Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Jugendliche auf Raubzug in Oberschöneweide

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Sonntag, 18. August.

Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht (Archivbild).

Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht (Archivbild).

Foto: Patrick Seeger / dpa

+++ Jugendliche auf Raubzug in Oberschöneweide +++

Mehrere Jugendliche haben in Oberschöneweide zwei 15-Jährige geschlagen und ausgeraubt. Kurz zuvor wurde in der Nähe ein 17-Jähriger von Jugendlichen angegriffen. Die Polizei nahm drei Verdächtige fest und prüft, ob sie für beide Taten in Frage kommen.

Kurz vor Mitternacht verlangten etwa sieben Jugendliche am Samstagabend vor einem Wäldchen an der Treskowallee die Wertsachen des 17-Jährigen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Als der junge Mann diese nicht herausgeben wollte, schlug ihm einer Angreifer gegen die Brust, sodass er zu Boden fiel. Die Gruppe trat auf ihn ein, raubte sein Handy und floh. Der 17-Jährige wurde ambulant behandelt.

Etwa eine halbe Stunde später wollte eine etwa 15-köpfige Gruppe in dem Wäldchen eine Musikbox von den beiden 15-Jährigen haben. Als diese die Box nicht herausgeben wollten, traten mehrere Täter aus der Gruppe auf sie ein. Sie raubten die Musikbox sowie eine Umhängetasche und flohen. Auch die leicht verletzten 15-Jährigen wurden ambulant behandelt. Kurz nach der zweiten Tat nahmen Polizisten in der Nähe drei Verdächtige im Alter von 15 und zweimal 16 Jahren vorläufig fest. Der Jüngere hatte laut Polizei noch die Umhängetasche bei sich.

+++ Männer berauben Schlafenden am U-Bahnhof +++

Zwei Männer haben am Sonntagmorgen die Hilflosigkeit eines jungen Mannes in Wittenau ausgenutzt. Der Sicherheitsdienst der BVG beobachtete gegen 7.20 Uhr auf dem U-Bahnhof Wittenau zwei Männer, die an den 25-Jährigen, der offenbar alkoholisiert auf einer Bank auf dem Bahnsteig schlief, herantraten und dem jungen Mann unter anderem seine Geldbörse und sein Handy entwendet haben sollen. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes folgten den Dieben, konnten in der Zwischenebene einen Tatverdächtigen festhalten und übergaben ihn der Polizei. Der 26-Jährige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und dem Fachkommissariat für die Bekämpfung von Taschendiebstahl beim Landeskriminalamt Berlin übergeben.

+++ Betrunkener fährt mit Firmenwagen in Tramhaltestelle +++

Ein betrunkener Autofahrer ist in Weißensee mit einem Firmenwagen in eine Tramhaltestelle gefahren. Der 28-Jährige ordnete sich am frühen Sonntagmorgen in eine Rechtsabbiegespur auf die Berliner Allee ein, fuhr dann aber geradeaus weiter, wie die Polizei mitteilte. Er soll mit seinem Transporter den Fußgängerschutz der Haltestelle zerstört haben, nachdem er über die Straßenbahngleise und den Gehweg der Haltestelle gefahren war.

Anschließend soll der Fahrer weiter geradeaus gefahren sein. Nachdem er eine Fahrbahn und einen weiteren Gehweg überfahren hatte, kam er in einem Zaun zu stehen. Eine Atemalkoholkontrolle ergab nach Polizeiangaben einen Wert von 1,7 Promille. Der Mann blieb unverletzt. Er musste seinen Führerschein abgeben. Der Transporter wurde von der Feuerwehr geborgen. Die Berliner Allee war im Bereich des Unfalls etwa 1,5 Stunden lang gesperrt.

+++ Sekundenschlaf am Steuer - Unfall mit sechs Verletzten auf A2 +++

Weil er kurz am Steuer einschlief, hat ein Autofahrer auf der A2 in Potsdam-Mittelmark am Sonnabendabend einen schweren Unfall verursacht. Der 25-Jährige fuhr wegen des Sekundenschlafs auf ein vorausfahrendes Auto auf, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Durch den Aufprall kamen beide Wagen von der Fahrbahn ab. Das Auto des Unfallverursachers durchbrach einen angrenzenden Wildschutzzaun und kam nach etwa 100 Metern auf einem Acker zum Stehen. Der andere Wagen überschlug sich. Beide Autofahrer und vier weitere Insassen in den zwei Autos wurden verletzt und kamen ins Krankenhaus. Weitere Details waren zunächst unklar. Gegen den Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

+++ Fahrradfahrer bei Sturz schwer verletzt +++

Ein Fahrradfahrer hat sich bei einem Sturz am Sonntagmorgen in Pankow vermutlich den Oberschenkelhals gebrochen. Ein Zeuge entdeckte gegen 8.30 Uhr den verletzten Mann auf der Mühlenstraße. Nach eigenen Angaben des Verletzten sei er auf der nassen Straße ausgerutscht.

+++ Jugendlichen werden Zähne ausgeschlagen +++

Ein Jugendlicher hat Sonnabendabend nach einer Auseinandersetzung in Köpenick drei Zähne verloren und erlitt Prellungen sowie Platzwunden am Kopf. Der 16-Jährige war gegen 21.15 Uhr auf einem Straßenfest in der Straße Lange Brücke Ecke Alt-Köpenick unterwegs, als er aus einer circa 15-köpfigen Jugendgruppe heraus angepöbelt worden sein soll. Danach sollen fünf Personen mit Fäusten auf ihn eingeschlagen haben. Dem Angegriffenen gelang die Flucht. Er kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Die Schläger konnten flüchten.

+++ Streit am Schlesischen Tor - Verletzte +++

Zu einer Auseinandersetzung zwischen Personen ist es gegen 1.20 Uhr am U-Bahnhof Schlesisches Tor in Kreuzberg gekommen. Eine Polizistin und ihr Kollege waren kurz vor ein Uhr mit einem Funkwagen in der Oppelner Straße in Richtung Schlesische Straße unterwegs, als plötzlich ein 20 Jahre alter Mann vor ihnen auf die Straße trat, so dass die Einsatzkräfte anhielten. Der Mann ging zu Boden und hielt sich den Kopf. Ein anderer Mann, der ihm gefolgt war, wollte ihn offenbar attackieren.

Der Polizist ging dazwischen und nahm den mutmaßlichen Angreifer im Alter von 34 Jahren, der Kopfverletzungen hatte, vorläufig fest. Die Kollegin kümmerte sich mit einer zufällig anwesenden Ärztin um den 20-Jährigen. Die beiden Männer wurden im Krankenhaus weiter behandelt.

Die Ärztin und ihr Mann gaben an, dass sie einen Streit zwischen mehreren Männern, zu denen auch der 20- und der 34-Jährige gehörten, sahen. Der Jüngere soll plötzlich vor dem Älteren weggelaufen sein. Gegenseitige Angriffe, die zu den Kopfverletzungen geführt hatten, beobachteten die Zeugin und ihr Mann nicht. Das offenbar zuvor stattgefundene Geschehen ist derzeit noch unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 5.

In der Folge sollen fünf Personen aus dieser Gruppe mit Fäusten auf ihn eingeschlagen haben. Nach einigen Schlägen gelang dem Angegriffenen die Flucht und die Schläger flüchteten ebenfalls. Der Jugendliche kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ Mann wird homophob beleidigt +++

Ein 22-jähriger Mann ist in der Nacht zu Sonntag in Friedrichshain homophob beleidigt worden. Der Mann gab an, dass ihm auf der Warschauer Brücke in Höhe des S-Bahn-Ausgangs fünf Männer entgegenkamen, einer fragte, ob er schwul sei. Der 22-Jährige bejahte das und wurde homophob beschimpft. Ein Mann soll ihm das Handy aus der Hand getreten haben. Anschließend flüchteten die Männer in Richtung Frankfurter Tor. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen

+++ Frau und Kinder fremdenfeindlich beleidigt +++

Eine Frau und ihre Kinder sind am Sonnabendnachmittag in Tempelhof fremdenfeindlich beschimpft worden. Ein 35-Jähriger alarmierte gegen 15.30 Uhr die Polizei in den Tempelhofer Damm, nachdem er beobachtete, wie ein Unbekannter die 33 Jahre alte Frau, die ein Nikab trug, sie und ihre vier Kinder beleidigite. Der Zeuge wollte den Mann zur Rede stellen. Der Tatverdächtige ignorierte dies jedoch und entfernte sich in Richtung Burgemeisterstraße. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

+++ Motorradfahrer bei Unfall verletzt +++

Ein Motorradfahrer hat sich bei einem Unfall mit einem Autofahrer im Plänterwald in Treptow-Köpenick Arm- und Rumpfverletzungen zugezogen. Ein 65 Jahre alter BMW-Fahrer soll gegen 17.10 Uhr bei Rot in die Köpenicker Landstraße eingefahren sein. Dabei stieß er mit einem von links kommenden 50 Jahre alten Hondafahrer zusammen, der dann stürzte. Der Zweiradfahrer musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

+++ Senior bei Sturz schwer verletzt +++

Ein 77 Jahre alter Radfahrer hat sich am Sonnabendnachmittag in Wilhelmstadt (Spandau) bei einem Sturz Arm-, Bein- und Rumpfverletzungen zugezogen. Der Mann war um 16.25 Uhr auf dem Radweg der Heerstraße in Richtung Magistratsweg unterwegs. Warum er stürzte, ist bislang noch unklar. Der Senior wurde in ein Krankenhaus gebracht. Er wird intensivmedizinisch behandelt.

+++ Keller in Rudow brennt - vier Bewohner verletzt +++

Bei einem Kellerbrand in Neukölln sind vier Menschen verletzt worden. Zwei der Bewohner des Einfamilienhauses in Rudow kamen ins Krankenhaus, wie ein Feuerwehrsprecher am Sonntagmorgen mitteilte. Die beiden anderen wurden ambulant versorgt. 30 Feuerwehrleute löschten den Brand am Sonnabendabend in etwa zwei Stunden. Die Bewohner wurden demnach durch die Rauchentwicklung verletzt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

+++ Mehrere Autos brennen in der Nacht +++

Die Feuerwehr ist in der Nacht zu Sonntag zu mehreren Einsätzen ausgerückt, um brennende Autos zu löschen. In Hohenschönhausen (Lichtenberg) stand auf einem Parkplatz in der Prendener Straße am späten Sonnabendabend ein Pkw in Flammen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Ausbrennen des Fahrzeuges verhindert werden.

In der Brusebergstraße in Reinickendorf brannten zwei PKW aus. Am Rodeliusplatz in Lichtenberg fand die Feuerwehr vier brennende Pkw vor. Zwei Autos brannten aus. Die beiden anderen wurden erheblich beschädigt. In allen Fällen geht die Feuerwehr von Brandstiftung aus.