Friedrichshain

Schläger wollte Polizistin ihre Pistole entreißen

Bei der Festnahme des 21-Jährigen in Friedrichshain erlitten die Polizistin und einer ihrer Kollegen Prellungen und Schürfwunden.

Bei der Festnahme des 21-Jährigen in Friedrichshain erlitten die Polizistin und einer ihrer Kollegen Prellungen und Schürfwunden.

Foto: dpa

Polizisten wollten den Tatverdächtigen festnehmen, doch der 21-Jährige wehrte sich massiv.

Berlin. Ein 21 Jahre alter mutmaßlicher Schläger hat am späten Donnerstagabend bei seiner Festnahme in Friedrichshain versucht, einer Polizistin ihre Pistole aus ihrem Holster zu reißen.

Wie die Polizei mitteilte, war es gegen 23 Uhr an der Warschauer Straße zu einer Schlägerei unter mehreren Personen gekommen. Bei einer Überprüfung widersetzte sich der 21-Jährige den Einsatzkräften. Als ihn ein Beamter festnehmen wollte, soll er zu einem Schlag ausgeholt haben. Ein weiterer Beamter konnte den Schlag durch das Festhalten des Armes verhindern, wie es von der Polizei hieß.

Da eine Fesselung der Hände im Stehen nicht möglich gewesen sei, hätten ihn die Beamten zu Boden gedrückt. Dennoch wehrte sich der 21-Jährige weiter mit Händen und Füßen. Bei einer Polizistin soll der Tatverdächtige versucht haben, ihre Pistole aus dem Holster zu entreißen.

Der 21-Jährige habe nur durch mehrere Faustschläge in sein Gesicht dazu gebracht werden können, den Pistolengriff der Beamtin loszulassen. Anschließend fesselten ihn die Einsatzkräfte und alarmierten einen Rettungswagen der Feuerwehr, da der Festgenommene im Gesicht blutete.

Bei der Untersuchung konnten keine schwerwiegenden Verletzungen festgestellt werden, so die Polizei. Die Polizeikräfte nahmen ihn mit in ein Polizeigewahrsam. Eine bei ihm durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von mehr als 1,3 Promille. Bei der Festnahme erlitten die Polizistin und einer ihrer Kollegen Prellungen und Schürfwunden, blieben aber im Dienst.

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( BM )