fühlte, nach Personalienfeststellung entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

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