Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Schüsse am Gesundbrunnencenter

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Montag, 21. Oktober 2019 in Berlin.

Ein Trio schoss mit einer Schreckschusspistole am Gesundbrunnencenter.

Ein Trio schoss mit einer Schreckschusspistole am Gesundbrunnencenter.

Foto: pa

+++ Schüsse aus Schreckschusspistole - Entwarnung am Gesundbrunnencenter +++

Berlin. ach Schüssen aus einer Schreckschusspistole am Montagnachmittag am Gesundbrunnencenter in Berlin hat die Polizei Entwarnung gegeben. „Es besteht keine Gefahr“, sagte ein Polizeisprecher. Drei unbekannte Person sollen vor dem Center mit einer Schreckschusspistole geschossen und das Center betreten haben, teilten die Beamten auf Twitter mit. Laut Polizeisprecher schien bei dem Vorfall niemand verletzt worden zu sein. Trotz schneller Sperrung aller Ausgänge blieb die Suche nach dem Trio zunächst ohne Erfolg. Das große Einkaufszentrum befindet sich gleich neben dem S- und U-Bahnhof Gesundbrunnen, wo auch Regional- und Fernzüge halten.

+++ Sachbearbeiterin mit Faust ins Gesicht geschlagen +++

Eine 49 Jahre alte Sachbearbeiterin des Sozialamtes in der Hans-Schmidt-Straße in Adlershof (Treptow-Köpenick) soll am Montag während einer Sprechstunde von einer 25 Jahre alten Antragstellerin mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden sein. Wie die Polizei am Montag mitteilte, soll die Frau auch den alarmierten 25 Jahre alten Wachdienstmitarbeiter beleidigt haben. Die Sachbearbeiterin musste ihren Arbeitstag beenden, um eine erlittene Nasenverletzung bei einem Arzt behandeln zu lassen. Die Ermittlung hat das Abschnittskommissariat des Polizeiabschnittes 65 übernommen.

+++ Frau mit Kopftuch in den Bauch getreten +++

Ein bisher unbekannter Mann hat am Sonntag gegen 13.30 Uhr in Friedrichshagen (Treptow-Köpenick) eine Frau mit Kopftuch attackiert. Die 27-Jährige überquerte an der Kreuzung Dahlwitzer Landstraße und Schöneicher Straße die Fahrbahn, als sie plötzlich von einem Mann, der ihr entgegenkam, an den Armen gepackt und in den Bauch getreten wurde. Der Täter flüchtete im Anschluss n Richtung Fürstenwalder Damm. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Sprayer in Zehlendorf erwischt +++

Mehrere Personen haben am Sonntagmorgen eine abgestellte S-Bahn am S-Bahnhof Zehlendorf auf rund 50 Quadratmetern beschmiert. Bahnmitarbeiter bemerkten gegen 1.30 Uhr den Schaden an der Bahn. Einige Zeit später beobachteten sie eine vierköpfige Personengruppe im Gleisbereich, die sich zu einem abgestellten Fahrzeug begab. Bundespolizisten stoppten das Fahrzeug und fanden bei der Kontrolle Sprayerutensilien. Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, befanden sich auf einer Kamera u.a. Filmaufnahmen. Zu sehen war, wie die Männer den Zug besprühten. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung gegen die drei Männer im Alter zwischen 21 bis 32 Jahren sowie ihre 22 Jahre alte Begleiterin ein.

+++ Beim Linksabbiegen Radfahrer übersehen +++

Bei einem Verkehrsunfall in Reinickendorf ist am Sonntagabend ein Radfahrer schwer verletzt worden. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr der 31-Jährige gegen 19 Uhr mit seinem Rad in der Pankower Allee in westliche Richtung. Ein 65-Jähriger, der mit seinem Peugeot von der Pankower Allee nach links in die Kühleweinstraße abbog, gab an, den Radfahrer nicht gesehen zu haben. Der Radler bemerkte beim Überqueren der Kreuzung noch, dass ihn der Autofahrer nicht sah, bremste stark und stürzte dadurch. Das Fahrrad rutschte unter den Wagen und wurde überrollt. Durch den Sturz erlitt der 31-Jährige Verletzungen im Bauchbereich und wurde von Rettungskräften der Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Autoeinbrecher festgenommen +++

Fahnder der Polizei haben in der vergangenen Nacht mutmaßliche Autoeinbrecher in Niederschönhausen und Steglitz festgenommen. Gegen Mitternacht beobachtete ein Anwohner in der Beuth-/Waldowstraße zwei Männer, die an einem Dacia Logan die Beifahrertür aufbrachen und sich in den Pkw beugten. Die von dem Zeugen alarmierten Einsatzkräfte nahmen in der Nähe zu dem aufgebrochenen Fahrzeug zwei Tatverdächtige im Alter von 18 Jahren fest. Bei sich führten sie einen Rucksack, den sie vermutlich dem Pkw gestohlen haben. In der Marthastraße entdeckten die Ermittler einen Citroen, der ebenfalls an der Beifahrertür beschädigt war. Derzeit wird geprüft, ob die beiden Tatverdächtigen auch dort einbrechen wollten.

In der Grunewaldstraße beobachteten Fahnder gegen 2.15 Uhr zwei Männer, die sich an einem Renault-Clio zu schaffen machten und kurz darauf mit einem gestohlenen Werkzeugkoffer flüchteten. In der Rothenburgstraße trafen die beiden mutmaßlichen Diebe auf eine Frau, die dort in einem Pkw auf die beiden Tatverdächtigen gewartet haben soll. Die Fahnder nahmen einen der beiden Männer im Alter von 31 Jahren sowie deren mutmaßliche Komplizin im Alter von 40 Jahren vorübergehend fest. Der dritte Tatbeteiligte konnte derweil flüchten.

+++ Auto von Brücke mit Steinen beworfen +++

Noch unbekannte Täter haben am Sonntagnachmittag in Tempelhof ein Auto von einer S-Bahn-Brücke aus mit Pflastersteinen beworfen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand soll ein 54-jähriger Skoda Fahrer gegen 14.30 Uhr in der Attilastraße, aus Richtung Gersdorfstraße kommend, in Richtung S-Bahnhof Attilastraße gefahren sein. Unter der Brücke des S-Bahnhofes Attilastraße hörte er dann einen lauten Knall. Er stellte anschließend einen Schaden an einem Scheinwerfer seines Autos fest. Polizisten entdeckten am Ort diverse Pflastersteine. Für die anschließende Spurensuche der Kriminalpolizei war die Attilastraße ab 15.30 Uhr für fast eine Stunde gesperrt.