Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Trio überfällt Lokal in Neukölln mit Messer

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 11. Oktober 2019 in Berlin.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

+++ Trio überfällt Lokal in Gropiusstadt mit Messer +++

Drei Maskierte haben in der Nacht zu Freitag ein Lokal in der Gropiusstadt (Neukölln) überfallen. Die Männer, die ein Messer dabei hatten, stürmten gegen 0.30 Uhr das Lokal in der Fritz-Erler-Allee, das teilte die Polizei am Freitag mit. Einer bedrohte den 24 Jahre alten Wirt mit dem Messer, während seine Komplizen drei Spielautomaten aufhebelten und Geld entnahmen. Das Trio nahm sich auch noch Geld aus der Kasse und flüchtete in Richtung Lipschitzallee. Der 24-Jährige blieb unverletzt. Die Ermittlungen wegen schweren Raubes dauern an.

+++ Brand in Krankenhaus in Zehlendorf +++

In einem Krankenhaus in Zehlendorf hat es nach Angaben der Feuerwehr in der Nacht zu Freitag gebrannt. Ein Patient wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in die Rettungsstelle des Klinikums gebracht, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte.

Gegen 23.45 Uhr waren demnach Einrichtungsgegenstände in einem Patientenzimmer in Brand geraten. Einsatzkräfte löschten das Feuer und leiteten Entrauchungsmaßnahmen ein. Vier weitere Menschen wurden den Angaben zufolge kurzzeitig in eine andere Station verlegt. Es waren 16 Einsatzkräfte vor Ort.

+++ 92-Jährige überfallen und verletzt +++

In Tempelhof ist Donnerstagmittag eine 92 Jahre alte Frau überfallen und zu Boden gestoßen worden. Sie erlitt Verletzungen im Gesicht, an einer Hand und an der Schulter. Die Seniorin war gegen 13 Uhr in der Kaiserin-Augusta-Straße Ecke Rothariweg unterwegs. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, soll vermutlich ein Jugendlicher, sich ihr von hinten genähert und mit voller Kraft an ihrer Handtasche gezogen haben. Der Räuber flüchtete mit der Handtasche. Die 92 Jahre alte Frau konnte nicht mehr alleine aufstehen. Nach eigenen Angaben musste sie etwa eine halbe Stunde um Hilfe rufen, bis Passanten auf sie aufmerksam geworden waren. Rettungskräfte brachten die Frau zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen wegen Raubes dauern an.

+++ 13-Jährige bei Unfall in Spandau schwer verletzt +++

Eine 13-Jährige hat am Donnerstagabend in Spandau bei einem Unfall Rumpfverletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, erfasste eine 28 Jahre alte Mercedes-Fahrerin gegen 19.25 Uhr in der Seegefelder Straße in Höhe Bahnhof Spandau das Mädchen, als sie die Straße überquerte. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

+++ Familie in Lankwitz fremdenfeindlich beleidigt +++

In Lankwitz (Steglitz-Zehlendorf) ist es am frühen Donnerstagabend zu einer Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund gekommen. Ein 41 Jahre alter Mann und seine 31 Jahre alte Frau waren gegen 18.15 Uhr mit den beiden Kindern in der Seydlitzstraße unterwegs. Eine Frau, die als älter beschrieben wurde, soll die Familie fremdenfeindlich beschimpft haben, das teilte die Polizei am Freitag mit. Die Frau ging in ein nahe gelegenes Wohnhaus. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen

+++ Mercedes-Fahrer prallt gegen Betonmauer +++

Auf der A100 ist es am frühen Freitagmorgen zu einem Unfall gekommen. In Höhe Spandauer Damm in Charlottenburg prallte ein Mercedes-Fahrer vermutlich gegen eine Betonmauer. Der Motorblock des Fahrzeugs wurde durch die Kollision herausgerissen und blieb auf der Straße liegen.

Der Wagen schleuderte noch etwa 50 Meter weiter und blieb erst an der Mittelleitplanke stehen. Nach Morgenpost-Informationen wurde der Fahrer leicht verletzt. Der Er wurde anschließend festgenommen und in ein Gewahrsam gebracht. Die Autobahn wurde in Richtung Neukölln komplett gesperrt.

+++ Wieder brennen Fahrzeuge in Berlin +++

Ein Pkw hat in der Nacht zu Freitag in der Kopfstraße Ecke Neuwedeller Straße in Neukölln gebrannt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, bemerkte eine Anwohnerin die Flammen an der Front des Pkw. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Der Motorraum brannte komplett aus. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

Auch am Halleschen Ufer in Kreuzberg stand ein Auto in Flammen. Der Pkw soll zur Türkischen Botschaft gehören. Personen wurden nicht verletzt. Auch hier geht die Polizei von Brandstiftung aus.