Blaulicht-Blog

Blaulicht-Blog: Schüsse in Charlottenburg

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Mittwoch, 13. November 2019 in Berlin.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

+++ Schüsse in Charlottenburg +++

In Charlottenburg ist es am Dienstagabend gegen 23.10 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen mindestens drei Männern gekommen. Ein 43-Jähriger wurde mit einem Messer an der Hand verletzt. Danach schoss einer der Unbekannten mehrfach mit einer Waffe in die Luft. Danach flüchteten die beiden Männer. Der 43-Jährige musste wegen seiner Verletzung von Rettungskräften behandelt werden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Hintergrund der Auseinandersetzung ist bislang unklar. Da ein Bezug der Tat zur organisierten Kriminalität nicht ausgeschlossen werden kann, führt ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes die Ermittlungen, die andauern.

+++ Zu Fuß auf der A10 unterwegs - Mann schwer verletzt +++

Ein Lkw hat auf dem südlichen Berliner Ring einen Fußgänger erfasst. Der Mann lief zu Fuß an der A10 entlang. Lesen Sie HIER mehr!

+++Vermummte Personen werfen Scheiben eines Wohnhauses ein +++

In der vergangenen Nacht ist es in Karlshorst (Lichtenberg) zu Sachbeschädigungen mit politischem Hintergrund gekommen. Es wurden Scheiben eines Wohnhauses, in dem eine Geschäftsführerin einer Grundstücksverwaltung wohnt, mit Steinen eingeworfen. Außerdem wurde eine Scheibe eines Audis zerstört und eine übel riechende Flüssigkeit im Wageninneren verteilt. Bei einem Toyota wurde ein Reifen beschädigt. Ein Anwohner sah gegen 2.25 Uhr vermummte Personen, die auf Fahrrädern flüchteten. Die Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt Berlin dauern an.

+++ Motorradfahrer rammt Auto und wird schwer verletzt +++

Mittwoch früh ist es in Hellersdorf zu einem Verkehrsunfall mit einem schwerverletzen Motorradfahrer gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der 19 Jaher alte Fahrer gegen 6.35 Uhr die Gülzower Straße in Richtung Altentreptower Straße gefahren sein. In Höhe der Heringsdorfer Straße prallte er dann mit seiner BMW gegen den Mercedes einer 51-Jährigen, die die Gülzower Straße in entgegengesetzter Richtung befuhr und dann in die Heringsdorfer Straße abgebogen sein soll. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 19-Jährige von seinem Motorrad auf die Straße geschleudert und erlitt mehrere Knochenbrüche, ekam in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin erlitt einen Schock und wurde ambulant behandelt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizei übernahm die weitere Bearbeitung.

+++ Mann soll „Sieg Heil“ gerufen und Zeugen mit Flasche geschlagen haben +++

Ein Mann soll in Adlershof (Treptow-Köpenick) "Sieg Heil" gerufen und einen 50-jährigen Zeugen mit einer Glasflasche angegriffen haben. Der Zeuge hatte sich am Dienstagnachmittag dem Mann gemeinsam mit einem Bundespolizisten genähert und konnte den Schlag abwehren, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der 40-jährige Angreifer wurde festgenommen und unterzog sich einem Alkoholtest. Die Polizei maß 2,54 Promille. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Todesopfer nach Wohnungsbrand in Nikolassee +++

Nach einem Wohnungsbrand im Stadtteil Nikolassee (Steglitz-Zehlendorf) hat die Feuerwehr am Mittwochmorgen einen Toten entdeckt. Das Feuer war in einem zweistöckigen Haus in der Spanischen Allee ausgebrochen, teilten die Einsatzkräfte am Morgen mit. Der Brand im ersten Obergeschoss sei schnell gelöscht worden. Eine Person habe aber nur noch leblos geborgen werden können.

+++ Frau fremdenfeindlich beleidigt - Zeugen angegriffen +++

Ein Unbekannter hat in der Nacht zu Mittwoch in Friedrichshain eine 24-jährige Frau in der Tram der Linie M5 beleidigt. Als ein 21-Jähriger eingriff, schlug der Mann erst mit der Faust und dann mit einer Holzplatte auf ihn ein. Die Auseinandersetzung verlagerte sich an die Haltestelle Landsberger Allee Ecke Danziger Straße. Der Täter flüchtete in unbekannte Richtung. Der 21-Jährige wurde mit Arm- und Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Mann schlägt Jungen ins Gesicht +++

Ein Unbekannter hat am Dienstagnachmittag gegen 16.30 Uhr drei Jungen im Alter von 13, 14 und 15 Jahren in Haselhorst (Spandau) fremdenfeindlich beleidigt und den Hitlergruß gezeigt. Als die Jungen wegrannten, folgte er ihnen. Er holte den 13-Jährigen ein und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, erlitt der 13-Jährige eine leichte Kopf- und Gesichtsverletzung. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

+++ Auto brennt in Spandau +++

Im Wildapfelpfad in Kladow (Spandau) hat in der Nacht zu Mittwoch ein Auto gebrannt. Die Flammen griffen auf einen hinter dem Seat geparkten SUV über. Beide Wagen wurde stark beschädigt. Die Ermittlungen zum Verdacht der Brandstiftung hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin übernommen.

+++ Drei Verletzte bei Feuer in Mehrfamilienhaus +++

Drei Menschen sind bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Treptow-Köpenick verletzt worden. Sie erlitten Brandwunden und Rauchvergiftungen, wie ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen sagte. Der Brand brach am Dienstagabend aus noch ungeklärter Ursache in einer Wohnung aus. Die Feuerwehr konnte die Flammen nach kurzer Zeit löschen. Details zu den genauen Umständen waren am Morgen zunächst unklar. Auch zur Identität der Verletzten und zur Schadenshöhe gab es keine Angaben.

+++ 23 Bewohner aus brennendem Haus gerettet - zwei Verletzte +++

Bei einem Brand in einer Berliner Wohnung sind am Dienstagabend 23 Menschen gerettet worden. Wie die Polizei am Mittwochmorgen sagte, wurden zwei Menschen verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Brand war aus noch unbekannter Ursache in der ersten Etage ausgebrochen. Die Bewohner des viergeschossigen Mehrfamilienhauses wurden unterdessen in Niederschönweide untergebracht.