Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Person vor "Burger King" angegriffen

| Lesedauer: 5 Minuten
Polizisten haben den Bereich vor "Burger King" an der Wilmersdorfer Straße abgesperrt.

Polizisten haben den Bereich vor "Burger King" an der Wilmersdorfer Straße abgesperrt.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 8. Mai 2020.

+++ Person vor Burger King angegriffen und offenbar schwer verletzt +++

Am Donnerstagabend gegen 19.50 Uhr wurde vor dem Burger King an der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg eine Person offenbar von anderen Personen aus einer größeren Menschengruppe schwer verletzt. Als herbeigerufene Polizisten eintrafen, entfernten sich mindestens 20 Personen rasch vom Tatort. Die Polizei erhöhte die Präsenz und sperrte sogar teilweise die Straße und Teile der Umgebung. Passanten wurden überprüft, allerdings wollte nach ersten Informationen von vor Ort niemand Angaben zum Geschehen machen.

Die Ermittlungen dauerten mehrere Stunden. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Über die Art und Schwere der Verletzungen wurden offiziell zunächst keine Informationen mitgeteilt.

+++ Wasserbüffel brechen aus - Polizeieinsatz in Oberhavel +++

Wasserbüffel haben am Freitagmorgen im Landkreis Oberhavel einen Polizeieinsatz ausgelöst. Mehrere Bürger hatten mehrere der imposanten Tiere unter anderem auf einer Landstraße bei Schwante gesehen. Später wurden sie auf einem anliegenden Rapsfeld gesichtet. Polizisten sperrten daraufhin zeitweise Teile der Straße und trieben die Wasserbüffel wieder auf die heimische Koppel. Der Eigentümer wurde informiert. Zunächst hatte der rbb auf Twitter darüber berichtet. Der Polizei sind die Tiere bereits bekannt.

Es sei nicht das erste Mal, dass sie ausgebrochen seien, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Nord. Warum die Tiere wiederholt ausbüchsen können, konnte sie nicht sagen. Zu Schaden kam bei dem Vorfall niemand.

+++ Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmittag in Borsigwalde wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt. Bisherigen Ermittlungen zufolge fuhr der 40-jährige Fahrer einer Ducati auf der Straße Am Nordgraben in Richtung Gorkistraße. Gegen 13 Uhr soll der Mann an einem verkehrsbedingt wartenden Auto links vorbeigefahren und kurz darauf mit einem entgegenkommenden BMW eines 50 Jahre alten Fahrers zusammengestoßen sein. Der 40-Jährige kam mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

+++ Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes rassistisch beleidigt +++

Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes wurde am Donnerstagabend von einem Unbekannten in einem Supermarkt in Pankow rassistisch beleidigt. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll der 17-jährige Mitarbeiter einen Kunden auf die Hygienevorschriften in Zusammenhang mit der Eindämmung des Sars-CoV-2 Virus hingewiesen und darum gebeten haben, einen Mund-Nasenschutz anzulegen und sich einen Einkaufswagen zu nehmen.

Hierauf beleidigte der Mann den Mitarbeiter rassistisch und betrat ohne Mund-Nasenschutz und Einkaufswagen den Supermarkt. An der Kasse soll der Unbekannte Mitarbeiter beleidigt und dann vor Eintreffen der Polizei gegngen sein. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen und Fahndung nach dem Mann.

+++ Zwei Schwerverletzte bei Messerangriff +++

Am Donnerstagmittag wurden zwei Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Moabit von einem Mann mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Zunächst soll es gegen 12.15 Uhr in einer Wohnung des Wohnhauses an der Wilhelmshavener Straße zu einem Streit zwischen dem 56 Jahre alten Mieter und seinem 33 Jahre alten Mitbewohner gekommen sein. Hierbei soll der 33-Jährige mit einem Messer den 56-Jährigen am Kopf verletzt und aus der Wohnung geflüchtet sein.

Im Treppenhaus traf der Tatverdächtige auf einen 59 Jahre alten Bewohner des Hauses und verletzte auch diesen mit dem Messer. Anschließend flüchtete der Mann aus dem Haus in unbekannte Richtung. Die beiden Schwerverletzten kamen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Fahndung nach dem 33-Jährigen dauert an und wird von Ermittlerinnen und Ermittlern der Kriminalpolizei der Polizeidirektion1 geführt.

+++ Mann greift Frau mit Kopftuch an +++

Am Donnerstagvormittag hat ein Unbekannter versucht, einer Frau in einem Geschäft an der Friedrichstraße das Kopftuch vom Kopf zu reißen. Gegen 11.30 Uhr stand die 19-Jährige in einer Schlange in einem Kosmetik-Discounter an der Friedrichstraße an, als der Mann an Ihr Kopftuch griff und so stark daran zog, dass die junge Frau kaum Luft bekam. Während er an dem Kopftuch zog, soll er die Frau rassistisch beleidigt haben. Ihre 22-jährige Freundin und ein gleichaltriger Sicherheitsmitarbeiter eilten zu Hilfe. Der Unbekannte ließ daraufhin von der Frau ab und entkam. Der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt nun die Ermittlungen wegen Körperverletzung und der rassistischen Beleidigung.

+++ Dachstuhlbrand in Schönow +++

Am Donnerstagabend gegen 18 Uhr kam es zu einem Feuer in Schönow bei Bernau im Landkreis Barnim. Dort stand der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Flammen. Die Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot im Einsatz war, hatte den Brand nach mehreren Stunden unter Kontrolle. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Die Brandursache wird ermittelt.

Auch in Lobetal bei Bernau im Landkreis Barnim stand am Abend gegen 21.30 Uhr ein Gebäude in Flammen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und somit größeren Schaden verhindern. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist bislang unklar.

( BM )