Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Polizisten stellen Raser in Gesundbrunnen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 17. April 2020.

Einsatzwagen mit eingeschaltetem Blaulicht (Symbolbild).

Einsatzwagen mit eingeschaltetem Blaulicht (Symbolbild).

Foto: dpa

+++ Polizisten stellen Raser ohne Papiere in Gesundbrunnen +++

Polizisten haben in der Nacht zu Freitag in Gesundbrunnen einen mutmaßlichen Profilierungsfahrer gestellt. Wie die Polizei mitteilte, fiel der 53-Jährige in seinem Opel Vectra gegen 22.50 Uhr an der Brunnenstraße einer Zivilstreife auf, weil er seinen Wagen immer wieder abrupt abbremste und dann stark beschleunigte. Als die Beamten ihn zum Anhalten aufforderten, flüchtete der Mann. Während seiner Fahrt fuhr der 53.Jährige über mehrere rote Ampeln und ließ die Reifen quietschen.

An der Kreuzung Klemke- Ecke Emmentaler Straße stoppten ihn die Zivilpolizisten mit Hilfe von Kollegen. Die Polizisten mussten den Mann aus dem Fahrzeug ziehen. Hierbei erlitt der offensichtlich alkoholisierte 53-Jährige Verletzungen, sodass Rettungskräfte der Feuerwehr hinzugerufen wurden. Sie stellten bei dem 53-Jährigen weitere gesundheitliche Probleme fest, so dass er in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung kam.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis hat und er bereits in der Vergangenheit wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgefallen war. Zudem bestand für den Opel Vectra kein Versicherungsschutz. Der Autofahrer muss sich nun wegen eines illegalen Straßenrennens und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

+++ Mit Tempo 120: Verfolgungsfahrt durch Reinickendorf +++

Ein Autofahrer hat sich in der Nacht zu Freitag in Reinickendorf eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Zuvor wollte eine Zivilstreife den Fahrer kontrollieren, doch der gab Gas. Zwischenzeitlich soll er mit Tempo 120 über die Provinzstraße bis zur Emmentaler Straße gerast sein. Erst mit Hilfe weiterer Polizisten konnte der Wagen gestoppt werden. Der Fahrer soll mit dem Beifahrer die Plätze gewechselt haben. Vermutlich nicht ohne Grund. Als die Beamten am Auto waren, soll ihnen ein Alkoholgeruch aus dem Inneren entgegen gekommen sein. In dem Fahrzeug fanden die Beamten außerdem ein Benzin-Fass. Die beiden Insassen wurden in ein Krankenhaus gebracht und anschließend festgenommen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

+++ Männer greifen Mann an und verletzen ihn schwer +++

Am Donnerstagabend hat eine Personengruppe in Neukölln einen Mann angegriffen und ihn schwer verletzt. Gegen 18.50 Uhr soll der 29-Jährige Aussagen zufolge gemeinsam mit einem Freund auf einem Parkplatz eines Discounters an der Lahnstraße an dessen Auto gebastelt haben, als mehrere Fahrzeuge vorfuhren und daraus circa 20-30 Personen ausstiegen.

Laut Angaben des Mannes sollen mehrere der Angreifer Messer und Macheten in der Hand gehalten haben. Einer aus der Gruppe soll eine Waffe im Hosenbund getragen haben. Nachdem der 29-Jährige von der Gruppe zu einem Gespräch aufgefordert wurde, soll er unvermittelt einen Schlag von hinten auf seinen Kopf erhalten haben. Daraufhin versuchte er zunächst zu flüchten, indem er in Richtung der Naumburger Straße rannte. Hierbei soll er gestürzt sein.

Als er am Boden lag, sollen ihn einige Männer aus der Gruppe heraus gegen das Gesicht sowie den Oberkörper getreten und verletzt haben. Nachdem er sich auch hier befreien konnte, sollen die Angreifer von ihm abgelassen und sich in unbekannte Richtung entfernt haben. Der 29-jährige kam mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus, wo er ambulant behandelt werden musste. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 prüft, ob die Tat in Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern einer arabischstämmigen Großfamilie steht.

+++ Polizei stoppt Raser in Moabit und Wedding ++

In Moabit stoppten Zivilkräfte der Autobahnpolizei in der Nacht zu Freitag ein Fahrzeug, nachdem ihnen dieses aufgrund deutlich überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen war. Ein 24-jähriger VW-Fahrer fuhr mit seinem Auto auf der A100 in nördlicher Richtung. In Höhe der Anschlusstelle Beusselstraße wurde er mit 160 km/h gemessen, obwohl dort nur 80 km/h erlaubt sind. Kurze Zeit später, gegen 23.20 Uhr, bemerkten sie einen weiteren VW, der ebenfalls auf der A100 in Richtung Norden unterwegs war. In Charlottenburg-Nord, Höhe der Anschlussstelle Jakob-Kaiser-Platz wurde er mit 163 km/h angemessen. Auch hier waren die erlaubten 80 km/h deutlich überschritten. An der Anschlussstelle Seestraße in Wedding wurde er von den Zivilkräften gestoppt. Beide Temposünder erwartet nun ein Bußgeld von mindestens 680 Euro, 2 Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.

+++ Betrunkener Autofahrer rammt zweimal Polizeiauto +++

In Friedrichshain ist am Donnerstag gegen 22.10 Uhr ein betrunkener 56 Jahre alter Autofahrer zwei Mal gegen ein Polizeiauto gefahren. Der Ford-Fahrer bog von der Samariterstraße nach rechts auf die Bänschstraße ab und übersah am rechten Fahrbahnrand einen geparkten Gruppenwagen. Zuerst fuhr er in dessen Heck. Dann stoppte der Ford-Fahrer und setzte zurück, um dann noch einmal in das Heck zu fahren. Die Beamten nahmen bei der Überprüfung Alkoholgeruch wahr. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab 2,68 Promille. Außerdem stellte sich heraus, dass der Mann auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Er wurde in ein Gewahrsam gebracht, um Blut abzunehmen. Der Ford wurde sichergestellt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 übernimmt die weiteren Ermittlungen.

+++ Frau bei Wohnungsbrand in Johannisthal gestorben +++

Eine 91-jährige Frau ist Donnerstagmittag bei einem Wohnungsbrand in Johannisthal (Treptow-Köpenick) gestorben. Ein 56 Jahre alter Pfleger bemerkte gegen 12.30 Uhr beim Öffnen der Wohnungstür am Groß-Berliner Damm den Rauch. Nach dem Löschen des Brandes fanden die Rettungskräfte die Frau tot auf. Derzeit gehen die Ermittler von einer fahrlässigen Brandstiftung aus. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes führt die weiteren Ermittlungen.

+++ Radfahrerin verletzt sich in Weißensee schwer +++

Am Donnerstagvormittag ist eine Fahrradfahrerin in Weißensee mit ihrem Fahrrad gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Gegen 11.50 Uhr war die 75-Jährige auf der Prenzlauer Promenade unterwegs. Laut Angaben einer Zeugin soll die Seniorin an der Ecke Gustav-Adolf-Straße mit ihrem Rad an die Bordsteinkante geraten und gestürzt sein. Dabei erlitt sie eine Oberschenkelfraktur. Sie wurde von Rettungssanitätern, die zufällig vor Ort waren, erstversorgt. Anschließend kam die 75-Jährige in ein Krankenhaus.