Weißensee

Laster mit 23 Tonnen Kondomen bleibt im Gleisbett stecken

Nach dem Missgeschick in Weißensee musste ein Gabelstapler 15 Paletten ausladen. Der Einsatz dauerte etwa vier Stunden.

Die Feuerwehr musste den Laster aus dem Gleisbett befreien.

Die Feuerwehr musste den Laster aus dem Gleisbett befreien.

Foto: Peise

Berlin. Am Donnerstagvormittag musste die Berliner Feuerwehr zu einem Unfall der delikaten Art ausrücken: In der Suermondtstraße in Weißensee ist ein Lkw in das Gleisbett der Straßenbahn gefahren und dort steckengeblieben. Die Feuerwehr musste ihn aus seiner misslichen Lage befreien.

Weil der Lkw aber zu schwer war, um ihn aus dem Gleisbett zu ziehen, musste zuerst seine Ladung runter: 23 Tonnen Kondome. Die Feuerwehr rückte mit ihrem eigenen Gabelstapler an, um die 15 Paletten abzuladen. Der Einsatz dauerte etwa vier Stunden.

Die Suermondtstraße war gesperrt, und auch die Tram der Linie 27 fuhr nicht. Den Fahrer des Lkw erwarten nun mehrere Anzeigen: Nicht nur, weil er mit seinem Wendemanöver leichtsinnig den Verkehr behinderte, er hatte auch seine Ladung nicht richtig gesichert. Außerdem hatte er seine Ruhezeiten nicht eingehalten. Wer für die Einsatzkosten aufkommt, ist noch nicht klar.

Korrektur: Zunächst war in diesem Artikel von der betroffenen Tramlinie M27 die Rede. Gemeint ist die Linie 27, es handelt sich nicht um eine Metrotram-Linie.