Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Erneut Radfahrerin bei Unfall verletzt

| Lesedauer: 8 Minuten
In Mitte wurde ein Radfahrer bei einem Unfall verletzt.

In Mitte wurde ein Radfahrer bei einem Unfall verletzt.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonnabend, 13. Juni.

+++ Alkoholisierter Autofahrer fährt Radfahrerin an +++

Auf der Torstraße in Mitte ist am Freitagend eine Radfahrerin bei einem Unfall verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war die 21-Jährige gegen 20.20 Uhr mit einem Fahrrad in der Torstraße in Richtung Ackerstraße unterwegs. Sie befuhr zunächst den rechten Fahrstreifen, soll dann nach eigenen Angaben kurz vor der Bergstraße einen Schulterblick gemacht haben, um sich zu vergewissern, dass kein Verkehr kommt und per Handzeichen nach links, den Fahrstreifenwechsel angekündigt haben.

Dann fuhr sie in den linken Fahrstreifen, da sie links abbiegen wollte, um ihre Fahrt in der Bergstraße fortzusetzen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem von hinten kommenden Citroen, mit dem ein 46-Jähriger die Torstraße in Richtung Ackerstraße befuhr. Bei dem Unfall erlitt die Radfahrerin Armverletzungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Autofahrer nahmen die Polizeikräfte Alkoholgeruch in der Atemluft wahr und führten eine Atemalkoholkontrolle durch, die einen Wert von rund 1,3 Promille ergab. Einsatzkräfte brachten den 46-Jährigen dann zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam und beschlagnahmten seinen Führerschein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann gehen.

+++ Party mit 500 Jugendlichen eskaliert: Polizisten angegriffen +++

Etwa 500 Jugendliche und junge Erwachsene haben sich am Freitagabend im Park am Gleisdreieck in Schöneberg versammelt. Aus der Masse heraus wurden ein Stein und mehrere Flaschen auf Polizisten geworfen, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. 15 Personen wurden festgenommen, 130 Polizisten waren im Einsatz, sechs Einsatzkräfte wurden leicht verletzt. Alle Details zu der eskalierten Party im Park am Gleisdreieck lesen Sie hier.

+++ Polizeilicher Staatsschutz ermittelt nach mehreren Straftaten +++

Wegen mehrerer Straftaten in Marzahn ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Wie die Polizei mitteilte, waren Einsatzkräfte am Freitag gegen 16.50 Uhr zu einem Wohnhaus in der Marzahner Chaussee alarmiert worden, weil ein 40-jähriger Mieter zunächst ein christliches Kreuz in den Boden gesteckt haben soll. Daraufhin soll es mit einem anderen Bewohner, einem 34-Jährigen, einen Streit gegeben haben. Im weiteren Verlauf soll der 34-Jährige dann in seine Wohnung gegangen und aus dieser mit einem Deko-Samurai-Schwert zum 40-Jährigen zurückgekehrt sein. Mit dem Schwert soll er den 40-Jährigen bedroht haben. Polizeikräfte nahmen den 34-Jährigen fest, beschlagnahmten das Schwert und brachten ihn in ein Polizeigewahrsam. Aus diesem wurde der Mann nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen. Der 40-Jährige blieb unverletzt.

Rund zwei Stunden später soll der 40-Jährige nach Angaben einer Zeugin von dem Balkon seiner Wohnung aus mit einer 24-Jährigen Glasflaschen und eine Thermoskanne auf eine vor dem Haus stehende Gruppe geworfen haben. Ohne getroffen zu werden, entfernten sich die Personen.

Gegen 19.10 Uhr soll der 40-Jährige zwei Männer, 19 und 23 Jahre alt, mit einer glimmenden Zigarettenkippe, einer leeren Kunststoffgießkanne und einem Handfeger beworfen haben. Dabei soll er die beiden Männer auch beschimpft haben. Getroffen wurden die Männer von den Gegenständen nicht. Einsatzkräfte nahmen den 40-Jährigen fest und führten bei ihm eine Atemalkoholkontrolle durch. Diese ergab einen Wert von rund 2,5 Promille. Anschließend wurde er zu einer Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht, wobei er bei der Durchführung dieser Widerstand leistete und einem 23-jährigen Polizeibeamten ins Gesicht spuckte. Auf Anordnung verblieb der Festgenommene bis Sonnabendmorgen im Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Mann beleidigt Frau rassistisch und attackiert sie mit Bolzenschneider +++

Polizisten haben am Freitagabend einen Mann in Prenzlauer Berg festgenommen, der zuvor zwei Frauen und ein Kind rassistisch beleidigt sowie eine der Frauen mit einem Bolzenschneider attackiert haben soll.

Gegen 19.15 Uhr soll der 33-Jährige in der Thomas-Mann-Straße eine derzeit unbekannte Frau rassistisch beschimpft haben. Eine 27-jährige Zeugin soll sich daraufhin zwischen den Mann und die Unbekannte gestellt haben, um die Situation zu beruhigen, woraufhin sie ebenfalls rassistisch beleidigt wurde. Während die Unbekannte sich ohne weitere Anfeindungen durch den Mann entfernen konnte, soll er im weiteren Verlauf mit einem Bolzenschneider nach der 27-Jährigen geschlagen und anschließend den mitgeführten Hund der Frau damit beworfen haben.

Sowohl die Frau, die den Schlägen ausweichen konnte, als auch der Hund blieben bei den Angriffen unverletzt. Nachdem der 33-Jährige weiterhin rassistische Beleidigungen von sich gab, entfernte er sich. Polizisten suchten zunächst die nähere Umgebung nach dem Mann ab und wurden hierbei zu einem weiteren Einsatz alarmiert, da der Gesuchte auf einem nahegelegenen Spielplatz einen siebenjährigen Jungen ebenfalls rassistisch beleidigt haben soll. Darüber hinaus soll er mit dem Bolzenschneider den Zaun des Spielplatzes beschädigt haben. Der Alkoholisierte konnte von den Einsatzkräften festgenommen und überprüft werden. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von knapp 2 Promille, woraufhin später eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Der Mann blieb zur Ausnüchterung in einem Polizeigewahrsam. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

+++ Mehrfach Straßenbahnen beschossen - Festnahmen +++

Polizisten haben in der vergangenen Nacht drei Tatverdächtige festgenommen, die derzeitigen Erkenntnissen zufolge in sechs Fällen vorbeifahrende Straßenbahnen in Mahlsdorf beschossen und eine Bushaltestelle beschädigt haben sollen. Die drei jungen Männer im Alter von 19 und 20 Jahren sollen im Zeitraum zwischen dem 8. Juni und 10. Juni die Taten begangen haben. So sollen die Festgenommenen am 10. Juni 2020 zwischen 20 und 22 Uhr auf zwei Straßenbahnen der Linien 62 und 63 am Hultschiner Damm Ecke Rahnsdorfer Straße mit Luftdruckpistolen geschossen haben. Der Fahrer hörte einen lauten Knall und sah bei der Überprüfung, dass die Scheiben durch die Schüsse beschädigt worden waren.

Dringend verdächtig sind die drei Männer ferner eine Haltestelle in der Quedlinburger Straße am 8. Juni 2020, gegen 23.30 Uhr durch die Explosion eines Knallkörpers beschädigt zu haben. Anwohner wurden durch einen lauten Knall aufgeschreckt und sahen anschließend einen schwarzen Pkw davonfahren. Durch die Explosion wurde eine Scheibe des Haltestellenhäuschens beschädigt. Bei den gestrigen operativen Maßnahmen beobachteten die Zivileinsatzkräfte kurz vor Mitternacht in der Wolfsberger Straße Ecke Grunowstraße die drei Männer und sahen, wie einer der Tatverdächtigen einen Schuss in die Luft abgab.

Bei der Durchsuchung der Festgenommenen fanden die Beamtinnen und Beamten eine Luftdruckpistole sowie dazugehörige Stahl- Gummi und Keramikgeschosse. Weiterhin hatten die tatverdächtigen eine Sturmhaube und Drogen bei sich. Derzeit prüfen die Polizistinnen und Polizisten, ob das Trio auch für eine Sachbeschädigung an einer Flüchtlingsunterkunft in der Maxie-Wander-Straße am 10. Juni 2020 in Betracht kommt, bei der ebenfalls eine Fensterscheibe beschädigt worden war. Angezeigt wurde der Sachverhalt über die Internetwache. Bei den Festgenommenen wurden erkennungsdienstliche Behandlungen durchgeführt. Sie wurden anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt und müssen sich nun in sechs Fällen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie wegen der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und Sachbeschädigung verantworten.

+++ Männer gehen mit abgebrochenen Flaschen aufeinander los +++

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen nach gefährlichen Körperverletzungen in Kreuzberg übernommen. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen ein 45-Jähriger und ein 47-Jähriger gegen 3.40 Uhr in der Adalbertstraße zunächst in einen verbalen Streit geraten sein und sich im weiteren Verlauf mit abgebrochenen Flaschen gegenseitig angegriffen haben.

Während der Jüngere an beiden Armen leichte Schnittverletzungen erlitten hatte und nicht behandelt werden musste, wurde der 47-Jährige mit einer leichten Stichverletzung am Bauch zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Hintergründe der Auseinandersetzung und das genaue Geschehen sind derzeit noch unklar.

+++ Streit im Mauerpark - Mann verletzt +++

Im Mauerpark in Prenzlauer Berg kam es nach ersten Informationen in der Nacht zu einem Streit. Eine Person soll Schnittverletzungen erlitten haben. Polizei und Notarzt rückten an. Näheres war zunächst nicht bekannt.

( BM/dpa )