Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Betrunkener Audi-Fahrer prallt gegen Laterne

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Mittwoch, 20. November 2019 in Berlin.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

+++ Betrunkener Audi-Fahrer prallt gegen Straßenlaterne +++

Bei einem Verkehrsunfall in Mariendorf sind in der Nacht zu Mittwoch Fahrer und Beifahrer eines Audi verletzt worden. Der Audi war gegen 0.50 Uhr auf der Straße Alt-Mariendorf unterwegs und bog nach links in den Mariendorfer Damm ab. Dabei kam der Wagen von der Fahrbahn ab und stieß gegen eine Straßenlaterne. Der 41 Jahre alte Fahrer und sein 36 Jahre alter Beifahrer wurden schwer verletzt. Eine Atemalkoholmessung bei dem 41-Jährigen ergab einen Wert von 2,2 Promille, außerdem war der Mann nicht in Besitz eines gültigen Führerscheins.

+++ Senior bei Unfall verletzt - Zeugen gesucht +++

In Köpenick ist ein Senior bei einem Unfall am Dienstagvormittag gegen 10.50 Uhr schwer verletzt worden. Eine 67 Jahre alte Autofahrerin erfasste den 82-Jährigen auf der Oberspreestraße auf einem Fußgängerüberweg.

Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 6 fragt dazu:

  • Wer hat den Verkehrsunfall am gestrigen Tage beobachtet und kann Angaben zum Unfallhergang machen?

Hinweise nimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 6 in der Nipkowstraße 23, in 12489 Berlin-Adlershof, unter der Rufnummer (030) 4664-672800 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

+++ Einbrecher in Lichtenberg festgenommen +++

Polizeikräfte haben am Mittwochfrüh gegen 3.30 Uhr in Alt-Hohenschönhausen (Lichtenberg) zwei Einbrecher festgenommen. Ein Anwohner der Konrad-Wolf-Straße beobachtete, wie sich ein 34-Jähriger und ein 40-Jähriger mit einem Brecheisen an der Eingangstür eines Geschäfts zu schaffen machten. Polizisten konnten die Männer in der Nähe vorläufig festnehmen. Die Festgenommenen wurden erkennungsdienstlich behandelt und anschließend für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert.

+++ Warenbetrug - Jugendlicher in Schöneberg festgenommen +++

Ein Polizist hat am Dienstagmittag gegen 12.30 Uhr in Schöneberg einen 16-Jährigen nach dem Verdacht des Warenkreditbetruges festgenommen. Jugendliche haben mehrere Pakete, die unter Nennung falscher Personalien bestellt worden waren, aus einer Packstation genommen und sind mit dem Inhalt geflüchtet. Ein Polizist folgte den Jugendlichen. In der Grunewaldstraße sprach er die Drei an und gab sich als Polizeibeamter zu erkennen. Zwei von ihnen flüchteten. Ein 16-Jähriger konnte festgehalten werden. Durchsuchungen an der Meldeanschrift des Jugendlichen führten zum Auffinden weiterer Beweismittel. Der 16-Jährige wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen seinem Vater übergeben. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Warenkreditbetruges dauern an.

+++ Überfall auf Juwelier in Mitte +++

Mehrere Vermummte haben am Dienstagabend ein Juweliergeschäft in Mitte überfallen. Nach derzeitigen Erkenntnissen stürmten mindestens fünf maskierte Personen gegen 18.30 Uhr in das Geschäft in der Friedrichstraße, zerschlugen mehrere Vitrinen und entnahmen hochwertige Uhren und Schmuckstücke. Anschließend flüchteten sie zu Fuß mit der Beute in Richtung Straße Am Kupfergraben. Verletzt wurde niemand. Das Kommissariat für Raubdelikte beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Während eines Streits im Bus fremdenfeindlich beleidigt +++

In Gesundbrunnen ist am Dienstagnachmittag eine Frau in einem Bus der Linie M27 beleiidigt worden. Die 24-Jährige telefonierte im Bus, als sie dabei von einem Fremden zu Ruhe ermahnt wurde. In einem darauffolgenden Streit wurde sie von ihm fremdenfeindlich beleidigt. Der Mann verließ an einer Haltstelle in der Pankstraße unerkannt den Bus. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

+++ Wieder brennen Autos in Berlin +++

Erneut sind in Berlin bei einem nächtlichen Feuer Fahrzeuge zerstört worden. Am frühen Mittwochmorgen standen zwei Autos am Käthe-Dorsch-Ring in Gropiusstadt (Neukölln) in Vollbrand, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Alarmierte Einsatzkräfte konnten die Flammen zügig löschen. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar.

Immer wieder werden in der Hauptstadt Fahrzeuge durch Brände beschädigt oder zerstört. Zuletzt wurde Anfang der Woche ein Transporter im Ortsteil Prenzlauer Berg von Unbekannten angezündet und stark beschädigt.

+++ Sprengungen im Grunewald +++

Auf dem Sprengplatz Grunewald führte die Polizei heute Sprengungen zur Munitionsvernichtung durch. Gegen zehn Uhr waren fünf Sprengungen angesetzt. Aufgrund der Sprengungen musste auch die AVUS (BAB 115) zwischen den Anschlussstellen Hüttenweg und Nikolassee kurzzeitig für beide Richtungen für den Fahrzeugverkehr als auch der Kronprinzessinnenweg für Radfahrer gesperrt werden.

+++ 61-Jähriger aus Ostbrandenburg stirbt bei Unfall in Vorpommern +++

Ein Autofahrer aus Brandenburg ist bei einem Unfall nahe Greifswald in Vorpommern gestorben. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte, war der Wagen des 61-Jährigen aus Erkner am Dienstag auf der Bundesstraße 105 frontal mit dem entgegenkommenden Auto eines 43 Jahre alten Fahrers zusammengeprallt. Auch dieser Autofahrer aus Rügen wurde tödlich verletzt. Der Unfall ereignete auf einer Umgehungsstraße. Welcher Fahrer auf die Gegenfahrbahn geriet und warum, müsse noch ermittelt werden, so der Sprecher. Der Schaden wurde auf rund 40 000 Euro geschätzt.