Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Leiche in Wald in Rathenow gefunden

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Donnerstag, 27. Februar 2020

Ein Rettungswagen im Einsatz (Symbolbild).

Ein Rettungswagen im Einsatz (Symbolbild).

Foto: Nicolas Armer / dpa

+++ Leiche in Wald in Rathenow gefunden +++

In einem Wald in Rathenow (Havelland) ist eine Leiche entdeckt worden. Ein Anrufer habe am Donnerstagnachmittag der Polizei den Fund gemeldet, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagabend. Zur Identität des Leichnams werde nun ermittelt. Das Geschlecht der toten Person konnte den Angaben nach nicht sofort ermittelt werden. Es habe zunächst keine Hinweise auf ein Kapitalverbrechen gegeben, sagte der Sprecher weiter.

+++ 21-Jähriger attackiert Arzt in Neuköllner Klinik mit Messer +++

In einem Krankenhaus im Neuköllner Ortsteil Buckow ist in der Nacht zu Donnerstag ein Arzt von einem Mann mit einem Messer attackiert worden. Wie die Polizei mitteilte, soll sich der 49 Jahre alte Mediziner gegen 1.20 Uhr auf eine Operation in der Klinik an der Rudower Straße vorbereitet haben, als er von dem 21-Jährigen mit einem Messer angegriffen worden sein soll. Der Arzt soll dem Tatverdächtigen das Messer aus der Hand geschlagen und mit ihm zu Boden gestürzt sein. Dem 49-Jährigen gelang es dann, sich in Sicherheit zu bringen. Der Angreifer hingegen nahm sich das Messer und flüchtete in ein Büro. Dort soll er die Büroeinrichtung beschädigt haben. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes überwältigten mit Unterstützung des Krankenhauspersonals den 21-Jährigen und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizisten fest. Der betrunkene Tatverdächtige kam in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses, in der er zurzeit stationär behandelt wird. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Der Arzt erlitt bei dem Sturz leichte Verletzungen am Arm und am Bein. Wie der Mann, offensichtlich unbeobachtet, in den Sicherheitsbereich des Krankenhauses gelangen konnte, ist derzeit unklar. Ein Fachkommissariat ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

+++ Polizeiauto erfasst Fußgängerin in Karlshorst +++

Eine 84 Jahre alte Fußgängerin ist Donnerstagvormittag gegen 11.30 Uhr in Karlshorst (Lichtenberg) von einem Polizeiauto erfasst und schwer verletzt worden. Der Einsatzwagen soll mit Sonder- und Wegerechten auf der Treskowallee in Richtung Oberschöneweide unterwegs gewesen sein. Kurz vor der Dönhoffstraße musste der Streifenwagen-Fahrer eine für ihn rote Ampel passieren. Die Seniorin betrat die Fahrbahn und wurde trotz Gefahrenbremsung von dem Streifenwagen erfasst. Die Frau kam durch den Aufprall zu Fall und erlitt schwere Verletzungen. Die Besatzung des Einsatzfahrzeuges stand unter Schock, blieb aber unverletzt. Bei dem Beamten, der den Wagen fuhr, wurde eine freiwillige Atemalkoholkontrolle durchgeführt. Der Wert ergab null Promille. Die verletzte Fußgängerin wurde in ein Krankenhaus verbracht. Der Verkehrsunfalldienst der Direktion 5 hat die Ermittlungen übergenommen

+++ Feuer im Volkspark Friedrichshain +++

In Friedrichshain ist am Donnerstagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Wie die Berliner Feuerwehr mitteilte, brenne im Volkspark Friedrichshain ein leerstehendes Gebäude in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr sei mit 70 Einsatzkräften vor Ort, hieß es weiter. Entgegen ersten Meldungen kommt es dabei nicht zu Verkehrsbehinderungen auf der Landsberger Allee.

+++ Mit Tempo 118 über die Busspur - Polizei: „Treuepunkte“ für Fahrer +++

Mehr als doppelt so schnell wie erlaubt ist ein Auto durch die Berliner Stadtteile Tempelhof und Schöneberg gerast. Die Polizei blitzte den Wagen mit 118 Stundenkilometern am Mittwoch auf dem Mariendorfer Damm - zudem noch auf der Busspur, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte. Erlaubt ist Tempo 50.

Es sei „nicht für alle ein Segen“ gewesen, dass die Busspur nicht zugeparkt war, schrieben die Beamten per Twitter in launigem Ton. Der Raser bekomme nun ein „Erinnerungsfoto“ des Verkehrsdienstes zu Kosten von rund 960 Euro. Der Fahrer erhalte „zusätzlich zwei Treuepunkte in Flensburg“ und könne für drei Monate „den ökologischen Fußabdruck“ verbessern, twitterte die Polizei. Er darf während dieser Zeit nicht mehr Auto fahren. Auf welcher Streckenlänge der Fahrer die hohe Geschwindigkeit ausgefahren hat, war unklar.

+++ Polizei-Einsatz an der Rummelsburger Bucht +++

Die Berliner Polizei ist am Donnerstagnachmittag an der Rummelbsburger Bucht im Einsatz. Wie die Polizei beim Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, werden dort behördlich genehmigte Baumfällungen auf einem Baugrundstück vorgenommen. Bei einem Protest dagegen soll es zu Straftaten gekommen sein. Zum Teil wurden laut Polizei Bäume bestiegen und "baulich verändert". Einige Personen hätten die Bäume nach Aufforderung selbstständig wieder verlassen, andere seien von den Einsatzkräften kontrolliert und gesichert heruntergeführt worden. Die Polizei stellte zudem klar, dass eine Räumung der dortigen Wagenburg "Sabotgarden" nicht geplant sei.

+++ Verdacht der Organisierten Kriminalität: Razzia in Neuköllner Shishabars +++

Bei einer Razzia in zwei Shishabars in Neukölln am Mittwochabend sind nach Morgenpost-Informationen jeweils rund 20 Kilo unversteuerter Tabak gefunden worden. In einem Lokal wurden insgesamt 9000 Euro wegen des Verdachs des Sozialhilfebetrugs bei drei Personen beschlagnahmt und ein Haftbefehl vollstreckt. In der zweiten Bar wurden Verstöße gegen den Jugendschutz und bedenkliche CO-Werte festgestellt. Im Keller entdeckten die Beamten eine Box mit einer verdächtigen Substanz., bei der es sich möglicherweise um Rauschgift handeln könnte.

+++ Feuer in Wohnhaus in Lichtenberg ausgebrochen +++

Im Lichtenberger Ortsteil Rummelsburg hat am frühen Donnerstagmorgen eine Wohnung gebrannt. Das Feuer soll gegen 4.20 Uhr in einer Einrichtung des Vereins " Freie Hilfe Berlin e.V. Betreutes Gruppenwohnen" ausgebrochen sein, wie ein Augenzeuge berichtete. Zwölf Menschen wurden vor Ort medizinisch versorgt, zwei davon mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstag sagte.

Die Feuerwehr war demnach mit rund 55 Einsatzkräften zu dem Wohnhaus an der Lückstraße angerückt. Fünf Menschen habe man aus dem Gebäude gerettet, viele andere hätten ihre Wohnungen zuvor selbst verlassen. Die Feuerwehrleute löschten den Brand, der Einsatz wurde noch in den frühen Morgenstunden beendet. Wie es zu dem Feuer gekommen war, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Wegen des Brandes kam es vorübergehend zu Einschränkungen auf den Buslinien 194, 240 und 396.

+++ Unfall mit zwei Verletzten sorgt für Stau auf Landsberger Allee +++

Pendler auf dem Weg ins Berliner Stadtzentrum mussten sich am Donnerstagmorgen in Lichtenberg auf Verzögerungen einstellen. Wegen eines Verkehrsunfalls mit drei beteiligten Autos auf der Landsberger Allee wurden zwei Verletzte ins Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher des Lagezentrums der Feuerwehr sagte. Die Straße wurde nach Informationen der Verkehrsinformationszentrale (VIZ) stadteinwärts in Höhe Rhinstraße gesperrt. Es kam zu einem Stau. Autofahrer sollten etwa 25 Minuten mehr einplanen, hieß es. Nach etwa zwei Stunden meldete die VIZ, die Straße sei wieder freigegeben. Details zu dem Unfall lagen zunächst nicht vor.

+++ Polizei nimmt Drogendealer in Rixdorfer Bar fest +++

Donnerstag früh haben Beamte einer Einsatzhundertschaft in Rixdorf (Neukölln) einen mutmaßlichen Drogenhändler in einer Bar festgenommen. Gegen 3.50 Uhr beobachteten die Einsatzkräfte vor dem Lokal an der Braunschweiger Straße, wie ein Mann versuchte, sich vor den Polizisten zu verstecken. Die Polizisten gingen in das Lokal und fanden ihn auf der Herrentoilette. In einem Mülleimer entdeckten sie eine nicht geringe Menge an Betäubungsmitteln in dazugehörigen Verpackungen. Auch bei dem Tatverdächtigen fanden die Polizisten Drogen und eine größere Menge Bargeld. In der Bar wurde auch eine hochwertige Digitalkamera beschlagnahmt, die offenbar aus einem Diebstahl stammte und dem Festgenommenen zugeordnet werden konnte. Der Mann wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

+++ Polizisten entdecken Drogen in Moabiter Wohnung +++

Weil es am Mittwochabend stark nach Cannabis aus der Wohnung eines Mannes in Moabit gerochen hatte, haben Beamte einer Einsatzhundertschaft die Zimmer einer Wohngemeinschaft durchsucht und neben Drogen auch Chemikalien gefunden. Gegen 20.30 Uhr wurden die Polizisten wegen eines angeblichen Hilferufs einer Frau zur Rathenower Straße gerufen. Bei der Absuche des Wohnhauses konnten die Beamten nichts feststellen, stattdessen bemerkten sie den starken Cannabisgeruch aus einer der Wohnungen. Ein Bewohner ließ die Polizisten herein. Die Einsatzkräfte fanden Drogen und durchsuchten nach Einholung eines Durchsuchungsbeschlusses die Zimmer eines 22-jährigen Mannes. Dort lagen Betäubungsmittel, Verpackungsmaterial sowie eine Schreckschusswaffe. In mehreren Plastikbehältern abgefüllt fanden die Beamten Chemikalien, woraufhin Kriminaltechniker des Landeskriminalamtes verständigt wurden.

Bei dem Mann soll es sich nach eigenen Angaben um einen Chemiestudenten handeln. Erste Untersuchungen ergaben, dass von den Substanzen keine Gefahr ausging, sie jedoch wegen weiterer Untersuchungen sichergestellt wurden. Auch das Rauschgift stellten die Einsatzkräfte sicher. Der 22-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Drogenbesitzes verantworten.

+++ Bewaffneter Räuber überfällt Reinigung in Zehlendorf +++

Am Mittwochnachmittag hat ein unbekannter Mann eine Textilreinigung in Zehlendorf überfallen und Bargeld erbeutet. Gegen 17.50 Uhr betrat der mit einer Kapuze maskierte Räuber das Geschäft an der Berliner Straße und bedrohte die 53 Jahre alte Angestellte mit einer Pistole. Die Frau musste die Tageseinnahmen in eine Plastiktüte stecken. Anschließend flüchtete der Täter in Richtung Sundgauer Straße. Die Mitarbeiterin der Reinigung blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen.

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