Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Polizisten bei Unfall schwer verletzt

In unserem Blog finden sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonntag, 21. Juni.

Zwei Polizisten prallten mit ihrem Einsatzwagen bei Zepernick (Barnim) gegen einen Baum und wurden verletzt.

Zwei Polizisten prallten mit ihrem Einsatzwagen bei Zepernick (Barnim) gegen einen Baum und wurden verletzt.

Foto: Thomas Peise

+++ Bus bremst - Dreijähriges Kind wird schwer verletzt +++

Ein drei Jahre altes Kind ist in Grünau schwer verletzt worden, als ein Bus wegen einer Gefahr unerwartet bremste. Ein Mann hatte auf den Bus einen Stein geworfen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Mann war am Sonnabend auf den Bus zugelaufen - der Busfahrer hatte ihm demnach aber signalisiert, dass er nicht mehr mitfahren könne. Daraufhin warf der Mann den Stein. Bei der Bremsung rutschte das Kind vom Schoß seiner 39 Jahre alten Mutter. Es verletzte sich am Kopf und an den Knien und kam zur Beobachtung in ein Krankenhaus.

+++ Seniorin beim Ausparken schwer verletzt +++

Am Sonntag erlitt eine Seniorin bei einem Verkehrsunfall in Wilmersdorf schwere Verletzungen. Nach bisherigen Ermittlungen war die 80-Jährige gegen 12.30 Uhr gerade dabei, ihren gleichaltrigen Ehemann aus einer Parklücke am Bundesplatz zu weisen, als sie ins Straucheln gekommen und hinter dem Ford auf die Straße gestürzt sein soll. Der 80-Jährige soll den Sturz seiner Frau nicht bemerkt haben und beim Rückwärtsfahren über sie gefahren sein. Rettungskräfte brachten die Seniorin mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ Denkmal in Dahlem beschädigt +++

Am Sonnabend wurde eine Sachbeschädigung in Dahlem angezeigt. Nach einem Hinweis über die Internetwache fuhr eine Funkwagenbesatzung gegen 20.45 Uhr zur Clayallee Ecke Königin-Luise-Straße und stellte rosafarbene Lackfarbe an dem dort stehenden Gedenkstein für die Gefallenen des Garde-Schützen-Bataillon fest. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die weiteren Ermittlungen.

+++ Renault zerkratzt und fremdenfeindlich beschmiert +++

Wegen Sachbeschädigung an seinem Renault hat ein Mann am Sonntag in Neukölln Anzeige erstattet. Gegen 12.15 Uhr bemerkte der 21-Jährige die Kratzer im Lack des in der Jahnstraße geparkten Wagens sowie eine Aufschrift mit fremdenfeindlichem Hintergrund.

+++ Sexuelle Belästigung in Mitte - Streit eskaliert +++

Weil eine 22-Jährige am Po begrapscht worden ist, kam es am Sonnabend gegen 21.30 Uhr vor einer Bar in der Karl-Liebknecht-Straße in Mitte zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Ein Mann aus einer siebenköpfigen Männergruppe hatte die 22-Jährige, die mit zwei Männern im Alter von 22 und 23 Jahren und einer weiteren 22 Jahre alten Frau unterwegs war, sexuell belästigt. Beide Gruppen sollen sich daraufhin gegenseitig getreten und geschlagen haben, aus der größeren Gruppe heraus soll außerdem mit einer Flasche, einem Stein und einem Aschenbecher geworfen worden sein. Einer der Männer aus der Vierergruppe und ein Unbeteiligter erlitten Gesichtsverletzungen.

Weiterhin soll ein 23-Jähriger aus der siebenköpfigen Gruppe den 22-Jährigen aus der Vierergruppe mit einem Messer bedroht haben. Der Bedrohte soll ihm das Messer dann aus der Hand gerissen, sich hierbei selbst verletzt und dem Kontrahenten damit in den Oberkörper sowie Arm gestochen haben. Polizeikräfte stellten in der Nähe des Tatorts die Vierergruppe und drei mutmaßliche Personen der größeren Gruppe fest. Bei dem 23-Jährigen der Vierergruppe fanden sie ein Messer. Ob es sich bei dem Messer um das Messer handelt, mit dem sein ein Jahr jüngerer Begleiter den Kontrahenten verletzt hatte, ist noch unklar. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte bei der Vierergruppe eine Umhängetasche mit Inhalt. Diese konnte während der weiteren Ermittlungen einer Raubtat zugeordnet werden, die kurz vor der Auseinandersetzung in der Karl-Liebknecht-Straße stattgefunden haben soll.

+++ Zwei Polizisten bei Unfall schwer verletzt +++

Zwei Polizisten sind in der Nacht zu Sonntag in Zepernick im Landkreis Barnim bei einem Unfall schwer verletzt worden. Nach ersten Angaben von vor Ort kamen die Beamten in ihrem Einsatzwagen nach rechts von der Straße ab und prallten gegen einen Baum. Einer von ihnen musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

+++ Gruppe wirft Steine gegen Lokal in Kreuzberg +++

In der Nacht zu Sonntag kam es in Kreuzberg zu einer Sachbeschädigung mit politischem Hintergrund. Nach bisherigen Erkenntnissen beobachtete ein Zeuge kurz nach 22 Uhr eine Frau und fünf Männer in der Adalbertstraße, die sich vor einem leerstehenden Lokal aufhielten. Während drei Männer Steine gegen die Eingangstür warfen und dabei die Scheibe der Tür beschädigt wurde, filmte die Frau die Sachbeschädigung. Anschließend flüchteten die sechs Personen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Audi kommt von der Straße ab und beschädigt mehrere Fahrzeuge +++

Der Fahrer eines voll besetzten Audi S8 hat in der Nacht zu Sonntag im Brigittenweg gegen 22.25 Uhr in Altglienicke die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Das Fahrzeug rammte einen geparkten Peugeot Kombi, der dabei völlig zerstört wurde, auch ein Mercedes und zwei Kleintransporter wurden zusammengeschoben und beschädigt. In dem Audi wurde ein zehnjähriges Kind verletzt und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Neben dem Kind waren noch ein 24-Jähriger und ein 44-Jähriger in dem Auto. Beide klagten über leichte Kopfverletzungen. Auch ein 29-Jähriger habe sich den Einsatzkräften zu erkennen gegeben, so die Polizei. Alle drei Männer stehen nach Zeugenangaben sowie nach eigenen Angaben im Verdacht, gefahren zu sein. Die Polizei stellte den Audi sicher und brachte die Männer zu Blutentnahmen in ein Polizeigewahrsam. Eine Atemalkoholkontrolle vor Ort hatte bei dem 24-Jährigen einen Wert von 0,1 Promille ergeben. Der Brigittenweg war bis in die frühen Morgenstunden gesperrt.

Einem Augenzeugenbericht zufolge heizte sich die Stimmung während der Unfallaufnahme immer mehr auf, offenbar trafen weitere Fahrzeuge mit Angehörigen der Insassen an der Unfallstelle ein. Beamte der Polizei sollen zudem beschimpft worden sein. Erst mit weiteren Polizeikräften habe die Lage schließlich beruhigt werden können.

+++ Mutmaßlicher Ladendieb fährt Supermarktmitarbeiter an +++

Ein mutmaßlicher Ladendieb hat in Schwarzheide (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) auf seiner Flucht mit dem Auto einen Supermarktmitarbeiter angefahren. Zahlreiche Bürger umringten am Sonnabend das Fahrzeug auf dem Parkplatz und stoppten es so bis zum Eintreffen der Polizei, wie die Polizeidirektion Ost am Sonntag mitteilte.

Der Mitarbeiter wurde leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. Im Auto wurden nach den Angaben gestohlene Lebensmittel im Wert von etwa 30 Euro sowie Hinweise auf Drogenkonsum gefunden. Der mutmaßliche Täter wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn wird wegen räuberischen Diebstahls, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel ermittelt.

+++ Auto in Charlottenburg in Flammen +++

In der Toeplerstraße in Charlottenburg geriet in der Nacht zu Sonntag ein Pkw in Flammen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, die Brandursache ist zunächst unklar.

Auch in Tempelhof stand ein Auto in Flammen. Dort hörte eine 29 Jahre alte Anwohnerin in der Burgemeisterstraße gegen 4 Uhr zunächst Knallgeräusche. Als sie aus dem Fenster blickte, sah sie Flammen an ihrem VW. Die Feuerwehr löschte den Brand und verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf das Wohngebäude. Ein Brandkommissariat ermittelt.

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+++ Mehrere Verletzte bei Auseinandersetzung nahe dem Alexanderplatz

Vier Personen sind in der Nacht zu Sonntag in der Nähe des Alexanderplatzes im Mitte bei einer Auseinandersetzung verletzt worden. Ersten Informationen von vor Ort zufolge waren dort zwei Gruppen Jugendlicher aufeinander losgegangen. Angeblich erlitt einer von ihnen Stichverletzungen. Die Feuerwehr war mit drei Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz. Nähere Informationen lagen zunächst nicht vor.

+++ Wohnungsbrand in Reinickendorf +++

Die Feuerwehr musste am Sonnabend gegen 19.30 Uhr zu einem Wohnungsbrand in Reinickendorf ausrücken. Die Einsatzkräfte brachten mithilfe einer Leiter zwei Personen in Sicherheit. Die Brandursache ist noch unklar, die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im EInsatz.

+++ Autofahrer flüchtet in Tegel vor Polizei +++

Ein Autofahrer hat sich mit der Polizei in der Nacht zu Sonntag in Tegel eine Verfolgungsjagd geliefert, die bis nach Brandenburg führte. Zivilpolizisten war der Pckup des MAnnes auf der A111 kurz hinter der Ausfahrt Waidmannsluster Damm gegen 23.15 Uhr aufgefallen, weil er mit sehr hoher Geschwindigkeit auf der linken Spur Richtung Norden fuhr. Die Beamten nahmen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf. Der Fahrer beschleunigte daraufhin weiterhin und wechselte mehrfach ohne zu blinken die Fahrstreifen. Andere Verkehrsteilnehmer mussten teils stark bremsen oder zur Seite ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

An der Ausfahrt Schulzendorfer Straße schloss die POlizei zu dem Flüchtenden auf. Der Fahrer verließ die Autobahn, fuhr aber an der gegenüberliegenden Auffahrt wieder auf die A111. Er überholte Fahrzeige rechts und links und wurde kurz darauf von einem stationären Blitzer erfasst. Kurz vor dem Auobahndreieck Oranienburg überholte der Mann einen Funkwagen der Polizei Brandenburg, der daraufhin ebenfalls die Verfolgung aufnahm. Kurz darauf fuhr der Mann auf den Standstreifen und hielt. Die Berliner Beamte stellten sich mit ihrem Wagen quer vor das Auto, die Brandenburger stellten sich dahinter. Der Pickup fuhr erneut an, stieß dabei gegen den Zivilwagen und hielt wieder.

Die Beamten konnten daraufhin Fahrer und Beifahrer festnehmen, wobei der Beifahrer Widerstand leistete. In dem Wagen befanden sich neben dem 33 Jahre alten Fahrer und dem 27 Jahre alten Beifahrer noch ein 26-jähriger sowie drei Frauen im Alter von 21, 27 und 29 Jahren. Der 33-Jährige "pustete" 0,4 Promille. Es bestehe der Verdacht, so die Polizei, dass er zudem unter Drogeneinfluss gestanden habe. Der Autofahrer wurde zu einer Blutentnahme gebracht, die anderen Insassen von der Autobahn gebracht und entlassen.

+++ Mann durch Messerstiche verletzt +++

Ein 27-Jähriger ist am Sonnabendnachmittag in Prenzlauer Berg durch Messerstiche verletzt worden. Der Polizei zufolge hatten zwei Männer ihn gegen 17.45 Uhr in der Danziger Straße angesprochen und gefragt, ob sie sein Handy benutzen dürften. Als der 27-Jährige dazu Nein sagte, griff einer der Männer ihn mit einem Messer an. Anschließend flüchteten die beiden. Rettungskräfte brachten den Mann mit Verletzungen an Rumpf und Arm in ein Krankenhaus, das er nach einer Behandlung wieder verlassen konnte.

+++ Brennender Müll beschädigt Autos +++

Drei Autos sind am Sonnabendvormittag in Buckow durch ein Feuer beschädigt worden. Ein Anwohner hatte gegen 9.45 Uhr im Goldhähnchenweg Rauch auf einem Mieterparkplatz bemerkt, wo Müll in Flammen stand. Er versuchte, den Brand selbst mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen, was jedoch misslang. Das Feuer griff auf einen Mercedes, einen VW und einen Skoda über. Auch eine Laterne und ein Baum wurden in Mitleidenschaft gezogen. Ein weiterer Anwohner rief die Feuerwehr, die den Brand löschen konnte. Alle Autos wurden stark beschädigt.

+++ Polizei nimmt Mann nach versuchtem Raub fest +++

Polizisten haben am Sonnabend einen Mann nach einem versuchten Raub in Kreuzberg festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, war ein 35-Jähriger gegen 20 Uhr im Görlitzer Park in Kreuzberg unterwegs, wobei er auf sein Handy schaute. Der Tatverdächtige soll ihn aufgefordert haben, ihm sein Handy zu geben, worauf der 35-Jährige sich jedoch weigerte. Daraufhin soll der Verdächtige versucht haben, dem Mann das Handy aus der Hand zu reißen. Erst als mehrere Passanten sich einmischten, soll er damit aufgehört haben. Polizisten nahmen den Mann fest und brachten ihn in ein Gewahrsam, wo ihm Blut abgenommen wurde. Anschließend wurde der 30-Jährige der Kriminalpolizei übergeben.

+++ Parkläufer soll Würstchenverkäufer homophob beleidigt haben +++

Ein Parkläufer soll am Sonnabend im Mauerpark in Prenzlauer Berg einen Würstchenverkäufer homophob beleidigt haben. Der Polizei zufolge sollen zwei Parkläufer im Alter von 29 und 56 Jahren den Mann am Nachmittag angesprochen haben, da dieser dort keine Würstchen verkaufen durfte. Als sie den 30-Jährigen etwas später immer noch an der gleichen Stelle antrafen, soll der 56-Jährige den Mann beleidigt haben. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.