Polizei und Feuerwehr

Lkw erfasst Fußgängerin beim Rechtsabbiegen - Frau stirbt

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Blaulicht (Symbolbild)

Blaulicht (Symbolbild)

Foto: Werner Scholz / imago/Werner Scholz

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Mittwoch, 27. Mai.

+++ Lkw erfasst Fußgängerin beim Rechtsabbiegen - Frau stirbt +++

Eine Fußgängerin ist am Mittwoch bei einem Unfall in Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, fuhr ein 32 Jahre alter Lkw-Fahrer gegen 15.10 Uhr auf der Volkmarstraße und wollte rechts auf die Ullsteinstraße abbiegen. Dabei habe der Kraftfahrer seitlich die 59-Jährige erfasst, die die Volkmarstraße in Richtung Colditzstraße überquerte. Die Frau stürzte und wurde laut Polizei von den rechten Rädern des Sattelaufliegers überrollt. Sie verstarb am Unfallort. Ein 34 Jahre alter Zeuge erlitt einen Schock und kam in ein Krankenhaus. Die Ullsteinstraße war zwischen der Volkmarstraße und dem Mariendorfer Damm bis kurz vor 21 Uhr gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst ermittelt.

+++ Pkw kollidiert mit Taxi in Kreuzberg +++

In Kreuzberg ist es am Dienstag zu einem schweren Unfall gekommen. Im Kreuzungsbereich Gneisenaustraße / Mittenwalder Straße stieß gegen 20.30 Uhr ein Pkw mit einem Taxi zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls geriet das Taxi auf den Grünstreifen und prallte dann noch gegen einen Baum. Nach ersten Angaben vor Ort wurden bei dem Unfall drei Personen verletzt.

+++ Unter Drogeneinfluss Radfahrerin angefahren +++

Am Dienstagabend ist eine Radfahrerin in Charlottenburg von einem Auto erfasst worden. Laut Zeugenaussagen fuhr der 26-jährige Autofahrer die Osnabrücker Straße in Richtung Tegeler Weg. Als er an der Einmündung Osnabrücker Straße Ecke Tegeler Weg rechts abbog, erfasste er die 61-jährige Radfahrerin, die aus dem Tegeler Weg kommend in die Osnabrücker Straße abbog. Dabei soll sie auf dem entgegengesetzten Radweg gefahren sein.

Durch den Zusammenstoß prallte sie mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe und erlitt dadurch schwere Verletzungen. Auf Grund seines auffälligen Verhaltens vor Ort führten die Polizisten bei dem Autofahrer einen Drogenschelltest durch. Der 26-Jährige räumte ein, dass er am Vortag Drogen konsumiert habe. Die Polizistinnen und Polizisten brachten ihn in eine Gefangenensammelstelle, wo ihm Blut abgenommen wurde. Anschließend wurde er entlassen. Die Radfahrerin kam mit einer schweren Kopfverletzung in ein Krankenhaus.

+++ Verwirrter Mann greift Paar und Polizisten an +++

In Wedding sind am Dienstagabend ein Paar und zwei Polizisten durch einen Mann angegriffen und verletzt worden. Der 32-jährige Mann soll gegen 22 Uhr zunächst in einem Innenhof in der Transvaalstraße auf die 37-jährige Frau zugekommen sein und sie dabei angeschrien haben. Sie flüchtete zu ihrem 39-jährigen Freund in den Hausflur. Der Mann soll ihr gefolgt sein und ihren Kopf mehrmals gegen die Hausflurwand geschlagen haben.Der Tatverdächtie soll dann versucht haben, auch den Kopf des Freundes gegen die Wand zu schlagen.

Anschließend verließ der 32-Jährige den Hausflur und begab sich in die Togostraße. Dort sahen Anwohner, wie er mit einem Fahrradschloss auf die Frontscheibe eines dort geparkten Mazdas eingeschlagen haben soll, die dadurch völlig zerstört wurde, woraufhin die Zeugen die Polizei alarmierten. Die Einsatzkräfte sprachen kurz darauf den auf sie verwirrt wirkenden Mann an, woraufhin dieser umgehend und mehrfach mit dem Fahrradschloss auf einen der Polizisten eingeschlagen haben soll. Der angegriffene Polizist setzte Reizgas ein, um die Schläge abzuwehren.

Zwei Polizisten ergriffen den Angreifer, brachten ihn zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Auch hierbei soll der 32-jährige Widerstand geleistet haben und mehrfach in Richtung der Einsatzkräfte geschlagen haben. Aufgrund des verwirrten Eindrucks wurde der Mann durch die Einsatzkräfte in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär eingewisen wurde. Die 37-jährige Frau erlitt Verletzungen am Kopf und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Freund wurde am Schienbein verletzt, verzichtete jedoch auf eine Behandlung. Ein Polizist erlitt Verletzungen an der Schulter und am Oberkörper, ein weiterer Beamter im Gesicht.

+++ Fußgänger und Rollerfahrerin bei Unfall schwer verletzt +++

In Buch hat sich am Mittwochmorgen ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall schwere Verletzungen zugezogen. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine 50-jährige Rollerfahrerin in der Zepernicker Straße gegen 8.45 Uhr in Richtung Buch und erfasste den 81-Jährigen, der plötzlich die Fahrbahn betreten haben soll. Die Zweiradfahrerin stürzte. Sie und der Fußgänger erlitten durch den Zusammenstoß Verletzungen an den Köpfen und wurden von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

++++ Rollerfahrer beleidigt Polizisten rassistisch +++

Ein Mann soll am Dienstagabend einen Polizisten bei einem Einsatz in Gesundbrunnen rassistisch beleidigt haben. In der Pankstraße kontrollierten Beamte gegen 20.15 Uhr den 29-jährigen Rollerfahrer im Rahmen einer Verkehrskontrolle. Während des Einsatzes soll der 29-Jährige einen der eingesetzten Polizisten mehrfach beleidigt haben. Der Tatverdächtige wurde von der Funkwagenbesatzung zur Durchführung von erkennungsdienstlichen Maßnahmen und einer Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht und anschließend entlassen. Der Staatsschutz hat Ermittlungen übernommen.

+++ Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt +++

In Alt-Treptow ist am Mittwochmorgen ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Nach bisherigen Ermittlungen befuhr ein 37-Jähriger gegen 8.45 Uhr mit einem Lkw die Straße Am Treptower Park in Richtung Puderstraße und wollte links in eine Grundstückseinfahrt einbiegen. In diesem Moment soll der 38-jährige Yamaha-Fahrer, der hinter dem Laster fuhr, diesen links überholt haben. Dabei soll der Zweiradfahrer gegen den hinteren linken Bereich des Lasters geprallt sein. Der 38-Jährige stürzte, rutschte unter den Lkw und geriet mit einem Bein unter einen der hinteren Reifen. Der Motorradfahrer erlitt Beinverletzungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Drogenrazzia gegen Großfamilie +++

Bei Durchsuchungen im Berliner Drogenmilieu hat die Polizei am Mittwochmorgen mehrere Haftbefehle vollstreckt. Dabei sei es um den Verdacht des bandenmäßigen Drogenhandels gegangen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochvormittag.

Auf Twitter teilten Polizei und Generalstaatsanwaltschaft mit, dass das Landeskriminalamt seit 6 Uhr mit Durchsuchungsbeschlüssen an neun Örtlichkeiten in Berlin und Brandenburg im Einsatz war. Die Bande soll mit dem Schmerzmittel Tilidin gehandelt haben, einem synthetischen Opioid.

In Berlin wurde unter anderem eine Wohnung in der Borussiastraße in Tempelhof durchsucht. Den Angaben zufolge waren rund 100 Polizeibeamte im Einsatz, darunter auch Spezialeinsatzkräfte.

+++ Kein Mund-Nasen-Schutz in de U-Bahn - Streit eskaliert +++

Am Dienstagnachmittag ist eine 17-Jährige bei einem Streit in Biesdorf rassistisch beleidigt worden. Die 17-Jährige stieg gegen 17.25 Uhr im U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz in einen Zug ein, offenbar ohne einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Als ein 39-jähriger Mann sie darauf hinwies, sollen die beiden in einen Streit geraten sein. Im Zuge dessen sollen sie sich gegenseitig geschlagen haben. Anschließend soll der 39-jährige Mann die 17-Jährige rassistisch beleidigt haben.

+++ Mann in Mitte homophob beleidigt +++

Ein Mann soll am Dienstag in Mitte in einem Regionalzug homophob beleidigt worden sein. Laut eigenen Angaben war der 25-Jährige gegen 17.50 Uhr in einem nach Rathenow unterwegs. Kurz vor der Haltestelle Potsdamer Platz habe er wahrgenommen, wie zwei Männer, die am Bahnhof Südkreuz eingestiegen sein sollen, ihn homophob beleidigten. Als er sie zur Rede stellen wollte, machten die beiden sich lustig über ihn. Daraufhin verließ der 25-Jährige den Zug am Bahnhof Potsdamer Platz und ging zu einer Polizeiwache um Anzeige zu erstatten. Der Staatsschutz ermittelt.

+++ Feuer in Keller in Steglitz +++

Die Feuerwehr ist am Mittwochmorgen zu einem Einsatz nach Steglitz ausgerückt. "Gegen 8.40 Uhr brannte es in einem Kellerverschlag in der Grabertstraße", teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Vier Personen wurden in Sicherheit gebracht. Verletzt wurden sie nicht. Der Brand war nach 40 Minuten unter Kontrolle.

+++ Mutmaßlicher Trickbetrüger festgenommen +++

In Oberschöneweide (Treptow-Köpenick) ist am Dienstag ein mutmaßlicher Trickbetrüger festgenommen worden. Ein 63-Jähriger sagte aus, dass er gegen 14 Uhr an der Edison- Ecke Wilhelminenhofstraße von einem Mann angesprochen und gebeten wurde, ihm eine 2 Euro-Münze in Kleingeld zu wechseln. Nach dem Wechseln der Münze habe der Mann das Fehlen eines Scheines bemerkt. Den mutmaßlichen Trickbetrüger hielt er fest bis zum Eintreffen der Polizei. Der 51-Jährige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und dort dem zuständigen Fachkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Polizei findet schwer verletzten Mann +++

Polizisten sind in der Nacht in eine Kleingartenanlage an der Michael-Brückner-Straße in Niederschöneweide verständigt worden. Als sie dort ankamen, fanden sie einen Mann vor, der stark im Genitalbereich blutete. Die Beamten riefen Rettungssanitäter und einen Notarzt. Währendessen soll der offenbar alkoholisierte Mann den Polizisten mitgeteilt haben, dass er seinen Penis abgeschnitten habe. Der Mann wurde mit einem RTW in das Unfallkrankenhaus Berlin gebracht.

+++ Lastwagen bei Brand in Biesdorf zerstört +++

Ein Lastwagen ist bei einem Brand am frühen Mittwochmorgen in Biesdorf zerstört worden. Das Fahrzeug brannte gegen 3.44 Uhr an der Cecilienstraße/Ecke Garzauer Straße, sagte ein Feuerwehrsprecher. Durch den Brand wurde auch ein davor geparkter Krankentransporter beschädigt. Verletzt wurde niemand. Wer oder was den Brand auslöste, war zunächst unklar. Wegen des Verdachts der Brandstiftung mit einer möglichen politischen Tatmotivation ermittelt der Staatsschutz. In Berlin werden immer wieder Fahrzeuge bei nächtlichen Bränden beschädigt oder zerstört - häufig durch Brandstiftungen.

( BM )