Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Betrunkener kippt Alkohol über Muslima

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 27. September 2019 in Berlin.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

+++ Betrunkener kippt Alkohol über Muslima +++

Am Mittwoch soll es auf dem U-Bahnhof Hellersdorf zu einem rassistischen Vorfall gekommen sein. Eine 26 Jahre alte muslimische Frau soll gegen 17.25 Uhr mit ihren beiden Kindern auf dem Bahnsteig gestanden haben. Ein betrunkener 35 Jahre alter Mann kam auf sie zu und beleidigte sie rassistisch. Während sie ein Kind auf dem Arm hielt, habe er ihr die Flasche Alkohol über den Kopf gekippt, teilte die Polizei am Freitag mit. BVG-Mitarbeiter schritten ein und hielten den Mann fest. Sie klärten seine Identität. Die weiteren Ermittlungen übernimmt der Staatsschutz des Landeskriminalamtes. Die Frau erstattete am Freitag Anzeige bei der Polizei.

+++ Taschendieb verliert Ausweis +++

Ein Taschendieb ist am Freitag in Frohnau (Reinickendorf) festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde eine 67-Jährige von drei Unbekannten in der Welfenallee bedrängt. Sie wurde in ein Gespräch verwickelt. Nachdem die Frau das Fehlen der Geldbörse in ihrem Rucksack feststellte, lief sie dem Trio hinterher und konnte einen der Männer am Arm packen. Dieser konnte zwar zunächst fliehen, verlor aber dabei seinen Ausweis. Er wurde in der Nähe des Tatortes festgenommen und für ein Taschendiebstahlskommissariat des Landeskriminalamtes eingeliefert, welches die weiteren Ermittlungen übernimmt.

+++ Senior fällt auf Trickbetrüger rein +++

Ein Rentner ist am Donnerstag in Schmargendorf Opfer eines Trickbetruges geworden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, soll der 73-Jährige in seiner Wohnung in der Salzburger Straße angerufen worden sein. Nach seinen Aussagen habe sich ein Unbekannter als Polizeibeamter ausgegeben und vor einem bevorstehenden Einbruch gewarnt. Der Senior wurde aufgefordert, seine Wertgegenstände und das Bargeld zum Schutz in einem Mülleimer auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu deponieren. Der mutmaßliche Betrüger nahm die Beute aus dem Mülleimer an sich und entkam unerkannt. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Brand an Eingangstür von Gericht in Pankow +++

Feuerwehr und Polizei sind am frühen Freitagmorgen zu einem Brand an einer Eingangstür des Amtsgerichts Pankow/Weißensee ausgerückt. Ein Passant hatte das Feuer entdeckt. Die Polizei gehe von Brandstiftung aus, sagte ein Sprecher. Die Polizeibeamten trafen zuerst ein und löschten den Brand mit einem Feuerlöscher. Die Feuerwehr übernahm die weiteren Löscharbeiten. Der Schaden sei gering und die Tür stellenweise verkohlt, hieß es. Das Feuer war um 3.40 Uhr gemeldet worden. Die Ermittlungen zur Brandstiftung hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen. Zuvor hatte „B.Z.“ darüber berichtet.

+++ Fensterscheiben eingeschlagen +++

Am frühen Freitagmorgen sind in Charlottenburg mehrere Sachbeschädigungen an Fensterscheiben festgestellt worden. Gegen 5 Uhr bemerkte ein Sicherheitsdienst in der Bismarckstraße Farbschmierereien und durch Pflastersteine eingeschlagene Fensterscheiben an zahlreichen Objekten, darunter die Deutsche Bank. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Busfahrer muss bremsen - Fahrgast schwer verletzt +++

Ein 80-Jähriger hat am Donnerstagmittag in Schmargendorf in einem BVG-Bus schwere Verletzungen erlitten. Der Polizei zufolge war ein 82 Jahre alter Autofahrer gegen 12.50 Uhr mit seinem VW in der Mecklenburgischen Straße Richtung Schlangenbader Straße unterwegs und soll Höhe Forckenbeckstraße gewendet haben. Ein 46 Jahre alter Busfahrer der Linie 249 musste dadurch so stark bremsen, dass der 80-Jährige stürzte und sich den Arm brach.

+++ Fahrer aus Auto gezogen, geschlagen und beraubt +++

Ein 41-Jähriger ist in der Nacht zu Freitag in Spandau geschlagen und beraubt worden. Der Polizei zufolge wollte der 41-Jährige gegen 0.30 Uhr seinen Firmenwagen in der Frobensstraße abstellen, als ein Mann an den Wagen herangetreten und dem Fahrer mit der Faust ins Gesicht geschlagen habe. Ein zweiter Täter entriegelte die Fahrertür und beide Männer zogen den 41-Jährigen aus einem Auto. Einer der Männer habe dann weiter auf den Mitarbeiter eines Gebäudemanagements eingeschlagen, während der andere ihm sein Geld aus der Hosentasche stahl. Die Täter flüchteten anschließend mit einem Lieferwagen in Richtung Falkenhagener Straße. Allerdings nahm der Geschlagene mit seinem Auto die Verfolgung auf. Beide Männer stoppten daraufhin und gingen erneut auf den 41-Jährigen zu. Dieser ergriff nun die Flucht und rief die Polizei. Die Täter flüchteten, der Überfallene musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.

+++ Polizei nimmt Autodieb fest +++

Die Polizei hat einen Mann nach einem versuchten Autodiebstahl festgenommen. Eine Anwohnerin hatte der Polizei zufolge gegen 23 Uhr in Prenzlauer Berg zwei Männer bemerkt, die an einem Geländewagen hantierten und die Polizei gerufen. Die Beamten konnten einen 23-Jährigen festnehmen, seinem Komplizen gelang die Flucht.

+++ Trio prügelt auf Mann ein und bedroht Zeugen mit Schusswaffe +++

Drei Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag in Lichtenberg einen 33-Jährigen zusammengeschlagen und einen Zeugen bedroht. Der Polizei zufolge war das Trio gegen 22.15 Uhr auf das Gelände eines Einkaufszentrums in der Herzbergstraße gefahren und hatte sofort einen Streit mit dem 33-Jährigen angefangen. Dann begann der Fahrer des Pkw, auf den Mann mit Fäusten einzuschlagen. Als sich ein 31-Jährige einmischte, zog der Angreifer eine Schusswaffe aus dem Hosenbund, lud diese durch und bedrohte den Mann damit. Gleichzeitig forderte er ihn auf, das Gelände zu verlassen. Zudem schlug er mehrfach mit der Faust in Richtung des Zeugen und traf ihn am Hinterkopf. Der Zeuge entfernte sich und rief die Polizei, wobei er sah, wie das Trio weiter auf den Mann einschlug und dann davonfuhr. Das Opfer erlitt Kopverletzungen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Zeuge wurde nur leicht verletzt.

+++ Drogenhändler in Kreuzberg festgenommen +++

Zivilfahnder der Polizei haben am Donnerstagnachmittag einen bereits polizeibekannten Drogenhändler in Kreuzberg festgenommen. Die Beamten durchsuchten den Mann gegen 17 Uhr in der Skalitzer Straße. Dabei fanden sie im Rucksack des 22-Jährigen unter anderem Kokain und Ecstasy sowie Bargeld. Drogen und Geld wurden beschlagnahmt, der Verdächtige festgenommen und beim Landeskriminalamt eingeliefert.

+++ Kommissar Zufall: Drei Drogendealer festgenommen +++

Kommissar Zufall kam Polizisten am Donnerstagabend in Prenzlauer Berg zu Hilfe. Die Beamten bemerkten während eines Einsatz drei Männer in einem Hinterhof an der Grellstraße, die an einem Tisch saßen, auf dem eine größere Menge cannabis lag. Die Beamten fanden in einer Sporttasche auf dem Tisch weitere Beutel mit Cannabis sowie Geld und Mobiltelefonen. Die Beweismittel wurden beschlagnahmt, der 27-Jährige und die beiden 25-Jährigen wurden festgenommen.

+++ 16-Jähriger sticht im Streit mit Messer zu und flüchtet +++

Ein 16-Jähriger hat einen drei Jahre älteren Mann in Berlin-Johannistal im Streit mit einem Messer angegriffen und verletzt. Der mutmaßliche Täter sei nach dem Vorfall auf der Straße am Donnerstagabend geflüchtet, sagte ein Sprecher der Polizei am Morgen. Der 19-Jährige erlitt schwere Verletzungen im Rumpfbereich. Er hatte den Jugendlichen den Angaben zufolge vorher angegriffen und sich mit ihm auf dem Bürgersteig geprügelt.

Ob die beiden sich kannten und wie es zu dem Streit kam, war nicht klar. Zuvor hatte die "B.Z." über den Vorfall berichtet.

+++ Motorradfahrer schwer verletzt +++

Ein Motorradfahrer ist am Donnerstagabend am Schöneberger Ufer in Tiergarten schwer verunglückt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, überholte der Motorradfahrer gegen 17.35 Uhr kurz vor der roten Ampel an der Kreuzung Georg-C-.Marshall-Brücke einen Autofahrer von rechts mit zu hoher Geschwindigkeit. Er soll dabei das Auto seitlich berührt und sein Gleichgewicht verloren haben. Er kam von rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Verunfallte kippte zur Seite, rutschte zurück auf die Straße und fiel schließlich von seinem Motorrad. Zufällig in der Nähe befanden sich Polizeikräfte einer Einsatzhundertschaft, die den lebensbedrohlich Verletzten zügig erstversorgten. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus, wo er nun stationär behandelt wird.

+++ Antisemitische Beschimpfungen vor Synagoge +++

Ein Radfahrer hat am Donnerstagnachmittag vor der Neuen Synagoge in Mitte antisemitische Beschimpfungen gerufen. Laut Polizei habe der Mann gegen 17.50 Uhr vor der Synagoge an der Oranienburger Straße die Geschwindigkeit reduziert, sei im Kreis gefahren und habe zwei mal laut antisemitische Beschimpfungen in Richtung der Synagoge geschrien. Danach fuhr er weiter. Der Polizeiliche Staatsschutz beim LKA Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Tramfahrer soll Autofahrer beschimpft haben +++

Ein Tramfahrer soll am Donnerstagnachmittag in Mitte einen Autofahrer fremdenfeindlich beleidigt haben. Der Polizei zufolge soll der bislang unbekannte Tramfahrer den 56-Jährigen, der an der Invalidenstraße Ecke Straße am Nordbahnhof in einen Unfall verwickelt war, fremdenfeindlich aus der Straßenbahn heraus beleidigt haben, worauf er weitergefahren sei. Auch hier hat der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.

+++ Streit führt zu Messerstecherei +++

Ein Streit endete am Donnerstagabend in Mitte mit Messerstichen. Gegen 20.25 Uhr waren in der Calvinstraße zwei 33-Jährige mit einem 40-Jährigen in Streit geraten. Dabei sollen die beiden Gleichaltrigen dem 40-Jährigen zunächst gegen den Kopf geschlagen haben. Der wiederum habe ein Messer gezogen und die beiden männer verletzt. Ein 33-Jähriger erlitt Rumpfverletzungen, die ambulant behandelt wurden, der zweite musste dagegen mit RUmpf- und Beinverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 40-Jährige wurde festgenommen.

+++ Mann schwulenfeindlich beleidigt +++

Ein 54 Jahre alter Radfahrer soll am Donnerstagnachmittag in Tiergarten schwulenfeindlich beleidigt worden sein. Demnach sei der Mann im Großen Tiergarten von zwei Mitarbeitern des privaten Sicherheitsdienstes der Grünanlage angesprochen und beleidigt worden, teilte die Polizei mit. Als die beiden Mitarbeiter sich weigerten, ihre Namen zu nennen, habe der Mann versucht, einem von ihnen das Namensschild abzureißen, woraufhin er vom Rad gestoßen worden sein soll. Die beiden Männer flüchteten vor Eintreffen der Polizei. Der 54-Jährige wollte sich selbst in ärztliche Behandlung begeben.

+++ Mopedfahrer erfasst Fußgänger +++

Ein Mopedfahrer hat am Donnerstagmittag in Spandau einen 81-Jährigen erfasst und schwer verletzt. Der 81-Jährige hatte gegen 12.15 Uhr die Fahrbahn der Charlottenbrücke betreten, wo ihn der 25-Jährige mit seiner Simson rammte. Passant und Moped-Fahrer stürzten bei dem Zusammenprall. Der 81-Jährige musste mit Kopf- und Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus, der 25-Jährige konnte das Hospital nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.