Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Busfahrer zwischen Bussen eingeklemmt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Karfreitag, 10. April 2020.

Ein Busfahrer wurde zwischen zwei Bussen eingeklemmt.

Ein Busfahrer wurde zwischen zwei Bussen eingeklemmt.

Foto: Thomas Peise

+++ Busfahrer zwischen zwei Bussen eingeklemmt +++

Ein Busfahrer ist in der Nacht zu Freitag auf der Altentreptower Straße in Biesdorf zwischen zwei Bussen eingeklemmt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Fahrer eines Busunternehmens gegen 2.30 Uhr mit seinem Bus hinter einem weiteren unbesetzten Bus gehalten und war ausgestiegen. Derzeit gehe man davon aus, dass der Bus aufgrund eines Handhabungsfehlers ins Rollen geriet und den Mann daraufhin zwischen seinem und dem anderen Bus einklemmte. Offenbar dauerte es "etliche Minuten", bis ein Passant vorbeigekommen sei und die Feuerwehr verständigt habe. Rettungskräfte befreiten den 36-Jährigen und mussten ihn vor Ort wiederbeleben. Er wird in einem Krankenhaus behandelt, sein Zustand ist laut Polizei lebensbedrohlich.

+++ Chinesisches Konsulat in Mitte mit Steinen beworfen +++

Ein Unbekannter hat am frühen Freitagmorgen das chinesische Konsulatsgebäude an der Brückenstraße in MItte mit Steinen beworfen, teilte die Polizei mit. Mitarbeiter riefen die Polizei, als sie gegen 6 Uhr die Person über einen Bildschirm dabei beobachteten, wie sie zwei Kleinpflastersteine gegen die Fassade schleuderte und dann die Flucht ergriff. Eine Scheibe des Gebäudes wurde beschädigt. Polizeikräfte sicherten Spuren.

+++ Radfahrer beleidigt Familie und fährt Kind an +++

Ein Radfahrer soll am Donnerstagnachmittag in Buckow eine Familie fremdenfeindlich beleidigt und eine Dreijährige angefahren haben. Der Polizei zufolge rief eine 31 Jahre alte Mutter die Beamten und zeigte an, sie sei gegen 15.15 Uhr mit ihrer dreijährigen Tochter und derer 22 Jahre alten Tante auf dem Buckower Damm unterwegs gewesen, als ein Radfahrer von hinten sich genähert und die Gruppe fremdenfeindlich beleidigt habe. Anschließend soll der etwa 60 bis 65 Jahre alte Mann absichtlich die Dreijährige mit dem Rad angefahren haben. Das Mädchen sei dabei gestürzt und habe sich leicht verletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

+++ Radfahrer bei Unfall schwer verletzt +++

Ein Radfahrer hat bei einem Unfall am Donnerstagnachmittag in Tempelhof schwere Verletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, soll der Mann laut Stand der Ermittlungen und gemäß bisheriger Aussagen gegen 17.30 Uhr mit dem Rad vom Gehweg des Columbiadamms in Höhe der Golßener Straße auf die Fahrbahn gefahren und dabei aus noch unbekannten Gründen gestürzt sein. Der Mann sei mit dem Kopf auf die Straße aufgeschlagen. Er erlitt schwere Kopfverletzungen und war nicht ansprechbar. Rettungskräfte brachten den Mann, der bislang nicht identifiziert werden konnte, in ein Krankenhaus.

+++ Fremdenfeindliche Parolen angezeigt +++

Ein 40-Jähriger hat am Donnerstagabend die Polizei gerufen, weil gegen 22 Uhr eine dunkel gekleidete Gruppe auf dem Gehweg gegenüber dem Mehrfamilienhaus in Oberschöneweide laut fremdenfeindliche Parolen, Beleidigungen und Bedrohungen gerufen haben soll. Es habe sich um eine Gruppe von 20 Personen gehandelt, die sich aber schon vor Eintreffen der Polizei zerstreute. Die Beamten konnten in der Umgebung keine Verdächtigen mehr feststellen.

+++ Fahrer von Kleintransporter erfasst Fußgängerin +++

Eine 83-Jährige hat am Donnerstagabend in Tempelhof schwere Verletzungen erlitten, als sie der Fahrer eines Kleintransporters erfasste. Laut Polizei soll der 29-Jährige mit seinem Mercedes Transporter in der Straße Alt-Tempelhof in zweiter Reihe gehalten haben. Dann sei er rund 50 Meter rückwärts gefahren, wobei er die Frau anfuhr, die gerade die Straße überqueren wollte. Die 83-Jährige stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Sie musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

+++ 18-Jähriger überfällt Getränkemarkt - Festnahme +++

Die Polizei hat am Donnerstagabend einen 18-Jährigen in Spandau festgenommen, der zuvor einen Getränkemarkt überfallen haben soll. Demzufolge hatte ein Maskierter gegen 19.45 Uhr der 72 Jahre alten Kassiererin des Geschäfts an der Falkenseer Chaussee eine Schusswaffe vorgehalten und Bargeld gefordert. Die Frau sagte ihm, sie könne die Kasse nicht öffnen und flüchtete in ein Büro. Der Täter stahl daraufhin Zigaretten und Alkohol und floh in Richtung eines nahen Bahndamms. Dort wurde der 18-Jährige festgenommen, der eine Schreckschusswaffe und die Gegenstände aus dem Supermarkt bei sich hatte. Er wurde für die Kriminalpolizei eingeliefert.