Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Holzboot sinkt auf der Müggelspree

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonnabend, 25. April 2020.

Die Feuerwehr rückte mit mehreren Kräften an.

Die Feuerwehr rückte mit mehreren Kräften an.

Foto: Thomas Peise

+++ Holzboot sinkt auf der Müggelspree +++

Ein altes Holzboot ist am Freitagabend gegen 21.30 Uhr auf der Müggelspree in Friedrichhagen bei einem Anlegemanöver gesunken. Eine Person konnte sich eigenständig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Kräften an, darunter auch Taucher. Das Boot soll am Sonnabend im Laufe des Tages durch eine Privatfirma aus dem Wasser gehoben werden. Beim Bootsführer wurde eine Blutentnahme angeordnet. Die Höhe des Sachschadens wird nach der Bergung geschätzt.

+++ Mutmaßlicher Drogenhändler fährt ohne Licht - Festnahme +++

Weil er ohne Licht fuhr, hat die Polizei einen mutmaßlichen Drogenhändler gestellt. Der Mann fiel den Beamten gegen 21.15 Uhr in der Kruppstraße in Moabit auf, weil er mit seinem Peugeot ohne Licht unterwegs war. Die zivile Polizeistreife folgte dem Wagen und sprach den Fahrer durch die geöffnete Seitenscheibe an. Der reagierte jedoch nicht, sonder fuhr, ohne zu blinken, in die Lehrter Straße, wo er auf einem Supermarkt-Parkplatz parkte und mit einer blauen Tüte ausstieg. Als die Beamten sich als Polizisten zu erkennen gaben, rannte der Mann weg und versichte, sich hinter Müllcontainern zu verstecken. Die Beamten entdeckten ihn jedoch. Als er erneut zu flüchten versuchte, brachten sie ihn zu Boden und fesselten ihn. In der Tüte fanden sie Substanzen, die "marihuanasuspekt" waren. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des 20-Jährigen wurden weitere Betäubungsmittel, Verpackungsmaterial und eine Feinwaage entdeckt. Der Mann gab an, selbst Drogen konsumiert zu haben, weshalb ihm im Polizeigewahrsam Blut abgenommen wurde. Die Polizisten leiteten weitere Verfahren gegen den Mann, weil er ohne Führerschein gefahren war und in seinem Auto gestohlene Kennzeichen entdeckt wurden. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

+++ Polizei nimmt mutmaßlichen Trickbetrüger fest +++

Die Polizei hat einen Trickbetrüger festgenommen, als er versuchte, eine 57-Jährige in Hermsdorf zu betrügen. Der Mann hatte am Freitag kurz vor 14 Uhr bei der Frau angerufen und sich als Verwandter ausgegeben, der in einer finanziellen Notlage stecke und Geld für eine Zwangsversteigerung zu benötigen. er bat die Frau, ihm mit Geld und Schmuck auszuhelfen, dass sie einem angeblichen Gutachter übergeben solle. Die Frau verständigte allerdings die Polizei, die den "Gutachter" am Treffpunkt festnahm. Der 24-Jährige hatte auf dem Grundstück der Frau den zwischenzeitlich präparierten Umschlag in Empfang nehmen wollen. Der Mann wurde der Kriminalpolizei überstellt.

+++ Räuber treten 30-Jährigem gegen den Kopf +++

Ein 30-Jähriger ist am Freitagabend am Altstädter Ring in Spandau von zwei Unbekannten überfallen und verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, sollen die beiden Männer ihn gegen 19.30 Uhr angesprochen und sein Handy gefordert haben. Einer der Männer soll ihm dann einen Faustschlag ins Gesicht verpasst haben, so dass er zu Boden ging. Anschließend soll ihm der Komplize des Schlägers mit Stahlkappenstiefeln gegen den Kopf getreten haben. Als ein Zeuge auf die Hilfeschreie des Mannes aufmerksam wurde und zu Hilfe eilte, war das Duo mit der Geldbörse des 30-Jährigen geflüchtet. Sie flüchteten in einem BVG-Bus. Der 30-Jährige wurde von Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Die Ermittlungen wegen Raubes dauern an.

+++ Mann droht mit Axt +++

Ein 24-Jähriger soll am Freitagabend in Reinickendorf drei Männer mit einer Axt bedroht und fremdenfeindlich beleidigt haben. Wie die Polizei mitteilte, alarmierten die drei Männer im Alter von 25, 29 und 25 Jahren gegen 18.15 Uhr die Polizei und gaben an, sie seien im Schäferseepark von einem Unbekannten plötzlich bedroht worden. Die Bedrohten waren daraufhin weggerannt. Als Polizeikräfte wenig später eintrafen, hatte sich der Mann bereits entfernt. Aufgrund von Zeugenaussagen konnte dieser allerdings wenig später in seiner Wohnung in einem nahegelegenen Wohnhaus angetroffen werden. Er wurde vorläufig festgenommen. Während der Festnahme sang der 24-Jährige ein Lied mit nationalsozialistischem Inhalt. Neben der Axt fanden die Polizeikräfte in der Wohnung noch diverse Flaggen mit nationalsozialistischen Symbolen, zwei Einhandmesser und Betäubungsmittel. Eine freiwillige Atemalkoholmessung bei dem Mann ergab einen Wert von 1,6 Promille. Nach einer Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam wurde der 24-Jährige wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen Volksverhetzung und Bedrohung dauern an.

+++ Fassade an der Rigaer Straße beschmiert – Festnahmen +++

Einsatzkräfte der Polizei haben am Freitagabend drei Frauen in Friedrichshain festgenommen, die zuvor eine Hausfassade beschmiert haben sollen. Die Festgenommenen im Alter von 31, 39 und 43 Jahren sollen gegen 21.30 Uhr an einer Hausfassade in der Rigaer Straße großflächig einen Schriftzug aufgesprüht haben. Ein Zeuge beobachtete das Trio und alarmierte die Polizei. Einsatzkräfte nahmen die mittlerweile geflüchteten Frauen kurz darauf in der Samariterstraße fest. Während der Festnahme sollen sich Schaulustige und auch Sympathisanten auf der gegenüberliegenden Straßenseite versammelt haben. Aus der Gruppe soll sich kurz darauf ein 30-jähriger Mann gelöst und versucht haben, einen Polizisten zu schlagen. Der Mann wurde überwältigt und auf dem Boden liegend gefesselt. Nach einer Personalienfeststellung und Atemalkoholmessung von knapp 3 Promille durfte er seinen Weg fortsetzen. Er muss sich nun wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf einen Polizisten verantworten. Die drei Frauen hingegen kamen zunächst zu einem Polizeiabschnitt, wo eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt wurde. Sie wurden anschließend entlassen und sehen nun Strafermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung entgegen.

+++ Polizei nimmt mutmaßliche Einbrecher fest +++

Polizeikräfte haben in der Nacht zu Sonnabend in Neukölln zwei Männer festgenommen, die in dringendem Verdacht stehen, zuvor in ein Atelier und die Büroräume einer Jugendhilfe eingebrochen zu sein. Ein Zeuge hatte gegen 3 Uhr die Polizei verständigt, nachdem er in der Hobrechtstraße mehrfach laute Geräusche, unter anderem ein Klirren gehört hatte. Nur wenig später trafen die ersten Polizeikräfte ein und nahmen an einem der betroffenen Gebäude zwei 17 und 21 Jahre alte Tatverdächtige vorläufig fest. Diese gaben an, lediglich etwas getrunken und geraucht zu haben, der Zeuge erkannte sie jedoch wieder und gab an, beide in den Räumen der Jugendhilfe gesehen zu haben. Ob etwas entwendet worden ist, steht derzeit noch nicht fest. Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden die Tatverdächtigen wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.