Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Freundin mit Messer bedroht - Festnahme

| Lesedauer: 9 Minuten
Die Aufschrift "Polizei" auf einem Einsatzwagen.

Die Aufschrift "Polizei" auf einem Einsatzwagen.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Dienstag, 5. Mai 2020.

+++ 15-Jährige von Straßenbahn erfasst und schwer verletzt +++

Eine 15-Jährige hat am Montagnachmittag bei einem Unfall in Hellersdorf schwere Verletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, überquerte die 15-Jährige kurz vor 14 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Zossener Straße/Landsberger Chaussee/Landsberger Straße die Gleise der Tram und wurde dabei von einer Straßenbahn der Linie 18 erfasst. Die Jugendliche musste mit einem Notarztwagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.

+++ Verdacht auf schweres Tötungsdelikt: 32-Jähriger festgenommen +++

Eine 35-Jährige ist am Dienstag in ihrer Wohnung in Brandenburg an der Havel schwer verletzt worden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts gegen ihren 32-jährigen Lebensgefährten. Er wurde am Abend nach einer intensiven Fahndung in Prag festgenommen, wie die Beamten mitteilten. Er hatte das einjährige Kind des Paares bei sich. Dieses sei wohlauf und befinde sich nun in Obhut. Die Frau sei nicht ansprechbar und werde im Krankenhaus betreut. Ob sie in Lebensgefahr ist, war erst einmal unklar.

+++ Unfallflucht - Motorradfahrer schwer verletzt +++

Am Dienstagmorgen kam es auf der A100 in Schöneberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer Verletzungen am rechten Arm und am Handgelenk erlitt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der 53-jährige Honda-Fahrer gegen 7.40 Uhr die Stadtautobahn im mittleren der drei Fahrspuren in Richtung Süden. In Höhe des Tunnels Innsbrucker Platz soll ein Auto vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen gewechselt haben, wobei es zur Kollision beider Fahrzeuge kam und der Motorradfahrer stürzte. Das Auto fuhr ohne anzuhalten davon. Der Motorradfahrer kam zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen nach dem oder der Flüchtenden dauern an.

+++ Ermittlungen gegen Mann wegen Volksverhetzung +++

In der Nacht zu Dienstag brüllte ein Mann offenbar volksverhetzende Äußerungen in Prenzlauer Berg. Zeugen machten Polizisten auf den Mann aufmerksam. Der 39-Jährige sprach die Einsatzkräfte der 25. Einsatzhundertschaft gegen 22.30 Uhr an der Schönhauser Allee an und zeigte ihnen den 48 Jahre alten Verdächtigen. Der Tatverdächtige kam zur Identitätsfeststellung auf eine Polizeidienststelle und wurde anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Mann bedroht Freundin mit Messer - Festnahme +++

Am Dienstagmorgen hat ein 42 Jahre alter Mann in Köpenick mutmaßlich damit gedroht, seine Lebensgefährtin mit einem Messer umzubringen. Gegen 06:30 Uhr wurde die Polizei in die verlängerte Hämmerlingstraße gerufen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stellten sie an einem offenstehenden Fenster eines Wohnhauses einen Mann fest, der einer Frau ein Messer an den Hals hielt.

Nach ersten Erkenntnissen drohte er damit, die 24-Jährige zu töten, falls sich ihm jemand nähern sollte. Nach wenigen Minuten gelang es den Polizeikräften den Tatverdächtigen zu beruhigen und zur Aufgabe zu überreden. Der 42-Jährige öffnete die Tür und ließ widerstandslos zu, dass die Einsatzkräfte ihn festnahmen. Eine bei ihm durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund einem Promille. Er und die junge Frau blieben körperlich unverletzt, letztere wurde trotzdem zur vorsorglichen Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

+++ Mann rassistisch beleidigt und verletzt +++

In Marzahn ist am Montagabend ein Mann durch zwei unbekannte Personen beleidigt und verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 30-Jährige gegen 21 Uhr Fahrgast in einem BVG-Linienbus in Richtung Herrmannplatz. In dem Bus soll der aus Kamerun stammende Mann dann zunächst von einem unbekannten Mann und einer unbekannten Frau rassistisch beleidigt worden sein. Als das Duo kurze Zeit später am S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost ausstieg, soll der Unbekannte dem 30-Jährigen mehrere Kopfstöße verpasst haben. Anschließend flüchtete er zusammen mit der Frau. Der 30-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde von Rettungskräften zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.

+++ Radfahrerin kommt an Bordstein und stürzt schwer +++

In Tiergarten ist am Montagnachmittag eine Radfahrerin gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr die 50-jährige gegen 16.45 Uhr mit ihrem Fahrrad auf dem Fahrradstreifen der Konrad-Adenauer-Straße in Richtung Schiffbauerdamm. Dabei soll sie mit dem rechten Pedal an den Bordstein gekommen sein und dadurch die Kontrolle über ihr Fahrrad verloren haben.

Bei dem anschließenden Sturz erlitt sie schwere Kopfverletzungen. Ein Passant alarmierte Rettungskräfte, die die Verletzte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachten. Die Konrad-Adenauer-Straße war für die Unfallaufnahme in der Zeit von 16.50 Uhr bis 19.05 Uhr voll gesperrt.

+++ Junges Paar rassistisch beleidigt +++

In der vergangenen Nacht haben Unbekannte ein Paar in Spandau rassistisch beleidigt. Nach bisherigen Ermittlungen war ein Mann im Alter von 35 Jahren gegen 22.20 Uhr mit seiner 24-jährigen Freundin auf dem Weg zu einer Bushaltestellte in der Seegefelder Straße, als eine Dreiergruppe, bestehend aus einer Frau und zwei Männern, auf sie zukam.

Das Paar unterhielt sich zu dem Zeitpunkt in serbisch-kroatischer Sprache. Die Frau aus dem Trio soll dem 35-Jährigen in der Folge dann zweimal ins Gesicht gespuckt und die 24-Jährige so geschubst haben, dass diese zu Boden stürzte. Dann soll sie die am Boden liegende Frau fremdenfeindlich beleidigt und ihr anschließend in den Unterleib getreten haben. Als der Lebensgefährte seiner Freundin zu Hilfe kommen wollte, versperrten die Angreifer ihm den Weg. Einer von beiden soll ein Messer gezogen und den 35-Jährigen damit bedroht haben. Die Angreiferin soll dem 35-Jährigen dann mit der Faust und der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben.

Als Passanten auf das Geschehen aufmerksam wurden und sich in dessen Richtung begaben, flüchteten alle Angreifer. Ein Rettungswagen brachte die 24-Jährige mit Arm- und Rumpfverletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Ihr Lebensgefährte erlitt Kopfverletzungen und lehnte eine ärztliche Behandlung zunächst ab. Die weiteren Ermittlungen führt der polizeiliche Staatsschutz.

+++ Auto erfasst Motorradfahrer +++

Schwere Rückenverletzungen erlitt am Montagnachmittag ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Charlottenburg. Eine 46-jährige Fahrerin eines Lexus fuhr derzeitigen Erkenntnissen zufolge auf dem Tegeler Weg in Richtung Schloßbrücke. Gegen 16 Uhr wollte die Frau mit ihrem Pkw nach links in die Olbersstraße abbiegen und erfasste hierbei den entgegenkommenden Motorradfahrer im Alter von 60 Jahren. Mit einer Becken- und Rückenverletzung kam der Suzuki-Fahrer in ein Krankenhaus, wo er operiert werden musste. Die Autofahrerin erlitt einen Schock. Wegen der Rettungs- und Unfallbearbeitung war der Tegeler Weg für knapp drei Stunden gesperrt.

+++ Erhöhte Gas-Konzentration in Haus in Baumschulenweg +++

50 Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr waren am Dienstagvormittag an der Johannisthaler Chaussee Ecke Alpenrosenweg im Berliner Ortsteil Baumschulenweg im Einsatz. Dort wurde in einem dreigeschossigen Haus eine erhöhte Kohlenstoffmonoxid-Konzentration festgestellt. Drei Personen wurden mit einer Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Das Haus wurde geräumt. Ursache der erhöhten Gas-Konzentration war eine defekte Heizungsanlage, zwischenzeitlich bestand Explosionsgefahr, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Gas und Strom wurden abgeschaltet, auch ein auf dem Haus befindlicher Mobilfunkmast wurde ausgeschaltet. Die Einsatzkräfte belüfteten das Gebäude.

Auslöser des Einsatzes war eine Person, die über Unwohlsein geklagt hatte. Als Feuerwehrleute eintrafen, registrierte ein Warngerät die erhöhte Konzentration. Die Johannisthaler Chaussee war bis kurz nach 11.30 Uhr zwischen Mahonieweg und Königsheideweg in beiden Richtungen gesperrt.

+++ Mercedes-SUV geht in Flammen auf

An der Kniprodestraße in Prenzlauer Berg ist am frühen Morgen ein Mercedes-SUV in Flammen aufgegangen. Das danebenstehende Fahrzeug eines Cateringunternehmens wurde durch die Flammen und die Hitze ebenfalls zerstört. Die Feuerwehr löschte den Mercedes, konnte ein Ausbrennen aber nicht mehr verhindern. Derzeit geht die Polizei von Brandstiftung aus.

+++ Auto brannte an der Ringbahnstraße +++

An der Ringbahnstraße in Neukölln brannte am Montagabend gegen 23 Uhr ebenfalls ein Auto. Als das Fahrzeug beinahe gelöscht war, riss offenbar der Kunststofftank des Fahrzeugs auf. Der Treibstoff ergoss sich mehrere Meter weit mit dem abfließenden Löschwasser zusammen auf dahinter geparkte Fahrzeuge. Dadurch geriet nach ersten Angaben ein weiteres Auto in Brand und musste gelöscht werden.


( BM )