Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Polizisten entdecken Wohnung voller Drogen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Mittwoch, 6. Mai 2020.

Ein Blaulicht eines Polizeiautos.

Ein Blaulicht eines Polizeiautos.

Foto: Marcus Führer / dpa

+++ Polizisten entdecken Wohnung voller Drogen +++

In Neukölln entdeckten Einsatzkräfte am Mittwochmittag bei der Vollstreckung eines Haftbefehls wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in der Wohnung des mutmaßlichen Täters weitere drogenverdächtige Substanzen. Nach bisherigen Ermittlungen klingelten die Zivilkräfte gegen 11.45 Uhr an der Wohnung des 33-jährigen Mannes in der Sonnenallee. Beim Betreten des Zimmers des Gesuchten bemerkten die Einsatzkräfte herumliegende, drogensuspekte Substanzen, sodass sie einen Durchsuchungsbeschluss anregten. Dieser wurde durch den zuständigen Richter bestätigt.

Bei der anschließenden Absuche des Zimmers wurden sie fündig und beschlagnahmten etwa 800 Gramm diverser Substanzen sowie Bargeld, mehrere Handys, Händlerutensilien, wie Feinwaage und Verpackungsmaterial, sowie mutmaßliches Diebesgut.

+++ Quads, Motorräder, Autos beschlagnahmt - Einbrecherbande festgenommen +++

Eine Einbrecherbande, die es vor allem auf Fast Food-Restaurants in der Region abgesehen hatte, konnte von der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Berlin-Brandenburg (GEG) gestellt werden. Bei drei Männern im Alter von 29 und 39 Jahren aus beiden Ländern seien Haftbefehle vollstreckt worden, teilte das Polizeipräsidium Brandenburg am Mittwoch mit. Zudem seien Tatwerkzeuge und Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich und weitere Vermögenswerte bei der Durchsuchung am Dienstag sichergestellt worden. Dazu gehörten ein Auto, zwei hochwertige Quads, fünf Motorräder und weitere Sachwerte.

Durchsucht wurden im Landkreis Havelland ein Haus, drei Wohnungen und Nebengelasse sowie zwei weitere Wohnungen in Berlin. Die 20 Ermittler wurden von etwa 40 Beamten weiteren Polizisten aus Brandenburg und Berlin sowie einem Bargeldspürhund unterstützt.

Es läuft nun ein Ermittlungsverfahren gegen insgesamt vier Männer. Die Bande soll seit April vergangenen Jahres Einbrüche begangen haben. Sie brachen Tresore auf und entwendeten Bargeld. Seit März dieses Jahres konzentrierten sich die Täter auf Geldautomaten in mehreren Bundesländern. Insgesamt erbeuteten sie einen Beitrag in sechsstelliger Höhe.

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Berlin-Brandenburg wurde 2005 gegründet. Sie befasst sich mit ausgewählten Delikten der Eigentumskriminalität.

+++ Zwei Bankräuber fliehen unerkannt +++

Nach einem Überfall auf eine Bankfiliale am Dienstagnachmittag in Gesundbrunnen konnten zwei Männer unerkannt fliehen. Den Aussagen der Bankmitarbeiter zufolge verschaffte sich das Duo gegen 14.45 Uhr gewaltsam Zutritt in die Filiale in der Badstraße. Hier forderten sie den 37-jährigen Filialleiter und eine 65-jährige Angestellte unter Vorhalten eines Messers auf, den Tresorraum zu öffnen. Sie nahmen mehrere Taschen mit Münzgeld und Münzrollen an sich, versprühten Reizgas und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Der Filialleiter erlitt bei einem Handgemenge mit den Räubern mehrere Hautabschürfungen. Seine 65-jährige Mitarbeiterin blieb unverletzt. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes dauern an.

+++ Mann bei Autounfall schwer verletzt +++

Am Mittwochnachmittag hat in Charlottenburg ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall schwere Verletzungen erlitten. Nach bisherigen Ermittlungen war der 39-Jährige gegen 15.10 Uhr mit seinem Smart in der Hardenbergstraße in Richtung Ernst-Reuter-Platz unterwegs, als er auf einen vor ihm fahrenden BVG-Bus der Linie M45 auffuhr.

Durch den Zusammenprall kam der 39-Jährige von der Fahrspur ab und touchierte einen links neben ihm fahrenden Ford, mit dem ein 62-Jähriger in gleicher Richtung unterwegs war. Der Smart-Fahrer erlitt Arm-, Bein-, Rumpf- sowie Kopfverletzungen und wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Darüber hinaus erlitten der 61 Jahre alte Fahrer des Busses und zwei Fahrgäste, zwei Frauen im Alter von 34 und 52 Jahren, einen Schock. Während der Kraftfahrer am Ort behandelt wurde, benötigten die beiden Frauen keine ärztliche Behandlung.

+++ Autoeinbrecher in Tiergarten festgenommen +++

In Tiergarten ist am Dienstag ein Autoeinbrecher festgenommen worden. Ein 73 Jahre alter Passant beobachtete gegen 16.30 Uhr einen Mann, der um einen VW, der auf dem Mittelstreifen der Straße des 17. Juni geparkt war, herumging und dann an den Türen hantierte. Polizisten nahmen den 26-Jährigen kurze Zeit später fest, als dieser gerade den Innenraum des Fahrzeugs durchsuchte. Bei dem Tatverdächtigen wurden Einbruchwerkzeug, Drogen und mutmaßliches Diebesgut gefunden. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. Der 26-Jährige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht. Anschließend wurde er einem Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 überstellt, das wie weiteren Ermittlungen übernommen hat.

+++ Zwei Kleintransporter brennen in Hohenschönhausen +++

Bei nächtlichen Bränden in Neu-Hohenschönhausen zwei Fahrzeuge und eine Mülltonne zerstört worden. In allen drei Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus. Ein Zusammenhang zwischen den Taten werde geprüfte, teilte die Polizei mit.

Kurz vor Mitternacht ging ein geparkter Transporter in der Klützer Straße/ Ecke Grevesmühlener Straße in Flammen auf. Kurze Zeit später wurde eine Mülltonne in einem Hauseingang in der Prendener Straße angezündet. Verletzte gab es keine, aber Schäden an der Hausfassade. Beim dritten Feuer in der nahen Wartiner Straße brannte ein weiterer Transporter aus. Durch die Hitzeeinwirkung wurde ein davor geparktes Auto ebenfalls beschädigt.

+++ Man in Asylbewerberunterkunft getötet +++

Ein Mann ist in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Brandenburg getötet worden. Ein Tatverdächtiger sei festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher am frühen Mittwochmorgen. Der Vorfall ereignete sich demnach am Dienstagabend in Zehdenick (Landkreis Oberhavel) nördlich von Berlin. Die Polizei machte zunächst keine Angaben dazu, ob Opfer und Tatverdächtiger Bewohner der Unterkunft waren. Die Ermittlungen zu den Hintergründen stünden am Anfang, sagte der Sprecher.