Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Polizist wird mit Messer bedroht

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonntag, 10. Mai 2020.

Foto: Patrick Seeger / dpa

+++ Polizist wird mit Messer bedroht +++

In Tiergarten (Mitte) hat am Sonnabend ein Mann einen Polizisten mit einem Messer bedroht. Zuvor forderte der Beamte den 37-Jährigen auf, keine Zigarettenkippen mehr in den abgezäunten Bereich des Reichstages zu werfen. Der Mann soll dann ein Küchenmesser vor dem Körper gehalten haben. Er soll "gedroht haben, bei einer Festnahme das Messer, wenn nötig, todbringend einzusetzen", teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Polizist zog seine Waffe und forderte den 37-Jährigen auf, das Messer wegzulegen. Der Mann kam dem nach und wurde von weiteren Beamten festgenommen. Das Messer wurde sichergestellt. Der Mann wurde in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und anschließend entlassen. Das Abschnittskommissariat des Polizeiabschnitts 28 hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Verstoß gegen Corona-Regeln: Polizei löst Party auf +++

Die Polizei hat eine Geburtstagsparty in einer Wohnung in Kreuzberg mit 24 Menschen aufgelöst. Zwölf der Gäste hatten dabei vergeblich versucht, sich unter anderem hinter dem Vorhang, dem Sofa und im Kleiderschrank vor den Beamten zu verstecken, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie bekamen eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Zuerst hatten sich in der Nacht zum Sonntag die Nachbarn über Lärm beschwert, wie eine Sprecherin der Polizei sagte.

+++ Auseinandersetzung mit Messern, Gürteln und Stöcken +++

Zu einer Auseinandersetzung zwischen rund 20 Personen kam es am Sonnabend in Gesundbrunnen. Gegen 20.40 Uhr erhielten die Funkstreifen im Bereich des Blochplatz den Auftrag, zu Streitigkeiten mit Personen zu fahren, die mit Stöcken und Messern bewaffnet sein sollen. Am Einsatzort trafen die Polizisten zwei junge Männer. Der 23-Jährige hatte offensichtlich eine gebrochene Nase und wollte sich nicht zum Sachverhalt äußern. Er wurde im Krankenhaus stationär aufgenommen. Der 20-Jährige schilderte eine Auseinandersetzung mit bis zu 20 Männern mit Messern, Gürteln und Stöcken, die aus einer Situation im Gesundbrunnen Center entstanden sein soll. Dabei soll sich der größte Teil der Angreifer auf den 23-Jährigen mit Gürtel-, Faust- und Stockschlägen gestürzt haben. Er selbst wollte nur einen Stockschlag auf einen Oberarm erhalten haben. Ein 35-jähriger und ein unbekannter Zeuge sollen dann dazwischen gegangen sein, wonach sich die Personengruppe auflöste und in unbekannte Richtung entfernte. Gürtel, Stöcke und Äste wurden am Ort aufgefunden und als Spurenträger sichergestellt.

+++ Betrunkene Frau beißt und kratzt Polizisten in Westend +++

Eine Frau hat in der Nacht zu Sonntag in Westend (Charlottenburg-Wilmersdorf) Polizisten gekratzt und gebissen. Anlass für den Polizeieinsatz war eine Ruhestörung in einer Erdgeschosswohnung an der Westendallee. Als die Beamten eintrafen, ermahnten sie die Bewohner zur Ruhe. Der Lebenspartner der Frau zeigte sich aggressiv. Er musste zu Boden gebracht werden. Außerdem wurden ihm Handschellen angelegt. Daraufhin attackierte die Frau die Polizisten. "Um dem Biss ein Ende zu setzen, musste der Beamte sogar eine Schlagtechnik gegen den Kopf der Frau anwenden", teilte die Polizei am Sonntag mit. Drei Beamte erlitten Verletzungen. Die 41-Jährige beruhigte sich später in einem Polizeiwagen, in den sie gesetzt wurde. Es wurden Anzeigen wegen unzulässigen Lärms, Beleidigung, Körperverletzung und Widerstands gefertigt. Die alkoholisierte Frau konnte nach einer Blutentnahme wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden.

+++ Wohnungseinbrecher in Lichtenberg festgenommen +++

Polizisten haben in der Nacht zu Sonntag an der Frankfurter Allee in Lichtenberg zwei Einbrecher festgenommen. Zuvor hörten Anwohner gegen 0.40 Uhr laute Knallgeräusche und konnten beobachten, wie zwei Männer vor dem Fenster einer Hochparterrewohnung hantierten. Sie versuchten mit Steinen, das Fenster zu beschädigen. Das ist ihnen nach mehrmaligen Versuchen auch gelungen.

Die Männer sollen sich beim Einstieg verletzt haben. Die Anwohner verständigten die Polizei. Beamte konnten den 17- und 19-Jährigen in der Wohnung festnehmen. Der 19-Jährige hatte noch versucht, sich in einem Bettkasten zu verstecken. In den Rucksäcken der Männer sollen sich Schmuck und andere Wertgegenstände befunden haben. Die Kriminalpolizei ermittelt nun.

+++ "Coronavirus nach Deutschland gebracht": Frau beleidigt Ehepaar rassistisch +++

In Niederschönhausen (Pankow) soll am Sonnabend eine bisher noch unbekannte Frau ein mongolisches Ehepaar rassistisch beleidigt haben. Nach Angaben des 41-Jährigen und dessen 35 Jahre alter Frau soll die Unbekannte gegen 17.40 Uhr in einem Supermarkt an der Blankenburger Straße die beiden als Chinesen bezeichnet und diese aufgefordert haben, das Land zu verlassen, weil sie das Coronavirus nach Deutschland gebracht hätten. Nachdem der 42-Jährige antwortete, dass das rassistisch sei, soll die Frau erwidert haben, eine Rassistin zu sein. Einem durch das Ehepaar informierten Sicherheitsmitarbeiter soll die Frau die Vorwürfe geleugnet haben. Bevor die Polizisten eintrafen, entfernte sich die Frau. Der Staatsschutz ermittelt.

+++ Neben SUV gefundener Toter war 55-jähriger Mann +++

Der Mann, der am Samstag neben einem SUV im Berliner Ortsteil Niederschöneweide tot gefunden wurde, ist identifiziert worden. Der Mann sei 55 Jahre alt gewesen, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen allerdings nicht von Fremdverschulden aus. An dieser Einschätzung habe sich nichts geändert, sagte die Sprecherin. Laut Polizei deute es darauf hin, dass der Mann gesundheitliche Probleme gehabt haben könnte. Passanten hatten ihn gefunden und die Feuerwehr alarmiert. Wiederbelebungsversuche scheiterten.

+++ Wohnungseinbrecher nach Flucht festgenommen +++

Ein Nachbar hat am Sonnabend gegen 12 Uhr einen Mann beobachtet, der über ein Fenster in eine Parterrewohnung an der Reichenberger Straße in Kreuzberg eingestiegen ist. Der 76 Jahre alte Bewohner befand sich gerade auf dem Balkon. Bevor die Beamten eintrafen, konnte der 29-Jährige entkommen. Aufgrund der guten Personenbeschreibung konnten Polizisten den Mann, der in einem anderen Zusammenhang am Paul-Linke-Ufer kontrolliert wurde, als Tatverdächtigen zu dem Wohnungseinbruch identifizieren. In seinem Rucksack fanden die Beamten Diebesgut zu diesem und weiteren Wohnungseinbrüchen. Der Tatverdächtige wurde der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 überstellt, die Ermittlungen dauern an.

+++ Radfahrer bei Unfall in Nikolassee schwer verletzt +++

Ein Radfahrer hat Sonnabend bei einem Unfall in Nikolassee (Steglitz-Zehlendorf) schwere Kopfverletzungen erlitten. Der 59-Jährige fuhr gegen 17.15 Uhr auf dem Wannseebadweg. Auf der Kreuzung zum Kronprinzessinnenweg kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Mercedes-Fahrer, der in entgegengesetzter Richtung unterwegs war und nach links auf den Kronprinzessinnenweg einbog. Der Radfahrer stürzte und erlitt schwere Kopfverletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Betrunkener wirft Stein auf Feuerwehr +++

In Tiergarten hat am Sonnabendnachmittag ein betrunkener Mann Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr mit einem Pflasterstein beworfen. Wie die Polizei mitteilte, war gegen 16.30 Uhr ein Löschfahrzeug am Reichpietschufer Ecke Köthener Straße im Einsatz, weil dort ein Einkaufswagen mit persönlichen Gegenständen eines Obdachlosen brannte. Plötzlich habe ein 36-Jähriger einen Pflasterstein auf die Einsatzkräfte geworfen, der einen Mitarbeiter der Feuerwehr knapp verfehlte und gegen das Löschfahrzeug prallte. Der Feuerwehrmann brachte den Steinewerfer daraufhin gemeinsam mit einem Kollegen zu Boden und hielt ihn fest. Der betrunkene 36-Jährige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und anschließend wieder entlassen. Eine Atemalkoholmessung ergab bei ihm einen Wert von rund 2,2 Promille. Die Polizei vermutet, dass der Mann auch für den Brand des Einkaufswagens verantwortlich sein könnte. Die Ermittlungen laufen.

+++ Rollerfahrer flüchtet nach Unfall - Radfahrerin verletzt +++

Eine Radfahrerin ist am Sonnabend bei einem Unfall in Friedrichsfelde (Lichtenberg) verletzt worden - der Fahrer flüchtete. Laut Zeugen soll er alkoholisiert gewirkt haben. Der Dreiradroller-Fahrer verlor gegen 17.50 Uhr beim Linksabbiegen von der Sewanstraße auf die Straße Am Tierpark die Kontrolle über den Roller und erfasste die 67-Jährige auf dem Radweg der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Frau stürzte und blieb am Boden liegen. Laut Zeugen lief der Fahrer zunächst auf die Verletzte zu, aber entfernte sich dann vom Unfallort. Eine Zeugin leistete bei der Frau Erste Hilfe. Die Radfahrerin wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Verursachung eines Verkehrsunfalls unter Alkoholeinwirkung sowie wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort dauern an.

+++ Polizeiauto in Kreuzberg mit Stein beworfen +++

Ein Unbekannter hat am Sonnabendabend gegen 23 Uhr in Kreuzberg ein Polizeiauto auf der Einsatzfahrt mit einem Stein beworfen. Die rechte hintere Seitenscheibe wurde beschädigt. Die Polizisten klagten über leichte Ohrenschmerzen durch den Knall, blieben jedoch im Dienst. Die Polizisten waren mit Sonder- und Wegerechten in Richtung Mehringdamm unterwegs, als es plötzlich knallte. Sie brachen die Einsatzfahrt ab und wendeten. Am Tatort konnten sie keine Person mehr antreffen, fanden jedoch einen Pflasterstein auf der Straße. Dieser wurde sichergestellt. Die Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr dauern an.

+++ Personen machen Lärm auf Spielplatz - Frau attackiert Polizei +++

Polizisten sind in der Nacht zu Sonntag wegen einer Ruhestörung zu einem Spielplatz an der Einmündung der Oderstraße in die Jungstraße nach Friedrichshain verständigt worden. Dort sorgten ein 37-jähriger Mann und drei 35-, 36- und 39-jährige Frauen mit Gitarrenmusik und lautstarken Gesprächen für Lärm. Außerdem lagen Scherben von Bierflaschen im Sandkasten. Die Beamten klärten die Personen auf, dass das eine Gefahr für Kinder darstelle und die Anwohner Ruhe haben wollen. Laut Polizei nahm die Gruppe das nicht ernst.

Als die Beamten die Personalien feststellen wollten, beleidigte der Mann die Polizisten als „Bullen“ und drohte mit seiner erhobenen Gitarre. Die 36-Jährige warf plötzlich eine gefüllte Bierflasche in einem Plastikbeutel in Richtung einer der beiden Polizisten. Die Flasche verfehlte den Beamten nur knapp und zerbarst an der dahinterliegenden Hauswand. Die Polizisten setzten Reizgas ein, um weitere Angriffe zu verhindern. Mit Hilfe von zwischenzeitlich angeforderten Unterstützungskräften, konnten anschließend die Personalien der vier Personen festgestellt werden. Die Polizisten legten allen vier beteiligten Personen Handfesseln an.

Die Feuerwehr wurde zur Behandlung der Augenreizungen angefordert. Die 36-Jährige gab an, unter Asthma zu leiden und kein entsprechendes Spray zur Behandlung dabei zu haben. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde dann auch eine Blutentnahme durchgeführt. Im Anschluss wurde sie wieder entlassen. Die weiteren Personen der Gruppe wurden zuvor am Spielplatz entlassen. Bei dem Einsatz hatte sich eine Polizeimeisterin am Daumen verletzt, verblieb aber im Dienst. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Polizei entdeckt Feuer an mehreren Pkw in Neukölln +++

Gleich vier Autos haben gleichzeitig in einer Straße in Neukölln gebrannt. Am frühen Sonntagmorgen löschten alarmierte Polizisten die Brände mit Feuerlöschern, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie waren laut eines Polizeisprechers schneller als die Feuerwehr in der Laubestraße eingetroffen. Die vier Autos, darunter ein Transporter, seien beschädigt worden, hieß es in der Mitteilung. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt ermittle. Es gebe den Verdacht der Brandstiftung, sagte der Sprecher.

+++ Jugendlicher hantiert mit Schreckschusswaffen-Imitat +++

Ein Anwohner der Fichtelbergstraße in Marzahn hat am Sonnabend gegen 20.15 Uhr die Polizei verständigt, weil er von seinem Balkon aus beobachtet hatte, wie ein 17-Jähriger mit einer Schusswaffe hantierte. Die Beamten überprüften den Jugendlichen und stellten eine täuschend echt aussehende Schreckschusswaffe fest. Diese wurde sichergestellt. Nach der Überprüfung wurde der 17-Jährige wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen der Straftat gegen das Waffengesetz führt nun die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 6.

+++ Scheibe einer Tram zerstört +++

Eine Scheibe einer Tram der Linie M10 ist von einem Unbekannten beschädigt worden. An der Kreuzung Danziger Straße Ecke Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg (Pankow) hörte die Tram-Fahrerin einen Knall. Am Frankfurter Tor in Friedrichshain entdeckte sie eine zerstörte Scheibe an einer der Türen. Nach Polizeiangaben soll ein Mann mit einem Gegenstand ein Loch in die Scheibe geschlagen haben. Der Mann konnte nicht gefunden werden.

+++ Auseinandersetzung in Mitte - Verletzte Person +++

Bei einer Auseinandersetzung in der Nacht zu Sonntag in Mitte sind zwei Personen verletzt worden. Ein 27-Jähriger erlitt eine Schnittverletzung am Arm und ein 24-Jähriger eine Rötung im Gesicht. Die Männer teilten der Polizei mit, dass sie zu viert auf der Friedrichsbrücke einem Musiker zuhörten und plötzlich von ungefähr zehn Unbekannten angegriffen wurden. Die Angreifer sollen Glasflaschen am Brückengeländer zerschlagen und versucht haben, die anderen zu verletzen. Die Männer wehrten sich nach eigenen Aussagen mit Schlägen und Tritten. Ein Zeuge bekam die Auseinandersetzung mit und verständigte die Polizei. Ein Großteil der Angreifer flüchtete. Polizisten konnten einen 21- und 22-Jährigen festhalten. Sie stritten die Vorwürfe ab. Der 22-Jährige berichtete, dass er schlichten wollte. Der 22-Jährige wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Den 21-Jährigen brachten die Polizisten zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam, anschließend wurde er entlassen. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

+++ Brand in Mehrfamilienhaus - tote 75-Jährige gefunden +++

Beim Löschen eines Wohnungsbrandes in einem Mehrfamilienhaus in Oberschöneweide (Treptow-Köpenick) hat die Feuerwehr am Samstag eine 75-Jährige tot aufgefunden. Zwei weitere Menschen mussten wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht werden. Es brannte im Schlafzimmer der Frau. Derzeit wird ermittelt, warum das Feuer ausgebrochen war. Eine Nachbarin verständigte gegen 19.25 Uhr die Feuerwehr und die Polizei, nachdem sie Brandgeruch bemerkt hatte.