Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Smart verunglückt, Wodkaflasche gefunden

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 15. Mai 2020.

Einsatzkräfte an der Unfallstelle. Sie fanden eine Flasche Wodka im Auto. Der Fahrer war verschwunden.

Einsatzkräfte an der Unfallstelle. Sie fanden eine Flasche Wodka im Auto. Der Fahrer war verschwunden.

Foto: Morris Pudwell

+++ Smart verunglückt, Fahrer flieht +++

Am Donnerstagabend ist eine Autofahrerin nach einem Unfall in Marienfelde geflüchtet. Gegen 22 Uhr hörten eine Zeugin sowie ein Zeuge einen lauten Knall und entdeckten einen Smart, der in der Säntisstraße kurz hinter der Daimlerstraße gegen einen Baum gefahren war. Daraufhin liefen die beiden zu dem Wagen. Zu diesem Zeitpunkt verließ die Fahrerin den Wagen und lief in Richtung Mariendorfer Damm weg. Im dem Fahrzeug fanden Polizisten später eine Flasche Wodka. Die Feuerwehr räumte die Unfallstelle.

+++ 64 Jahre alter Radfahrer bei Unfall schwer verletzt +++

Bereits am Donnerstagmittag wurde ein Radfahrer in Reinickendorf bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt, wie die Polizei jetzt mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 64-Jährige gegen 14 Uhr den Fahrradschutzstreifen der Roedernallee in Richtung Lindauer Allee. In Höhe der Hausnummer 176 bog ein 60-Jähriger mit seinem Skoda nach rechts auf ein Grundstück ab, wobei er den Radfahrer erfasste und dieser daraufhin über die Motorhaube zu Boden stürzte. Mit Verletzungen am ganzen Körper wurde er von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt.

+++ Schläger wollte Polizistin ihre Pistole entreißen +++

Ein 21 Jahre alter mutmaßlicher Schläger hat am späten Donnerstagabend bei seiner Festnahme in Friedrichshain versucht, einer Polizistin ihre Pistole aus ihrem Holster zu reißen. Der 21-Jährige habe nur durch mehrere Faustschläge in sein Gesicht dazu gebracht werden können, den Pistolengriff der Beamtin loszulassen, so die Polizei. Zwei Beamte wurden bei dem Einsatz in Friedrichshain verletzt.

+++ 15-Jährige versinkt im Sumpf - Feuerwehr holt sie mit Leiter raus +++

Eine Jugendliche hat sich mit einer Freundin im Wald verlaufen und ist in einem Sumpf in der Hönower Weiherkette versunken. Zwei bis drei Stunden habe die 15-Jährige am späten Donnerstagnachmittag dort festgesteckt, sagte Jens Jochinke, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hönow, am Freitag. Bis zur Hüfte sei sie eingesunken. Die Feuerwehr habe sie deutlich unterkühlt vorgefunden. Die Hönower Weiherkette ist ein Landschaftsschutzgebiet am östlichen Stadtrand von Berlin. Zuerst hatte die Zeitung „B.Z.“ über den Fall berichtet.

Vom Rettungsdienst Märkisch-Oderland hieß es auf Nachfrage, das Mädchen sei vor Ort versorgt und an seine Mutter übergeben worden. Die Jugendliche sei nicht ins Krankenhaus gekommen. Wie Jochinke schilderte, habe die ebenfalls 15-jährige Freundin zunächst vergeblich versucht, das Mädchen zu befreien. Auch dessen Mutter sei zu dem Sumpf gekommen. Schließlich habe die Gruppe die Feuerwehr gerufen. Doch diese sei mit dem Fahrzeug nicht nah genug herangekommen, sagte Jochinke. Rund 30 Einsatzkräfte hätten daher 600 Meter in den Wald laufen müssen. Sie hätten das Mädchen dann mit einer Leiter und Seiltechnik befreit.

+++ Zwei Männer besprühen U-Bahnwaggon - Festnahme +++

Am Donnerstagabend wurden zwei Männer nach einer Sachbeschädigung in Reinickendorf festgenommen. Gegen 22 Uhr beobachteten drei Mitarbeiter der BVG-Sicherheit an der Lindauer Allee auf dem Abstellgleis der U-Bahnlinie 6 zwischen U-Bahnhof Lindauer Allee und U-Bahnhof Paracelsusbad zwei Männer, 30 und 32 Jahre alt, beim Besprühen zweier U-Bahnwaggons und nahmen diese fest. Anschließend übergaben sie die mutmaßlichen Täter der Polizei. Bei der Festnahme soll einer der beiden Männer durch Tritte zwei der BVG-Mitarbeiter leicht verletzt haben, eine ärztliche Versorgung beider war jedoch nicht notwendig. Die Festgenommenen wurden in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Dort wurden sie nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Einbrecher in Hellersdorf festgenommen +++

Am Donnerstagnachmittag haben Zivilfahnder in Hellersdorf einen mutmaßlichen Einbrecher festgenommen. Zuvor war der 36-jährige Mann in der Nacht vom 13. auf den 14. Mai in zwei Büroräume in der Grottkauer Straße eingebrochen. Dabei soll er einen Schlüssel zu einem Firmenfahrzeug und anschließend damit das Firmenauto entwendet haben. Die Zivilpolizisten hatten den gestohlenen VW zuvor gegen 15.30 Uhr an der Quedlinburger Straße geparkt entdeckt und das Fahrzeug daraufhin beobachtet. Kurze Zeit später kam der mutmaßliche Einbrecher zum Fahrzeug und wurde festgenommen. Polizisten fanden in seiner Wohnung ein Mobiltelefon und diverse Unterlagen, die in Zusammenhang mit den beiden Büroeinbrüchen stehen. Die gefundenen Gegenstände wurden sichergestellt. Den Festgenommenen brachten die Polizeikräfte in ein Polizeigewahrsam. Dort wurde er nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen. Das zuständige Kommissariat der Direktion 6 übernahm die weiteren Ermittlungen.

+++ Frau in Friedrichshain rassistisch beleidigt +++

In Friedrichshain ist am Donnerstag eine Frau rassistisch beleidigt worden. Gegen 15.15 Uhr soll die 28-Jährige an der Friedenstraße Ecke Koppenstraße auf dem Gehweg mit einem unbekannt gebliebenen Mann in Streit geraten sein. Der Mann soll sie mehrfach rassistisch beleidigt haben. Er soll in Begleitung von zwei weiteren Männern gewesen sein, die ihn durch Auslachen der Frau zum Weitermachen animiert haben sollen. Der Staatsschutz ermittelt.

+++ Laube in Kleingartenanlage in Brand - Festnahme +++

Ein Brandstifter ist am Donnerstag in Marienfelde festgenommen worden. Er soll eine Laube in einer Kleingartenanlage an der Säntisstraße angezündet haben. Gegen 21.50 Uhr bemerkte ein Anwohner die brennende Laube. Er verständigte Polizei und Feuerwehr. Gegenüber den Beamten gab er an, dass er in den Tagen zuvor mehrmals einen unbekannten Mann auf dem Gartengrundstück gesehen haben will. Diesen habe er auch während der Löscharbeiten am Laubengrundstück bemerkt. Kurze Zeit später konnten Polizisten den 43 Jahre alten Tatverdächtigen festnehmen. Der Festgenommene wurde dem zuständigen Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin übergeben.

+++ Illegales Glücksspiel: Polizei stellt bündelweise Bargeld in Lokal sicher +++

Die Berliner Polizei hat in der Nacht zu Freitag in einem Lokal an der Schierker Straße in Neukölln mindestens zehn Personen vorläufig festgenommen. In der Bar liefen nach Informationen der Berliner Morgenpost offenbar über Wochen hinweg illegale Glücksspiele.

Als die Polizei den Laden stürmte, trafen die Einsatzkräfte mehr als zehn Personen in einem verborgenen Hinterraum und nahmen sie vorläufig fest.

Zuvor hatten Zivilbeamte zufällig beobachtet, dass sich in dem vermeintlich wegen der Coronaregeln geschlossenen Lokal Personen aufhalten. Sie riefen Verstärkung.

Als Beamte des Abschnitts und einer Einsatzhundertschaft den Laden genauer untersuchten, fanden sie an diversen Stellen Bargeld. Dieses war beispielsweise unter Fensterbrettern verborgen.

Die Polizei zählte das Geld und stellte es sicher. Es soll sich um insgesamt rund 30.000 Euro handeln. Auch ein Brecheisen und eine Spitzhacke nahmen die Beamten an sich. An einer Scheibe des Lokals befand sich der Hinweis, dass dieses wegen der Coronakrise angeblich geschlossen sei.

+++ Auto landet nach Unfall auf Dach +++

Bereits am Donnerstagvormittag hat sich in Buch ein Auto überschlagen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, sei der Fahrer des VW gegen 11.20 Uhr in der Straße Am Vorwerk in den Gegenverkehr geraten. Dort habe er zunächst den Außenspiegel eines entgegenkommenden Opels touchiert, dessen Fahrer in eine Haltebucht auswich, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Danach rammte der VW den Renault einer 30-Jährigen, der an einer Böschung zum Stehen kam. Der VW-Fahrer kam durch den Aufprall von der Fahbahn ab, riss einen Poller aus der Verankerung, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Zeugen zogen den Mann aus dem Auto und kümmerten sich um ihn, bis die Rettungskräfte eintrafen. Der 44-Jährige "pustete" 2,4 Promille. Der Opel-Fahrer blieb unverletzt, seine 61 Jahre alte Beifahrerin hatte nach dem Unfall Kopf- und Nackenschmerzen. Die Renault-Fahrerin wollte sich selbst in ärztliche Behandlung begeben.