Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Bundeswehrsoldat in Neukölln angegriffen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Montag, 2. September 2019 in Berlin.

Bundeswehrsoldat

Bundeswehrsoldat

Foto: Robert Schlesinger / dpa

+++ Betrunkener greift Bahnmitarbeiter und Polizisten an +++

Zwei Bahnmitarbeiter haben am Sonntagabend um 20 Uhr einen 30-Jährigen auf der Fahrt zwischen den S-Bahnhöfen Marzahn und Springpfuhl beim Beschmieren eines Windfangs beobachtet. Als die Sicherheitsmitarbeiter den 30-Jährigen daraufhin am S-Bahnhof Springpfuhl festhielten, schlug und trat dieser die 27 und 44 Jahre alten Männer. Auch Einsatzkräfte griff der alkoholisierte 30-Jährige (2,19 Promille) an. Bundespolizisten übernahmen den Angreifer und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung gegen den 30-Jährigen ein. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten ihn wieder auf freien Fuß.

+++ Angriff auf Soldaten der Bundeswehr +++

An der Saarstraße in Neukölln ist am Montagvormittag ein türkischstämmiger Obergefreiter in Dienstuniform angegriffen worden. Der 25-Jährige bemerkte gegen 9.20 Uhr, wie ihm zwei Männer folgten. Sie griffen ihn an und schlugen und traten auf ihn ein. Kurz bevor sie flüchteten, sprach ihm einer der Angreifer lautstark das Recht ab, die Uniform eines Soldaten tragen zu dürfen. Der 25-Jährige erlitt durch den Tritt eines Angreifers eine Beinverletzung, weshalb er den Tatverdächtigen nicht folgen konnte. Der Soldat kam zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

+++ Zu laute Musik - Faustschlag ins Gesicht +++

In der S-Bahn der Linie S7 ist es am Sonnabend zu einer Auseinandersetzung gekommen, weil ein 31-Jähriger und ein 15-Jähriger gegen 2.30 Uhr Musik über einen Lautsprecher hörten. Ein Reisender bat, die Musik leiser zu machen. Daraufhin kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung. Ein 35-Jähriger kam auf die Männer zu und schlug dem 31-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Einsatzkräfte nahmen den Angreifer vorläufig fest. Der 31-Jährige erlitt eine Schwellung am Auge. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gegen den 35-Jährigen ein.

+++ Drei brennende Fahrzeuge in Neukölln +++

In der Nacht zu Montag hat es wieder Autobrände in Berlin gegeben. Auf einem Parkplatz in der Wutzkyallee in Neukölln brannten gegen 0.20 Uhr drei Fahrzeuge. Zuvor bemerkten Anwohner einen lauten Knall - kurze Zeit später standen ein Porsche, Peugeot und Hyundai in Flammen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, sollen Unbekannte zuerst den Porsche in Brand gesetzt haben. Das Feuer griff auf die anderen Fahrzeuge über. Die Feuerwehr konnte das Ausbrennen der Fahrzeuge nicht mehr verhindern. Bei den Bränden wurden keine Personen verletzt. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen zu der Brandstiftung übernommen.

+++ Handgemenge am Bahnhof Spandau +++

Ein 26-Jähriger ist am Sonnabendabend am Bahnhof Spandau im Gesicht verletzt worden. Zuvor geriet der Mann am S-Bahnsteig mit einem 23-Jährigen aneinander. Der 26-Jährige stürzte und wurde von dem Mann getreten. Ein 27-Jähriger kam hinzu und wurde von beiden Männern angegriffen. Außerdem warfen die Angreifer seinen Rucksack ins Gleis. Bundespolizisten konnten alle Beteiligten im Nahbereich festnehmen. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung gegen die Beteiligten ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Männer ihren Weg fortsetzen.

+++ Autos eines Wohnungsunternehmens beschädigt +++

Unbekannte haben in der Nacht zu Montag in Neukölln zwei Fahrzeuge eines Wohnungsunternehmens beschädigt. Gegen zwei Uhr hörte ein Anwohner ein lautes Knallen von der Steinbrockstraße. Anschließend sah er dort zwei Personen, die sich an den beiden Opel zu schaffen machten. Danach flüchteten sie auf Fahrrädern in Richtung Dammweg. Polizisten stellten an den beiden Autos zerschlagene Scheiben und platte Reifen fest. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Wohnungsbrand in Alt-Hohenschönhausen +++

In der Nacht zu Montag hat es in einer Wohnung im Berliner Ortsteil Alt-Hohenschönhausen gebrannt. Wie ein Feuerwehrsprecher sagte, fingen Einrichtungsgegenstände in einem Zimmer einer Wohnung in der Seefelder Straße Feuer. 40 Rettungskräfte der Feuerwehr löschten den Brand im 21. Stock und verhinderten ein Übergreifen der Flammen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war noch unklar.

+++ Kleintransporter fängt Feuer +++

Auf der A113 hat am Montag gegen sieben Uhr stadteinwärts ein Kleintransporter Feuer gefangen. Die Feuerwehr löschte den Brand und schleppte den Transporter ab. Anschließend wurde die Fahrbahn untersucht und gereinigt. Gegen halb zehn wurde der abgesperrte Bereich für den Verkehr wieder freigegeben.

+++ Reifen eines Polizeifahrzeuges beschädigt +++

Unbekannte sollen in der Nacht zu Montag gegen 0.10 Uhr die Reifen eines Polizeifahrzeuges in Neukölln zerstochen haben. Die Beamten wurden wie die Feuerwehr in die Erkstraße 4 alarmiert, weil es dort brennen sollte. Das stellte sich als Fehlalarm heraus. Als die Polizisten zu ihrem Auto in die Donaustraße gingen, sahen sie den Schaden an der rechten Vorderseite. Der Einsatzwagen wurde unter dem Gelächter von Schaulustigen zu einem Polizeiabschnitt transportiert. Der oder die Täter konnten in der Menge untertauchen.

+++ Drei Tote und 125 Verletzte am Wochenende in Brandenburg +++

Am Wochenende sind bei Verkehrsunfällen auf Brandenburgs Straßen drei Menschen ums Leben gekommen. 125 weitere Personen wurden verletzt, wie ein Sprecher des Lagezentrums in Potsdam am Montagmorgen sagte.

Am Sonntag stürzte ein 71-Jähriger in Prenzlau (Landkreis Uckermark) von seinem Rad und starb. Bereits in der Nacht zu Samstag erfasste im Landkreis Oberhavel ein 60-jähriger Autofahrer auf der Bundesstraße 96 nahe Gransee einen Fußgänger. Der 48-jährige Mann starb noch an der Unfallstelle. Ebenfalls am Samstag kam ein 22-jähriger Motorradfahrer nahe Drebkau (Spree-Neiße) zu Tode. Aus bislang ungeklärter Ursache war der junge Mann auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Greifenhain und Radensdorf mit seiner Maschine von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Er starb wenig später im Krankenhaus. Zwischen Freitag und Sonntag wurden bei der Polizei Brandenburg 535 Verkehrsunfälle gemeldet.