Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Polizei stoppt Rennen mit vier Autos

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonnabend, 8. Februar 2020.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

+++ Vier Männer liefern sich Autorennen - Führerscheine beschlagnahmt +++

Vier Männer sollen sich am Freitagabend in Mitte und Tiergarten Autorennen geliefert haben. Der Polizei zufolge beobachteten Objektschutzkräfte zwischen 18 und 20.20 Uhr einen Mini, zwei Mercedes und einen Audi, die sich am Potsdamer Platz, auf der Ebertstraße und auf der Straße des 17. Juni Rennen durchführten. Dabei sollen sie auch rote Ampeln missachtet und andere Verkehrsteilnehmer abgedrängt haben. Zudem hörten sie das Quietschen von Reifen und aufheulende Motoren. Polizisten entdeckten die vier Wagen an der Straße des 17. Juni, als sie in Richtung Großer Stern unterwegs waren. Sie stoppten die Fahrzeuge und beschlagnahmten die Führerscheine der Fahrer im Alter von 23, 28, 31 und 33 Jahren.

+++ Drogendealer in Kreuzberg festgenommen: Polizisten attackiert +++

Ein Drogendealer ist Freitagnachmittag in Kreuzberg vorläufig festgenommen worden. Zuvor wurde der Mann, der mit einem Fahrrad unterwegs war, am Mehringplatz von Zivilpolizisten beobachtet, wie er gegen 14.40 Uhr einem 47-Jährigen Drogen verkaufte. Einsatzkräfte kontrollierten den Käufer, der seine zuvor erworbenen Drogen in ein Dornengebüsch warf und sich der Überprüfung widersetzte. Kurze Zeit später wollten die Beamten den 18 Jahre alten Dealer kontrollieren. Er attackierte die Beamten. Er fuhr mit seinem Fahrrad auf die Polizisten zu. Dabei wurde ein Beamter erfasst und leicht verletzt. Der Tatverdächtige musste bei seiner Festnahme zu Boden gebracht und gefesselt werden. Hierbei soll er zwei Rauschgiftkugeln ausgespuckt haben. Bei der Festnahme erlitt der 18-Jährige Hautabschürfungen im Gesicht. Neben den Heroinkugeln beschlagnahmten die Einsatzkräfte etwa 300 Euro mutmaßlichen Handelserlös und drei Parfümflaschen, die er ebenfalls zum Kauf angeboten hatte. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung kam er wieder auf freien Fuß.

+++ Handy geklaut: Dieb wird geortet +++

Ein 24 Jahre alter Dieb ist Freitagabend in Spandau vorläufig festgenommen worden. Zuvor soll er gegen 19 Uhr auf der Rolltreppe des U-Bahnhofs Altstadt Spandau zwei 18-Jährige angesprochen haben. Einen von ihnen drückte der Mann gegen die Wand, und soll dessen Handy aus der Jackentasche gezogen haben. Danach flüchtete er in unbekannte Richtung. Der Angegriffene erlitt eine leichte Verletzung an der Hand. Der Begleiter des Überfallenen konnte das geklaute Handy orten. Polizisten fuhren zu einer Brachfläche an der Klosterstraße Ecke Stabholzgarten. Dort fanden sie das Handy und nahmen in der Nähe den Tatverdächtigen fest. Er wurde der Kriminalpolizei der Direktion 2 überstellt.

+++ Statt 80 mit Tempo 182 in Westend unterwegs - 1.360 Euro Strafe +++

Die Autobahnpolizei hat Freitagabend in Westend (Charlottenburg-Wilmersdorf) Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Zwischen 22.15 Uhr und 23.45 Uhr wurden 172 Autofahrer auf der BAB 115 zwischen dem Autobahndreieck Funkturm und der Ausfahrt Hüttenweg geblitzt. Ein Raser war bei erlaubten 80 Stundenkilometern mit Tempo 182 unterweges. Dem Fahrer erwartet ein Bußgeld in Höhe von mindestens 1.360 Euro, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte. Elf weitere Autofahrer waren so schnell, dass neben Bußgeldern auch noch Fahrverbote folgen werden.

+++ Pkw in Spandau in Brand gesetzt +++

Unbekannte haben in der Nacht zu Sonneband einen Pkw im Falkenhagener Feld (Spandau) in Brand gesetzt. Ein Anwohner alarmierte gegen 3 Uhr Polizei und Feuerwehr in die Straße Hinter den Gärten, als er den in einem offenen Parkhaus brennenden Pontiac sah. Durch den Brand sind drei weitere Autos, ein Hyundai, ein Chevrolet und ein Ford, erheblich beschädigt worden. Kräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin führt die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung.

+++ Mann in Lichtenberg mit Reizgas attackiert und Handy geraubt +++

Ein 27-jähriger Mann ist in der Nacht zu Sonnabend kurz nach drei Uhr in Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) mit Reizgas besprüht worden. Er stand an der Tramhaltestelle am S-Bahnhof Hohenschönhausen, als er von zwei Männern angesprochen wurde. Einer der beiden sprühte dem 27-Jährigen Reizgas ins Gesicht. Der Mann wollte mit dem Handy die Polizei anrufen - doch es fiel ihm auf dem Boden. Das Duo nahm es und flüchtete. Der 27-Jährige musste am Ort von wegen seiner erlittenen Augenreizungen behandelt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ Blinder Mann in Mitte überfallen und ins Gesicht geschlagen +++

Ein 51 Jahre alter Blinder ist Freitagnachmittag gegen 15 Uhr in Mitte überfallen und geschlagen worden. Er erlitt eine Gesichtsverletzung. Der Unbekannte näherte sich auf der Köpenicker Straße von hinten. Als der Blinde sich umdrehte, schlug ihm der Unbekannte mit der Faust ins Gesicht. Der 51-Jährige wehrte sich mit seinem Blindenstock und konnte den Raub seines Rucksacks verhindern. Der Täter flüchtete ohne Beute in unbekannte Richtung. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 führt die weiteren Ermittlungen.

+++ Feuer in Wohnung in Moabit +++

In der Perleberger Straße in Moabit (Mitte) ist am frühen Sonnabendmorgen ein Feuer in einer Wohnung ausgebrochen. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Der Rauch zog bis in das Treppenhaus. Die Feuerwehr brachte mehrere Personen in Sicherheit. Vier Personen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht. Die Brandursache ist bislang unklar und wird ermittelt.

+++ Person von Taxi in Friedrichshain erfasst +++

Eine Person ist Freitagabend bei einem Unfall in Friedrichshain schwer verletzt worden. Ein 61 Jahre alter Taxifahrer fuhr auf der Straße "Platz der Vereinten Nationen" und erfasste einen Fußgänger, der vom Mittelstreifen aus die Fahrbahn überquerte. Es soll sich um einen 49-jährigen Mann handeln. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Unfallbearbeitung hat der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 übernommen.

+++ Autofahrer bleibt in Lichtenberg in Tramgleise stecken +++

Ein Autofahrer ist in der Nacht zu Sonnabend an der Kreuzung Rhinstraße Ecke Hauptstraße in Hohenschönhausen (Lichtenberg) beim Abbiegen auf den Tramgleisen stecken geblieben. Die Feuerwehr musste den Wagen bergen. Nach rund 45 Minuten waren die Gleise wieder frei. Es wurden keine Personen verletzt.