Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Verdächtiger Gegenstand harmlos

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Mittwoch, 11. September 2019 in Berlin.

Ein Roboter wurde eingesetzt, um den verdächtigen Gegenstand zu untersuchen.

Ein Roboter wurde eingesetzt, um den verdächtigen Gegenstand zu untersuchen.

Foto: Pudwell

+++ Verdächtiger Gegenstand auf RAW-Gelände +++

Auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain ist in den Nachmittagsstunden ein verdächtiger Gegenstand entdeckt worden. Laut Polizei Berlin handelte es sich um einen Schuhkarton in der Revaler Straße. In dem Karton war Abfall. Seit etwa 19.30 Uhr ist der Bereich wieder freigegeben. Die Beamten sperrten zuvor die Straße zwischen Libauer Straße und Dirschauer Straße. Experten des LKA waren mit einem Roboter vor Ort.

+++ Polizei erschießt Mann an der A10 +++

Brandenburgische Polizisten haben am Mittwochnachmittag am Berliner Ring, der A10, in Höhe der Anschlussstelle Hellersdorf in Brandenburg einen Mann erschossen. Wie das Polizeipräsidium am Abend mitteilte, hatten die Beamten den Mazda mit polnischem Kennzeichen gegen 15.30 Uhr gestoppt, weil die Kennzeichen des Wagens in Fahndung standen. Grund war ein mutmaßliches Tötungsdelikt in Polen. Nach ersten Erkenntnissen habe der Fahrer eine Waffe auf die Polizisten gerichtet. Diese hätten das Feuer eröffnet und mehrfach auf den Mann geschossen, der dabei tödliche Verletzungen erlitt. Die Ermittlungen zur zweifelsfreien Identität des Mannes, liefen noch, hieß es weiter. Weitere Informationen lagen zunächst nicht vor.

+++ Weinflasche ins Gesicht geschlagen - Verdächtiger Berliner gefasst +++

Zehn Tage nach einem gefährlichen Angriff gegen einen jungen Mann im bayerischen Eichstätt hat die Polizei den mutmaßlichen Täter in Berlin gefasst. Der 25-Jährige soll dem 19-jährigen Opfer mit Wucht eine Weinflasche ins Gesicht geschlagen haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der 19-Jährige erlitt tiefe Schnittverletzungen und kam ins Krankenhaus. Die Kripo ermittelt wegen versuchter Tötung, die Spuren führten zu dem 25 Jahre alten Berliner. Dieser wurde am Mittwoch festgenommen und sollte einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

+++ Polizei nimmt mutmaßlichen Brandstifter in Kreuzberg fest +++

Die Berliner Polizei hat am frühen Mittwochmorgen einen 39-Jährigen festgenommen, der für mehrere Brandstiftungen in Kreuzberg verantwortlich sein soll. Wie die Polizei mitteilte, war es in der Nacht zu Mittwoch zu mehreren Bränden im Bereich der Gitschiner Straße gekommen. Gegen 2.20 Uhr fiel einem Passanten Flammen und Rauch auf der Ladefläche eines Transporters einer Gartenbaufirma auf. Gegen 3.20 Uhr alarmierte ein 53-Jähriger die Feuerwehr ebenfalls in die Gitschiner Straße, unweit des ersten Brandortes, zu einem brennenden Motorrad.

Gegen 3.35 Uhr bemerken Polizisten den Brand zweier Müllcontainer in einem Müllraum eines Mehrfamilienhauses an der Böckler Straße, unweit der Gitschiner Straße. Die Feuerwehr konnte alle Brände rasch löschen. Gegen 4.10 Uhr schließlich fiel der Besatzung eines Streifenwagens ein verdächtiger Mann auf, den ein Zeuge zuvor in der Nähe eines Brandortes gesehen hatten. Ermittlungen ergaben, dass es sich hierbei um einen 39-Jährigen handelt, den die Einsatzkräfte in ein Polizeigewahrsam brachten. Dort wurde er einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt.

+++ Bergmannstraße: Fahrradfahrer bei Unfall schwer verletzt +++

Ein 62 Jahre alter Radfahrer ist am Dienstagabend an der Bergmannstraße in Kreuzberg schwer verletzt worden. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge war der betrunkene Mann von seinem Rad abgestiegen und hatte dann das Gleichgewicht verloren. Dabei stürzte er gegen ein vorbeifahrendes Auto. Laut Polizei handelte es sich bei dem Auto entgegen ersten Beobachtungen nicht um einen SUV, sondern um einen Mercedes-Kombi. Der Radfahrer kam in eine Klinik, die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

+++ Unfall auf der A10: Drei Lastwagen fahren aufeinander - Fahrer eingeklemmt +++

Drei Lastwagen sind am Mittwochmorgen auf der Autobahn A10 bei Schwielowsee (Kreis Potsdam-Mittelmark) aufeinander gefahren. Dabei wurde einer der Fahrer eingeklemmt und von der Feuerwehr geborgen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerverletzten in ein Berliner Krankenhaus. Die anderen beiden Fahrer sollen sich nicht verletzt haben.

Die Lastwagen fuhren an einem Stauende zwischen dem Dreieck Potsdam und der Abfahrt Ferch ineinander. Wie genau das passierte, war zunächst unklar. Die Autobahn war nach dem Unfall zeitweise in Richtung Frankfurt/Oder gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr über die A9 und Beelitz-Heilstätten um die Unfallstelle herum. Nach rund drei Stunden waren zwei von vier Fahrspuren wieder freigegeben.

+++ Zwei Menschen verbrennen bei Feuer in Einfamilienhaus +++

An der Finower Straße in Melchow (Landkreis Barnim) ist in der Nacht ein Einfamilienhaus komplett ausgebrannt, sowie kleine Stallungen und ein Auto. Eine Person konnte gerettet werden, zwei weitere galten als vermisst. Im Laufe der Löscharbeiten wurden dann beide Personen tot und verbrannt im Außenbereich des Hauses gefunden. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Transporter stößt mit Tram zusammen +++

An der Berliner Allee in Weißensee ist ein Kleintransporter beim Abbiegen mit einer Straßenbahn zusammengestoßen. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen.

+++ Kühlschränke lösen Brand in Flüchtlingsunterkunft aus +++

Falsch angeschlossene Kühlschränke haben wahrscheinlich den Brand in einer Asylbewerberunterkunft in Köpenick ausgelöst. Bisherigen Erkenntnissen der Brandermittler nach waren diese unsachgemäß ans Stromnetz angeschlossen, wie ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen sagte. Die Beamten gehen daher von fahrlässiger Brandstiftung aus.

Bei dem Brand am Dienstagabend wurden drei Menschen verletzt. Sie wurden nach Angaben der Feuerwehr mit Rauchvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht. In der Unterkunft an der Alfred-Randt-Straße leben nach Angaben des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten 286 Flüchtlinge. Etwa 200 mussten in andere Unterkünfte verlegt werden, weil das Gebäude stark verraucht sei. Sie sollten in Treptow-Köpenick, Neukölln und Pankow unterkommen. Nach Angaben der Polizei vom Mittwoch ist der betroffene Gebäudeteil wegen der Schäden durch das Feuer und Löschwasser vorerst unbewohnbar.

+++ Feuer in Hochhaus in Kreuzberg ausgebrochen +++

In einem Hochhaus an der Böcklerstraße in Kreuzberg hat es in einem Müllsammelraum gebrannt. Der Rauch breitete sich in dem Gebäude in die oberen Etagen aus. Verletzt wurde niemand. Zuvor hatte an der Gitschiner Straße ein Mofa und Laub auf einem Transporter gebrannt.

+++ Polizist erlöst schwer verletzte Katze von ihren Leiden +++

Ein Polizist hat am Dienstagmittag in Staaken eine Katze von ihren Leiden erlöst. Bewohner der Springerzeile alarmierten gegen 12 Uhr die Polizei, da sie in ihrem Garten das schwer verletzte Tier fanden. Ein Veterinär oder ein Stadtjäger konnten nicht erreicht werden. Ein Polizist erlöste die Katze mit einem Pistolenschuss. Menschenleben waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

+++ Kinderwagen in Mietshaus angezündet +++

Unbekannte haben am Dienstagnachmittag in Reinickendorf einen Kinderwagen angezündet. Ein Mieter eines Mehrfamilienhauses an der Bürgerstraße bemerkte kurz vor 17 Uhr Rauch und Brandgeruch im Treppenhaus und rief die Feuerwehr. Weitere Mieter entdeckten den brennenden Kinderwagen im Treppenflur des Erdgeschosses und löschten das Feuer. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.

+++ Porsche-Halle stürzt ein - fünf Verletzte +++

Nach dem Einsturz einer Halle auf dem Flugplatzgelände in Neuhardenberg (Märkisch-Oderland) mit fünf Verletzten dauern die Ermittlungen an. Zunächst müssten die verletzten Arbeiter vernommen werden, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Da sie ausländischer Herkunft seien, würden Übersetzer benötigt. Zudem seien drei der fünf Arbeiter schwer verletzt worden und noch nicht vernehmungsfähig.

Die Halle war am Montagnachmittag eingestürzt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung und hat das Amt für Arbeitsschutz informiert. Der Sachschaden beträgt Schätzungen zufolge etwa 300.000 Euro. Die Halle war vergangene Woche für eine Veranstaltung des Autoherstellers Porsche aufgestellt worden, der sein neues E-Auto präsentiert hatte.

+++ Jugendlicher rassistisch beleidigt: +++

Ein Mann hat am Dienstagnachmittag einen Jugendlichen in Marzahn rassistisch beleidigt. Gegen 16.45 Uhr war der 17-Jährige an der Märkischen Allee unterwegs, als ihm der Mann entgegenkam, ihn laut anpöbelte und dem Jungen dann folgte. Daraufhin alarmierte der Jugendliche die Polizei. Die Einsatzkräfte nahmen den 46 Jahre alten Tatverdächtigen noch in der Nähe fest. Ein Atemalkoholtest bei Pöbler ergab einen Wert von ungefähr 2,2 Promille. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen durfte der 46-Jährige wieder gehen. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.