Homophober Übergriff

Marzahn: Vierergruppe greift Transmann und Begleiter an

Mehrere Personen beleidigten den Transmann homophob. Einen seiner Begleiter schlugen sie zu Boden und traten ihm gegen den Kopf.

Die Regenbogenfahne weht während des Umzugs zum Christopher Street Day (CSD)

Die Regenbogenfahne weht während des Umzugs zum Christopher Street Day (CSD)

Foto: Wolfgang Kumm / dpa

Eine Gruppe unbekannter Jugendlicher hat in Marzahn einen Transmann wiederholt beleidigt. Den 18 Jahre alten Begleiter des 21-Jährigen schlugen sie am Sonnabendnachmittag auf der Allee der Kosmonauten zu Boden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Demnach sollen sie mehrfach auf den Kopf des 18-Jährigen eingetreten haben. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Eine 15 Jahre alte Begleiterin der beiden stand unter Schock und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Der Staatsschutz ermittelt. Zunächst war die Dreiergruppe von zwei Jugendlichen beleidigt worden. An einer Bushaltestelle trafen die drei später erneut auf die Jugendlichen, die diesmal zwei Begleiter hatten. Sie provozierten den 21-Jährigen erneut und stürzten sich auf den 18-Jährigen.

Trans ist laut Antidiskriminierungsstelle des Bundes ein Oberbegriff für Menschen, die sich nicht - beziehungsweise nicht nur - mit dem ihnen bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren.