Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Brandserie - Polizei nimmt 14-Jährige fest

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonntag, 26. Oktober in Berlin

Einsatzfahrzeug mit Blaulicht (Symbolbild).

Einsatzfahrzeug mit Blaulicht (Symbolbild).

Foto: dpa

+++ Autofahrer rammt Straßenbaum +++

Ein Autofahrer hat in der Nacht zu Sonntag in Friedrichshain die Kontrolle über sein Auto verloren. Er kam in der Frankfurter Allee nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr mehrere Metallpoller und rammte schließlich einen Baum. Ersten Angaben von vor Ort zufolge wurden zwei Insassen des Pkw leicht verletzt. Das Fahrzeug wurde schwer beschädigt.

+++ Brandserie in Moabit - Polizei nimmt zwei 14-Jährige fest +++

Zwei 14 Jahre alte Mädchen sollen in der Nacht zu Sonntag in Moabit mehrere Brandstiftungen begangen haben. Laut Polizei brannte gegen 22.15 Uhr in der Kruppstraße ein geparkter Skoda Octavia. Gegen 23 Uhr standen in der Rathenower Straße Bauabfälle in Flammen. 40 Minuten später brannte ein Bauschuttcontainer in der Stendaler Straße. Um 0.50 Uhr schließlich stand ein Kleidercontainer in Flammen, zehn Minutern später in der Kruppstraße ein Mülleimer. Alle Brände wurden von der Feuerwehr gelsöcht. Die Polizei nahm kurz darauf die beiden 14-Jährigen fest, sie seien dringend tatverdächtig. Sie kamen in Gewahrsam, wo sie ihre Eltern abholten.

+++ Vor Polizeiwagen gesprungen und Polizisten geschlagen +++

Eine Einsatzfahrt zu einer Schlägerei in Kreuzberg hat sich am Sonnabendnachmittag völlig anders entwickelt als erwartet. Der Polizei zufolge waren zwei Funkwagen mit Blaulicht und Martinshorn zu einer gemeldeten Schlägerei unterwegs. Am Mariannenplatz seien zwei Personen aus einer größeren Gruppe an einer Bushaltestelle heraus plötzlich vor die Einsatzwagen auf die Straße gesprungen. Beide Fahrer hätten stark bremsen und nach links ausweichen müssen. Die Beamten fuhren zunächst weiter, konnten aber keine Schlägerei feststellen. Zwei Beamte fuhren daraufhin wieder zum Mariannenplatz und fanden die beiden Männer in der Mariannenstraße. Als einer der Polizisten die Männer ansprach, lief einer von ihnen los. Der Beamte konnte ihn einholen, worauf der Verfolgte dem Polizisten ins Gesicht schlug. Der Beamte brachte ihn trotzdem zu Boden, wo der 23-Jährige seine Arme unter dem Körper versteifte, um die Festnahme zu verhindern - allerdings vergeblich. In Handschellen wurde der Mann zum Auto gebracht und hineingesetzt. Dort unternahm er noch einmal einen Fluchtversuch, konnte aber eingeholt und zurückgebracht werden. Beide Männer wurden in einen Polizeigewahrsam gebracht. Der geschlagene Polizist erlitt leichte Kopfverletzungen.

+++ Schlägerei wegen E-Scooter auf Gehweg +++

Ein Streit über E-Roller-Fahren auf dem Gehweg ist in der Nacht zu Sonntag in Potsdam zu einer Schlägerei ausgeartet. Die Männer waren vor einer Studentenkneipe auf- und abgefahren, was einer anderen Gruppe nicht gefallen hatte, wie die Polizei mitteilte. Bei Eintreffen der Beamten habe ein 31-Jähriger mit einer blutenden Wunde am Kopf auf dem Boden gelegen. Eine zweite Person sei augenscheinlich durch ein Messer verletzt worden. Die beiden möglichen Tatverdächtigen hatten sich bereits entfernt, konnten in der Nähe ermittelt werden. Die Männer im Alter von 20 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Das Opfer mit der Kopfverletzung kam ins Krankenhaus. Die Hintergründe der Tat werden noch untersucht.

+++ Autofahrerin landet in Tramgleisen +++

Eine Autofahrerin hat in Hohenschönhausen die Kontrolle über ihr Auto verloren und landete am Prerower Platz in den Tramgleisen. Mit einem Spezialfahrzeug der BVG wurde der Wagen wieder auf die Straße gestellt.

+++ Autofahrer verletzt eigene Lebensgefährtin schwer +++

Ein Autofahrer hat am Sonnabendnachmittag in Westend seine Lebensgefährtin mit dem Auto erfasst und schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, parkte der 73-Jährige am Kaiserdamm rückwärts vom Mittelstreifen aus und erfasste dabei die 70-Jährige, die ihn einweisen wollte. Anschließend fuhr er rückwärts weiter und prallte noch gegen einen am rechten Straßenrand geparkten Chevrolet. Die 70-Jährige musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

+++ Betrunkene Autofahrerin baut Unfall - drei Verletzte +++

Eine 52 Jahre alte Autofahrerin hat am späten Sonnabendabend in Wittenau einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem drei Menschen verletzt wurden. Der Polizei zufolge war die Frau mit ihrem Opel gegen 21.35 Uhr auf dem Eichborndamm unterwegs, als sie in Höhe des Taldorfer Wegs in den Gegenverkehr geriet und dort mit einem entgegenkommenden Mercedes zusammenstieß. Bei dem Unfall wurden die Opel-Fahrerin und der 24 Jahre alte Beifahrer des Mercedes leicht verletzt. Der 26 Jahre alte Mercedes-Fahrer musste mit Rumpfverletzungen stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Polizeibeamte bemerkten bei der Frau Alkohol in der Atemluft. Sie pustete 1,4 Promille. Die Frau musste zur Blutentnahme, ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.

+++ Männer schwulenfeindlich und rassistisch beleidigt sowie geschlagen +++

Am Sonnabend haben sich gleich zwei Fälle von schwulenfeindlichen Beschimpfungen und Schlägen ereignet. In Niederschönhausen ist ein Mann am Sonnabend gegen 21 Uhr in der Dietzgenstraße schwulenfeindlich und rassistisch beleidigt und geschlagen worden. Die Polizei nahm einen 42-Jährigen Tatverdächtigen fest. Bei ihm wurde eine richterlich angeordnete Blutprobe vorgenommen. Der ebenfalls 42 Jahre alte Geschlagene erlitt leichte Verletzungen im Gesicht.

Auch in einem Einkaufszentrum am Leipziger Platz in Mitte kam es zu einem schwulenfeindlichen Übergriff. Der Polizei zufolge war ein 18-Jähriger mit einer Gruppe homosexueller junger Männer unterwegs, als er gegen 18.30 Uhr von einem Mann, der zu einer anderen Gruppe gehörte, zunächst angerempelt wurde. Dieser beschimpfte den 18-Jährigen dann schwulenfeindlich. Ein Begleiter des Täters, ein 17-Jähriger, spuckte zudem einem 24 Jahre alten Bekannten des 18-Jährigen ins Gesicht. Anschließend flüchtete die Gruppe in verschiedene Richtungen. Ein 20 Jahre alter Begleiter des Beleidigten nahm die Verfolgung des 17-Jährigen auf, der mit zwei Begleitern die Wilhelmstraße entlang lief. Dort soll der Jugendliche dem Älteren dann ins Gesicht geschlagen haben. Als er in einen BVG-Bus einstieg, machte der 20-Jährige den Fahrer auf den Jugendlichen aufmerksam. Der Bus fuhr daraufhin nicht weiter, bis die Polizei eintraf und den 17-Jährigen festnahm. Nach Rücksprache mit seinem Vater wurde schließlich entlassen.

+++ Frau rassistisch beschimpft +++

Eine 32-Jährige hat am Sonnabend im Bahnhof Friedrichstraße angezeigt, sie sei in einem Schnellrestaurant am Bahnhof von einer Frau rassistisch beleidigt worden. Während die 32-Jährige vor dem Restaurant auf die Polizei wartete, verließ die Unbekannte das Lokal über einen anderen Ausgang.