Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Mann (88) erfasst beim Einparken Ehefrau

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr vom 22. August 2019 in Berlin.

Die 89-Jährige wurde bei dem Unfall in Kreuzberg lebensgefährlich verletzt.

Die 89-Jährige wurde bei dem Unfall in Kreuzberg lebensgefährlich verletzt.

Foto: Dirk Sattlervia www.imago-images.de / imago images / Dirk Sattler

+++ 88-Jähriger erfasst beim Einparken seine 89 Jahre alte Ehefrau +++

Eine 89-Jährige ist bei einem Unfall in Kreuzberg am Donnerstagvormittag lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wollte der 88 Jahre alte Ehemann der Frau gegen 11.30 Uhr an der Andreasstraße rückwärts einparken. Kurz zuvor war die 89-Jährige aus dem Auto ausgestiegen und stand hinter dem Auto. Als er in die Parklücke zurücksetzen wollte, berührte er die 89-Jährige mit der hinteren Stoßstange. Sie stürzte. Der 88-Jährige stieg nun aus, woraufhin der Wagen weiter rückwärts rollte, den Mann mit der geöffneten Fahrertür zu Boden riss und die 89-Jährige überrollte, bevor er gegen die Fassade eines Wohnhauses prallte. Die Frau kam mit einem Notarzt in ein Krankenhaus. Auch der 88-Jährige musste in einer Klinik behandelt werden, die er anschließend wieder verlassen konnte. Die Polizei ermittelt nun zum genauen Unfallhergang.

+++ Einbrecher blieb im Fenster hängen +++

Ein Einbruchsversuch an der Bugenhagenstraße in Moabit ist am frühen Donnerstagmorgen gescheitert. Wie die Polizei mitteilte, hörten Anwohner gegen 5 Uhr laute Rufe eines Mannes von einem Innenhof eines Mehrfamilienhauses. Dort wurden sie auf einen Mann aufmerksam, welcher von außen mit einem Arm in einem gekippten Fenster hing und sich nicht mehr selbst befreien konnte. Die Zeugen alarmierten Polizeibeamte, die den Mann aus seiner misslichen Lage befreiten und ihn festnahmen. Ermittlungen ergaben, dass der 61-Jährige versucht hatte, das Fenster durch Hindurchgreifen von außen zu öffnen. Zu einer ambulanten Behandlung brachten ihn die Polizisten in ein Krankenhaus und von dort zu einer Gefangenensammelstelle, wo er dem zuständigen Einbruchskommissariat überstellt wurde.

+++ Geldbörse geklaut und Geld abgehoben - Polizei sucht diese Männer +++

Die Bundespolizei fandet nach zwei Männern, die bereits im März einer Frau im Bahnhof Spandau die Geldbörse geklaut und mit der gestohlenen EC-Bargeld abgehoben haben sollen. Wie die Bundespolizei mitteilte, ereignete sich die Tat am 19. März gegen 16.45, als die Frau gerade in einen ICE einsteigen wollte. Die beiden Männer sollen ihr das Portemonnaie aus ihrem Rucksack gestohlen haben.

Anschließend nahmen beide mehrfach mittels zuvor ausgespähter Geheimzahl Bargeldabhebungen an Geldautomaten und Fahrkartenkäufe vor. Die Diebstahls- und Betrugshandlungen führten zu einem hohen finanziellen Schaden. Die Bundespolizei fragt: Wer kennt die Personen auf den Fotos und/oder kann Hinweise zu deren Aufenthaltsort geben? Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Hotline 0800/6888000 und unter 030/20622 93 60 rund um die Uhr entgegen.

+++ Radfahrerin von Laster erfasst +++

Am Donnerstagvormittag ist es zu einem schweren Unfall in Westend gekommen. Eine 64 Jahre alte Radfahrerin wurde an der Königin-Elisabeth-Straße Ecke Spandauer Damm von einem Lkw erfasst und eingeklemmt. Das teilte die Feuerwehr beim Kurznachrichtendienst Twitter mit. Der Technische Dienst befreite die Frau. Sie soll keine lebensbedrohlichen Verletzungen haben. Mit dem Rettungsdienst wurde sie in ein Krankenhaus gebracht.

Der Kreuzungsbereich Spandauer Damm/Fürstenbrunner Weg/Königin-Elisabeth-Straße wurde komplett gesperrt. Auch die Ausfahrt Spandauer Damm auf der A100 Richtung Neukölln wurde gesperrt. Autofahrer sollen das Gebiet weiträumig umfahren. Der Bus der Linie M45 wird in beiden Richtungen zwischen Königin-Elisabeth-Str/Spandauer Damm und Klausenerplatz umgeleitet.

Aktuelle Informationen zur Verkehrslage finden Sie hier.

+++ Polizei stoppt Raser - 17-Jähriger versucht zu flüchten +++

Beamte haben Mittwochabend in Tempelhof-Schöneberg einen Mann vorläufig festgenommen, nachdem dieser sich einer Kontrolle entziehen wollte. Auffällig wurde der Audi-Fahrer gegen 19 Uhr, beim Abbiegen in die Rheinstraße fast einen Unfall mit einem Polizeifahrzeug gebaut hätte. Auf der Flucht vor der Polizei überfuhr der Fahrer rote Ampeln. Andere Autofahrer bremsten, um nicht mit dem Raser zu kollidieren. In der Peter-Vischer-Straße konnte der Autofahrer gestoppt werden. Der 17 Jährige versuchte dann aber zu Fuß zu flüchten, konnte aber von den Polizisten aufgehalten und vorläufig festgenommen werden. Sein 17 Jahre alter Beifahrer blieb im Auto sitzen und wurde dort von den Polizisten kontrolliert. Eine Überprüfung ergab, dass die Kennzeichen an dem Audi aus einem Diebstahl stammen. Das Fahrzeug verfügte über keine gültige Haftpflichtversicherung. Der Fahrer muss sich nun wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Straßenverkehrsgefährdung, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Urkundenfälschung und mehrerer Verstöße gegen das Straßenverkehrsgesetz verantworten. Der Audi wurde beschlagnahmt.

+++ Beziehungstat: Frau zündet Auto an +++

Beamte haben in der Nacht zu Donnerstag in Moabit in Mitte eine Frau festgenommen, die ein Auto angezündet hat. Zeugen entdeckten gegen 1.40 Uhr am Friedrich-Krause-Ufer einen Mercedes, aus dem Rauch kam. Neben dem Wagen stand eine Frau. Als Zeugen sie ansprachen, flüchtete sie in Richtung Putlitzbrücke. Beamte nahmen die Frau in der Nähe fest. Das Feuer erlosch von alleine. Der Wagen war verrußt und der Beifahrersitz stark beschädigt. Die 56-Jährige wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam gebracht und anschließend für ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin eingeliefert. Die bisherigen Ermittlungen deuten auf eine Beziehungstat hin. Ein Zusammenhang mit anderen Brandstiftungen an Kraftfahrzeugen in Berlin ist nicht erkennbar.

+++ Einbrecher festgenommen +++

In der Nacht zu Donnerstag haben Polizeikräfte drei mutmaßliche Einbrecher in Adlershof in Treptow-Köpenick festgenommen. Gegen 1.30 Uhr hörte eine Zeugin Geräusche aus einem Restaurant in der Radickestraße. Sie sah, dass sich ein Mann verdächtig verhielt und rief die Polizei. Drei Männer im Alter von 21, 23 und 25 Jahren wurden festgenommen, die sich zum Teil noch im Restaurant befanden. Das Trio kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam und wurde anschließend der Kriminalpolizei übergeben.

+++ Auf Mann eingestochen - Festnahme +++

Eine Passantin fand in der Nacht zu Donnerstag an der Straßenbahn-Haltestelle S-Bahnhof Hohenschönhausen in Lichtenberg einen schwerverletzten 41 Jahre alten Mann mit mehreren Stichwunden. Sie alarmierte Polizei und Rettungskräfte. Der Mann wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Ein 45-jähriger Mann, Ex-Partner der Lebensgefährtin des Opfers, wurde als mutmaßlicher Täter in seiner Wohnung vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam gebracht.

+++ Fremdenfeindlicher Übergriff: Trio prügelt auf Männer ein +++

In der Nacht zu Donnerstag sind zwei Männer in Neukölln fremdenfeindlich angegriffen worden. Ein Mann sprach einen 27- und 30-Jährigen gegen 23.30 Uhr in einem Lokal in der Sonnenallee an und fragte nach der Herkunft. Als der 27-Jährige antwortete, schlug ihm der Mann mit der Faust ins Gesicht. Zwei weitere unbekannte Männer eilten sodann herbei und schlugen ebenfalls auf den 27-Jährigen ein. Als sein 30-jähriger Begleiter versuchte, ihn zu verteidigen, wurde auch er von den drei Tätern mit Schlägen attackiert. Die drei Männer flüchteten unerkannt. Die beiden Männer erlitten Verletzungen im Gesicht, lehnten jedoch eine ärztliche Behandlung ab. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernimmt die Ermittlungen.

+++ Männer rassistisch beleidigt +++

Zwei Männer sind am Mittwochabend gegen 20.45 Uhr an einer Bushaltestelle in Altglienicke (Treptow-Köpenick) von einem 20-Jährigen rassistisch beleidigt worden. Danach kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den drei Personen in der Schönefelder Chaussee. Ein 16-Jähriger kam hinzu und soll auch auf die Personen eingeschlagen haben, die zuvor beleidigt wurden. Zeugen alarmierten die Polizei. Beamte nahmen die Männer vorläufig fest. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernimmt die Ermittlungen.

+++ Fahrzeug kollidiert an Bahnübergang mit Zug - Autofahrer tot +++

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Zug und einem Auto am Donnerstagmorgen auf einem Bahnübergang in Elsterwerda (Kreis Elbe-Elster) ist der Fahrer des Wagens ums Leben gekommen. Die Unfallursache und die Identität des Toten standen am Morgen noch nicht fest, wie die Polizei mitteilte. Die Strecke zwischen den Bahnhöfen Dresden-Neustadt und Berlin-Südkreuz wurde wegen des Unfalls gesperrt, wie einer Bahnsprecherin sagte. Die Züge werden über Falkenberg umgeleitet, der Halt in Elsterwerda entfiel. Fahrgäste müssen nach Bahnangaben mit Verspätungen von rund 30 Minuten rechnen.

+++ Autofahrer verletzt Fußgänger - Polizei sucht Zeugen +++

Die Polizei bittet im Fall einer Fahrerflucht Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe. Der Fahrer eines schwarzen Pkw fuhr am Sonntag, den 18. August, gegen 21.15 Uhr in der Friedrichshagener Straße in Köpenick beim Ausparken einen Fußgänger an und flüchtete. Hinweise sollen an den Verkehrsermittlungsdienst unter Tel. 4664–672800/801 gerichtet werden.

+++ Staatsschutz ermittelt nach Beleidigungen und Schlägereien +++

Wegen zwei Vorfällen mit Beleidigungen und Körperverletzungen in Berlin ermittelt der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz. In dem ersten Fall hatte ein 20-Jähriger zwei Männer in Treptow-Köpenick rassistisch beschimpft und sich mit ihnen geschlagen. Ein 16-Jähriger kam zu der Auseinandersetzung an einer Bushaltestelle auf der Schönefelder Chaussee dazu und schlug ebenfalls die beiden Männer. Zeugen alarmierten die Polizei, die beiden mutmaßlichen Angreifer wurden festgenommen. Die beschimpften Männer waren nicht mehr vor Ort. In dem anderen Fall fragten zwei Unbekannte zwei Männer in der Nacht zum Donnerstag nach ihrer Herkunft und beleidigten sie nach Polizeiangaben „fremdenfeindlich“. Die Opfer sollen angegeben haben, nicht aus Deutschland zu sein. Die mutmaßlichen Angreifer schlugen anschließend dem Duo in die Gesichter, bevor ein Dritter hinzukam und ebenfalls auf die Opfer einschlug. Die Angreifer flüchteten unerkannt.

+++ Verdacht auf Fahrraddiebstahl +++

Ein auffälliges Fahrzeug entdeckten zivile Beamte am Mittwoch auf einem Parkplatz in der Puschkinallee in Alt-Treptow. Die Fenster waren mit Tüchern abgehängt. Bei genauerer Betrachtung staunten die Beamten nicht schlecht: Das Auto war bis unters Dach mit Fahrradrahmen beladen. Das Fahrzeug wurde geöffnet, die teilweise zerlegten Fahrräder begutachtet und dokumentiert. Anschließend wurden alle Teile in einen Transporter eingeladen und sichergestellt.

Alle 17 Minuten wird in Berlin ein Fahrrad gestohlen, insgesamt 30.000 im Jahr.