Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Kleinwagen überschlägt sich auf der A100

| Lesedauer: 8 Minuten
Ein Kleinwagen hat sich auf der A100 überschlagen.

Ein Kleinwagen hat sich auf der A100 überschlagen.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonnabend, 5. Oktober 2019 in Berlin.

+++ Frau überschlägt sich mit Kleinwagen auf der A100 +++

Aus bisher ungeklärter Ursache hat in der vergangenen Nacht eine 22-Jährige in Charlottenburg die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Demnach war die Frau gegen 23.20 Uhr mit ihrem Fiat auf der Stadtautobahn A100 in Richtung Autobahndreieck Funkturm unterwegs, als sie kurz hinter der Ausfahrt Kurfürstendamm plötzlich quer zur Fahrbahn fuhr und gegen die Leitplanke prallte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen zurückgeschleudert, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Zeugen kümmerten sich um die Fahrerin und alarmierten Rettungskräfte der Feuerwehr, die das Fahrzeug wieder aufstellten und die unter Schock stehende Frau in ein Krankenhaus brachten. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

+++ Carsharing-Mercedes landet auf dem Dach +++

Auf der Flucht vor der Polizei hat sich Sonnabend früh in Friedrichshain ein Autofahrer mit seinem Carsharing-Mercedes überschlagen. Gegen 4.45 Uhr wollten Polizisten am Wriezener Karree den Wagen, in dem der Fahrer und eine Frau saßen, kontrollieren. Plötzlich gab der Fahrer Gas und fuhr in Richtung der Straße Am Wriezener Bahnhof davon. Dabei konnte sich einer der Polizisten nur durch einen Sprung zur Seite davor retten, überfahren zu werden. Als die bBeamten dem Mercedes folgen wollten, war dieser schon außer Sichtweite. Kurz darauf entdeckten die Polizisten den Mercedes in der Sackgasse der Straße An der Ostbahn. Das Fahrzeug hatte einen Zaun durchbrochen, sich überschlagen und lag auf dem angrenzenden Grundstück auf dem Dach. Beide Insassen waren nicht mehr am Ort. Im Wagen entdeckten die Polizisten ein Handy und Drogen. Beides wurde zusammen mit dem Auto beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Fußgänger entdeckt menschliches Skelett im Wald +++

In einem Wald nahe Löwenberg (Oberhavel) ist ein menschliches Skelett gefunden worden. Ein Zeuge hatte die sterblichen Überreste am Freitagnachmittag im Ortsteil Teschendorf entdeckt und die Polizei alarmiert, wie der Lagedienst der Polizei Brandenburg am Sonnabend bestätigte. Ob es sich um einen natürlichen Tod oder ein Gewaltdelikt gehandelt hat, soll nun ein Todesermittlungsverfahren klären.

+++ Tram-Fahrer erwischt Sprayer und wird angegriffen +++

In Hellersdorf hat ein Fahrer einer Tram in der vergangenen Nacht fünf Sprayer beim Sprühen ertappt und wurde daraufhin von den Tätern angegriffen. Nach derzeitigen Erkenntnissen stand der 49 Jahre Fahrer der Linie M6 gegen 0.35 Uhr mit der Tram an der Endhaltestelle an der Riesaer Straße Ecke Geithainer Straße. Plötzlich habe er frische Farbe gerochen und war daraufhin am Zugende ausgestiegen. Hier entdeckte er fünf Maskierte, die gerade dabei waren, das Fahrzeug mit Farbe zu besprühen. Als sie den Mann bemerkten, hätten sie ihn unmittelbar mit Flaschen und Steinen beworfen sowie mit Farbe besprüht und waren dann geflüchtet. Der 49-Jährige erlitt eine Beinverletzung, verzichtete aber auf eine ärztliche Behandlung. Alarmierte Polizisten suchten die Gegend nach den Sprayern ab, fanden sie jedoch nicht. Die Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung dauern an.

+++ BVG-Bus erfasst beim Abbiegen Seniorin +++

Eine Fußgängerin ist am Freitagabend beim Überqueren einer Straße in Rudow von einem Bus erfasst worden. Ein 63 Jahre alter BVG-Busfahrer fuhr gegen 19.30 Uhr mit einem Bus der Linie 373 den Zwickauer Damm in Richtung Stubenrauchstraße und wollte nach links in die Neuköllner Straße abbiegen. Um entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren zu lassen, hielt der Busfahrer zunächst auf der Kreuzung an. Als der Pfeil zum Abbiegen grün aufleuchtete, fuhr er los und erfasste die 78-Jährige, die die Neuköllner Straße überquerte. Rettungskräfte brachten die Frau mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizei hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

+++ Eine verletzte Person bei Unfall in Mitte +++

An der Kreuzung Alexanderstraße Straße Ecke Karl-Marx-Allee in Mitte sind am Freitagabend zwei Autos zusammengestoßen. Dabei wurde eine Person verletzt, an beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

+++ Unbekannte beschädigen zwei Trams +++

Am Freitagabend sind in Marzahn zwei Straßenbahnen, die in Richtung Ahrensfelde unterwegs waren, beschädigt worden. Gegen 19 Uhr wurde eine Tram der Linie 16 an der Wuhletalstraße kurz vor der Haltestelle Wittenberger Straße mit Gegenständen beworfen und eine Scheibe beschädigt. Fahrgäste hatten den 50 Jahre alten Straßenbahnfahrer darauf aufmerksam gemacht. Verletzt wurde niemand. Etwa zehn Minuten später fuhr eine Straßenbahn der Linie M8 an derselben Stelle über ein in das Gleisbett gelegtes Verkehrsschild und wurde dabei stark beschädigt. Während der Bergung fuhr die Tram dann nach vorne und überrollte einen weiteren, unbekannten Gegenstand. Dieser wurde dabei komplett zerstört. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr dauern an.

+++ Räuber bedroht Kassiererin mit Waffe +++

Freitagabend hat ein Unbekannter ein Geschäft in Schöneberg überfallen. Der Maskierte betrat gegen 19.55 Uhr das Geschäft an der Ansbacher Straße, bedrohte eine 57 Jahre alte Kassiererin mit einer Schusswaffe und forderte Geld. Nachdem die Angestellte das Geld übergeben hatte, flüchtete der Räuber. Die Frau erlitt einen Schock. Ein Raubkommissariat der Polizei ermittelt.

+++ Vier Männer homophob beleidigt und angegriffen +++

In Mitte sind in der vergangenen Nacht vier Männer angegriffen und beleidigt worden. Zwei 19-Jährige, ein 20-Jähriger und ein 37-Jähriger waren am Zionskirchplatz in Mitte unterwegs, als sie von vier jungen Männern zunächst nach Zigaretten gefragt wurden. Die Angesprochenen verneinten und gingen weiter. Kurz darauf wurden sie von den Männern erneut angesprochen und gefragt, ob sie homosexuell seien. Dies bestätigen die Gefragten. Plötzlich griff ein junger Mann die beiden 19-Jährigen und den 37-Jährigen an und schlug ihnen ins Gesicht. Die Angegriffenen riefen daraufhin laut um Hilfe. Ein 19-Jähriger und der 20-Jährige flüchteten Richtung Anklamer Straße und baten Passanten um Hilfe. Daraufhin flüchteten die Angreifer in Richtung Brunnenstraße. Die Angegriffenen erlitten leichte Kopfverletzungen, verzichteten jedoch auf ärztliche Behandlungen. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen.

+++ Kreuzungscrash bei grüner Ampel +++

Ein 47 Jahre alter Autofahrer ist in Mitte bei einem Zusammenstoß mit einem Kleinbus leicht verletzt worden. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, war der 56 Jahre alte Fahrer des Vans am frühen Sonnabendmorgen an der Holzmarktstraße unterwegs, als er links in die Alexanderstraße abbiegen wollte. Ersten Erkenntnissen stoppte er auf der Kreuzung und fuhr erst los, als der Pfeil zum Abbiegen grün leuchtete. Dabei stieß er jedoch mit dem Auto des 56-Jährigen zusammen, der die Kreuzung in Richtung Holzmarktstraße überqueren wollte. Dieser soll ebenfalls bei grüner Ampel gefahren sein, weshalb die Ermittlungen zur Unfallursache weiter laufen. Der Autofahrer kam mit leichten Armverletzungen ins Krankenhaus.

+++ Streit eskaliert - Mann fremdenfeindlich beleidigt +++

In der Nacht zu Sonnabend soll es in Friedrichshagen zu einer Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund und einer Körperverletzung gekommen sein. Demnach habe gegen 22.30 Uhr ein 45-Jähriger an der Bölschestraße einen 41-Jährigen fremdenfeindlich beschimpft. Im weiteren Verlauf kam es zu einem Streitgespräch, in dessen Verlauf der Ältere dem Jüngeren das Handy aus der Hand getreten haben soll. Der 41-Jährige soll daraufhin wiederum dem 45-Jährigen gegen den Oberkörper geboxt haben. Zeugen trennten die beiden Männer. Polizisten nahmen die Personalien der Beteiligten auf und führten bei dem 45-Jährigen eine Atemalkoholmessung durch. Diese ergab einen Wert von rund 1,7 Promille. Die beiden Männer wurden noch am Ort entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen.

( BM )