Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Mann bespuckt Fahrgäste in der U6

| Lesedauer: 5 Minuten

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonnabend, 23. November 2019 in Berlin.

+++ Mann attackiert Fahrgäste in der U6 +++

Ein Mann hat am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr in Reinickendorf Fahrgäste der U6 rassistisch beleidigt und bespuckt. Als ein 31-Jähriger ihn aufforderte, das zu unterlassen, beleidigte er ihn und schlug ihm ins Gesicht. Der Angegriffene zog im Bahnhof Otisstraße die Notbremse. Die Auseinandersetzung verlagerte sich auf den Bahnsteig. Dort schlug der Unbekannte weiter auf den Mann ein. Ein 37-Jähriger wollte helfen und wurde ebenfalls geschlagen. Mit einem Reizgas sprühte der 37-Jährige dem Angreifer ins Gesicht. Während der Auseinandersetzung war der 31-Jährige von dem Unbekannten in das gegenüberliegende Gleisbett geschubst worden. Dort soll er gegen den Stromstrang gefallen sein. Der 31-Jährige wurde mit Kopf- und Schulterverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der 37-Jährige erlitt leichte Kopfverletzungen. Der unbekannte Tatverdächtige war nach den Angriffen geflüchtet. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Person auf Weihnachtsmarkt tödlich verletzt +++

Auf dem Weihnachtsmarkt an der Landsberger Allee in Lichtenberg ist am Sonnabendabend eine Person tödlich verletzt worden. Wie die Feuerwehr über Twitter mitteilte, sei es "zu einem Ereignis an einer Achterbahn" gekommen. Dabei sei ein Mensch tödlich verletzt worden. Lesen Sie hier mehr.

+++ Verdacht der sexuellen Belästigung +++

In einer Kneipe in der Bahnhofstraße in Köpenick soll es am Freitagabend gegen 23 Uhr zu einer sexuellen Belästigung gekommen sein. Ein 35-Jähriger soll einer 20-Jährigen an das Gesäß gefasst haben. Ihr 19 Jahre alter Freund wollte den 35-Jährigen vor dem Lokal zur Rede stellen. Der Ältere soll nach einer kurzen Diskussion eine Schreckschusswaffe gezogen und den Mann bedroht haben. Ein 38-Jähriger und ein 46-Jähriger sollen dann dem Mann die Schreckschusswaffe aus der Hand geschlagen und ihn zu Boden gebracht haben. Der 35-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen.

Der 35-Jährige erstattete gegen die beiden Männer, die ihn festgehalten haben sollen, sowie weitere bisher unbekannte Tatverdächtige eine Strafanzeige wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Nach seinen Angaben wurde er mit Tritten und Schlägen attackiert. Darüber hinaus werden gegen den 35-Jährigen Strafermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung, Bedrohung mit Waffen und Verstoß gegen das Waffengesetz geführt. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem 35-Jährigen ergab einen Wert von rund 1,3 Promille. Bei dem 38-Jährigen wurden etwa 0,7 Promille und bei dem 46-Jährigen circa 0,5 Promille festgestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beteiligten Personen entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Autofahrerin baut zwei Unfälle +++

Eine 26-jährige Frau ist Freitagmittag nach einem Unfall in Gesundbrunnen weitergefahren und hat in Wedding einen weiteren Unfall verursacht. Auf der Schönwalder Straße wollte die Autofahrerin in Höhe einer Verkehrsinsel einen 33 Jahre alten Audi-Fahrer überholen. Wegen des Gegenverkehrs musste die Fahrerin wieder einscheren - dabei touchierte sie den Audi-Fahrer. Der 33-Jährige bremste und die Frau stieß mit ihrem Auto erneut gegen seinen Wagen. Zeitgleich musste ein Autofahrer im Gegenverkehr ebenfalls anhalten, um einen Zusammenstoß mit dem Wagen der 26-Jährigen zu verhindern. Die 26-Jährige setzte rechts auf dem Gehweg ihre Fahrt fort und fuhr kurz vor der Kunkelstraße wieder zurück auf die Straße. Dort fuhr sie dann offenbar mit hoher Geschwindigkeit im Gegenverkehr weiter, bog links in die Müllerstraße in Richtung Chausseestraße ab und kollidierte mit einem Golf. Beide Fahrerinnen erlitten schwere Verletzungen und kamen zu stationären Behandlungen in Krankenhäuser. Die weitere Unfallbearbeitung hat der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 übernommen.

+++ Autofahrer rammt Oberleitungsmast +++

Ein Autofahrer ist in der Nacht zu Sonnabend auf der Wartenberger Straße in Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) frontal gegen einen Oberleitungsmast der Straßenbahn geprallt. Nach Morgenpost-Informationen soll der Fahrer nach einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen verloren haben. Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen. Die Beifahrerin blieb unverletzt, wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte. Am Pkw entstand ein Totalschaden.

+++ Taxifahrer beleidigt Frau mit Kind und wirft sie aus Auto +++

Ein Taxifahrer soll eine Frau am Freitagnachmittag in Moabit (Mitte) während der Fahrt beleidigt haben. Mit einem Taxi war eine 25 Jahre alte Mutter mit ihrer Tochter auf dem Weg ins Krankenhaus, weil sie sich beim Spielen verletzt hatte. Während der Fahrt soll der Taxifahrer sie nach ihrer Herkunft gefragt und sie anschließend fremdenfeindlich beleidigt haben. Anschließend soll der Fahrer die Mutter aufgefordert haben, das Taxi mit dem Kind zu verlassen. Den bis dahin zurückgelegten Fahrweg musste die Mutter zahlen. Die weitere Bearbeitung zu der angezeigten Beleidigung hat der Polizeiliche Staatsschutz des LKA übernommen.

+++ Mann antisemitisch beleidigt +++

Ein 26-jähriger Mann soll am Freitagnachmittag gegen 14.30 Uhr beim Verlassen eines Autohauses am Salzufer (Charlottenburg) durch einen Mitarbeiter antisemitisch beleidigt worden sein. Der Mann zeigte die Beleidigung an. Die Ermittlungen dauern an und wurden vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin übernommen.