Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Frau vom Wasserturm am Ostkreuz gerettet

| Lesedauer: 10 Minuten
Ein Notarztwagen der Feuerwehr mit Blaulicht.

Ein Notarztwagen der Feuerwehr mit Blaulicht.

Foto: Wolfram Steinberg/dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonnabend, 20. Juni.

+++ Wohnungsbrand in Reinickendorf - Feuerwehr mit Großaufgebot +++

Berlin. Im Buednerring in Reinickendorf ist am Sonnabendabend ein Brand im 2. Obergeschoss eines achtgeschossigen Wohngebäudes ausgebrochen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte zum Einsatz an und fuhr eine Drehleiter aus, teilte die Berliner Feuerwehr über Twitter mit.

Zwei Personen wurden in Sicherheit gebracht, eine weitere am Ort vom Rettungsdienst versorgt.

+++ Feuerwehr rettet Frau vom Wasserturm am Ostkreuz +++

Die Feuerwehr hat am Sonnabendvormittag eine verletzte Frau aus rund 50 Meter Höhe vom denkmalgeschützten Wasserturm am Ostkreuz gerettet. Weil sie nicht mehr alleine herunterkommen konnte, versorgte ein Notarzt die gestürzte Frau im Turm, wie die Feuerwehr mitteilte. Durch Einsatzkräfte der Höhenrettung wurde die Verletzte dann an der Außenwand des Turms in Friedrichshain abgeseilt. Insgesamt seien 23 Retter beteiligt gewesen, hieß es. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wie sie auf den Turm gelangt ist, war noch unklar. Der Wasserturm ist normalerweise geschlossen.

+++ Mann schließt Freundin ein und sticht sich Messer in den Bauch +++

In Kladow soll es in der Nacht zu Sonnabend zu häuslicher Gewalt mit einer Freiheitsberaubung und Selbstverletzung gekommen sein. Nach bisherigen Ermittlungen wurde die Polizei gegen 22.30 Uhr zu einem Streit in die Wohnung einer 27-Jährigen in der Amberbaumallee alarmiert. Diese hatte neben ihrem Lebensgefährten im Alter von 29 Jahren noch zwei Freunde im Alter von 25 und 27 Jahren zu Besuch. Im alkoholisierten Zustand soll es zu einem Streit zwischen dem Paar gekommen sein, in dessen Folge der 27-Jährige seine Freundin im Schlafzimmer einsperrt haben soll. Als der 25-Jährige eingriff, soll der 27-Jährige zunächst aus der Wohnung geflohen sein. Nachdem er wieder in diese zurückkehrte, soll er sich in der Küche mehrmals mit einem Messer in den Bauch gestochen haben. Als Einsatzkräfte am Ort eintrafen, ließ er das Messer fallen. Er stieß einen Polizisten zur Seite und flüchtete aus der Wohnung. Anschließend kehrte er wieder zur Wohnung zurück und leistete bei der Festnahme Widerstand. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus, in dem er notoperiert werden musste. Zwei Polizisten erlitten leichte Verletzungen.

+++ Auseinandersetzung im Prenzlauer Berg - Steinwürfe auf Polizisten +++

Nach einer Auseinandersetzung mit rund 100 beteiligten Menschen in Prenzlauer Berg sind Polizisten mit Steinen beworfen worden. Vier Jugendliche wurden vorübergehend festgenommen. Die Einsatzkräfte wurden von den Steinen nicht getroffen und blieben unverletzt. Die Polizei leitete unter anderem Strafermittlungsverfahren wegen schweren Landfriedensbruchs und gefährlichen Körperverletzungen ein. Im Rahmen der Auseinandersetzung wurden laut Polizei drei wohl unbeteiligte Menschen angegriffen und leicht verletzt.

Die Auseinandersetzung habe in der Nacht auf Sonnabend an der Eberswalder Straße Ecke Schwedter Straße stattgefunden. Nach Eintreffen der Polizei seien die Beteiligten in den Mauerpark geflüchtet - dort hätten sich rund 250 teils betrunkene Jugendliche aufgehalten. Ein Großteil von ihnen kam der Forderung der Polizisten nach, den Park zu verlassen. Eine Gruppe von etwa 30 bis 40 Menschen habe sich aber geweigert. „Als sich die Einsatzkräfte dieser Gruppe näherten, wurden aus dieser Steine in Richtung der Polizistinnen und Polizisten geworfen“, teilte die Polizei mit. Anschließend sei die Gruppe geflüchtet. Die festgenommenen Jugendlichen wurden teils ihren Eltern übergeben, einer wurde vor Ort wieder entlassen.

+++ Mann greift Ehefrau mit Messer an und tötet sich selbst +++

Ein 32-jähriger Mann hat in der Nacht zu Sonnabend gegen 3.25 Uhr seine ein Jahr jüngere Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung im Richard-Tauber-Damm mit einem Messer angegriffen und dabei schwer verletzt. Die Angegriffene rettete sich aus der Wohnung in Tempelhof-Schöneberg zu einem 75 Jahre alten Nachbarn, der Rettungskräfte alarmierte. Die zuerst eingetroffene Polizeikräfte versorgten die Frau bis zum Eintreffen der Feuerwehr. Als Polizisten dann die Wohnung des Ehepaars betraten, fanden sie den Tatverdächtigen leblos in der Küche. Reanimationsmaßnahmen verliefen erfolglos. Nach dem bisherigen Kenntnisstand soll sich der 32-Jährige im Anschluss an die Tat selbst getötet haben. Die Feuerwehrkräfte brachten die Frau mit Stichverletzungen im Schulter- und Armbereich zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ Wegen eines Handys: Mann bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen +++

Ein junger Mann musste nach einem Raub am Sonnabendvormittag in Alt-Hohenschönhausen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Der 25-Jährige stand gegen 3.15 Uhr in der Landsberger Allee auf dem Gehweg, als er von drei oder vier Männern mit Schlägen attackiert wurde. In der Folge verlor er das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, waren die Angreifer geflüchtet und sein Handy weg. Rettungskräfte brachten ihn mit Frakturen im Gesicht zur Behandlung in eine Klinik.

+++ Geldautomat in Mitte aufgebrochen +++

Am Sonnabend gegen 6 Uhr bemerkte eine Reinigungskraft einen freistehenden, beschädigten Geldausgabeautomaten in einem Einkaufszentrum am Alexanderplatz in Mitte. Der Mann alarmierte die Polizei. Der oder die Täter waren mit Geld geflüchtet. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ Duo klebt illegal Plakate von Polizisten und Politikern +++

Beim Kleben von Plakaten in Oberschöneweide wurden in der Nacht zu Sonnabend eine Frau und ein Mann ertappt. Ein Zeuge alarmierte gegen 23.15 Uhr die Polizei in die Edisonstraße, nachdem er die 33 Jahre alte Frau und ihren 29 Jahre alten Begleiter dabei beobachtet hatte, wie diese Plakate unter anderem mit Bildern von Polizeikräften und Politikern an Stromkästen und Zäunen angebracht hatten. Polizisten nahmen die beiden fest. Neben den Strafanzeigen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des Verstoßes gegen das Kunsturhebergesetz fertigten die Polizeikräfte eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Fehlens der Impressen. Lesen Sie hier den kompletten Artikel.

+++ Männer schwulenfeindlich beleidigt und angegriffen +++

Vier Unbekannte sollen in Neukölln zwei Männer schwulenfeindlich beleidigt und angriffen haben. Die beiden Angegriffenen im Alter von 28 und 34 Jahren waren am Freitagabend gegen 22 Uhr in der Elbestraße unterwegs, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Dort seien sie von den vier Männern angesprochen worden. Zunächst seien homophobe Beleidigungen gefallen, dann soll einer der Unbekannten dem 34-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, so dass dieser zu Boden fiel. Anschließend soll ein anderer aus der Gruppe dem Jüngeren auf die Nase geschlagen haben, bevor die Vierergruppe floh. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Neunjähriger Junge bei Unfall schwer verletzt +++

Bei einem Unfall am Freitagnachmittag in Charlottenburg ist ein Junge schwer verletzt worden. Der Neunjährige wurde gegen 16.15 Uhr von einem Smart erfasst, als er zwischen zwei geparkten Autos hindurch auf die Fahrbahn lief, um die Straße Alt-Lietzow in Richtung Grünanlage zu überqueren. Der Junge erlitt bei dem Unfall Kopfverletzungen und wurde von einem Notarzt sowie Sanitätern am Ort versorgt. Anschließend brachten ihn die Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die 33 Jahre alte Autofahrerin musste nicht ärztlich behandelt werden.

+++ Bus muss bremsen - Seniorin schwer am Kopf verletzt +++

Unfall in Köpenick: Ein 44 Jahre alter Busfahrer fuhr am Freitag gegen 14 Uhr in der Oberspreestraße mit einem Ersatz-BVG-Bus der Straßenbahn-Linie 63 von der Ersatzhaltestelle S-Bahnhof Spindlersfeld an, als ein Auto vom linken Fahrstreifen über die Busspur rechts in die Westendstraße abbog. Um einen Zusammenstoß mit dem Wagen zu verhindern, musste der Busfahrer stark bremsen. Dadurch verlor eine 78-Jährige im Bus den Halt und stürzte auf ihren Hinterkopf. Rettungskräfte brachten die Seniorin mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Fahrerin oder der Fahrer des Autos fuhren weiter. Es wird wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

+++ Mann religiös beleidigt und geschlagen +++

Zu einer gefährlichen Körperverletzung und einer Beleidigung mit religiösem Hintergrund kam es am Freitagnachmittag in Wedding. Nach ersten Erkenntnissen wurde ein 21-Jähriger gegen 16.25 Uhr von einem ihm flüchtig bekannten Mann, der in Begleitung eines weiteren Mannes war, in der Müllerstraße beschimpft und anschließend von dem Begleiter geschlagen, so dass er zu Boden stürzte. Anschließend schlugen beide Männer auf den jungen Mann ein und flüchteten. Der Angegriffene erlitt Kopf- und Rumpfverletzungen.

+++ Audi in Mitte in Brand +++

Am Sonnabendvormittag brannte ein Auto in Gesundbrunnen. Nach bisherigen Erkenntnissen stellte ein 31 Jahre alter Zeuge gegen 4.50 Uhr Flammen an dem in der Bastianstraße geparkten Audi fest und alarmierte die Feuerwehr, die den Brand löschte. Der Wagen brannte vollständig aus.

+++ Kleintransporter prallt gegen Ampelmast +++

Am Sonnabendmorgen gegen 1.40 Uhr ist der Fahrer eines Kleintransporters mit seinem Fahrzeug verunglückt. An der Zufahrt zum Flughafen Tegel verlor der Mann die Kontrolle über den Wagen. Der Transporter prallte gegen einen Ampelmast. Der Fahrer blieb weitgehend unverletzt, musste sich aber einer Blutentnahme unterziehen, da die Polizisten Alkoholgeruch bei dem Fahrer wahrnahmen. Der Mast wurde anschließend von der Feuerwehr umgelegt. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.

+++ Kellerbrand am Pillnitzer Weg +++

In einem Wohnhaus am Pillnitzer Weg in Spandau kam es am Freitagabend gegen 22 Uhr zu einem Brand in einem Keller. Durch den Brand wurden zwei Hausaufgänge stark verraucht. Die Flammen konnten aber schnell gelöscht werden. Mehrere Personen wurden am Ort vom Rettungsdienst behandelt. Die Feuerwehr war mit sechs Staffeln am Ort im Einsatz.

( BM/dpa )