Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Räuber würgen Frau (79) und stehlen Schmuck

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Montag, 15. Juli.

Blaulicht auf einem Polizeiauto (Archivbild).

Blaulicht auf einem Polizeiauto (Archivbild).

Foto: Friso Gentsch / dpa

+++ Räuber würgen Frau (79) und stehlen Halskette +++

Bei einem Überfall am Montagnachmittag in Pankow ist eine 79 Jahre alte Frau leicht verletzt worden. Ihren Aussagen zufolge befand sich die Seniorin gegen 14.50 Uhr auf dem Gehweg einer Grünanlage an der Vesaliusstraße, wurde von zwei Unbekannten verfolgt und eingeholt. Einer der beiden soll die Frau von hinten angegriffen, gewürgt und zu Boden gebracht haben. Er soll dann an ihrer Handtasche erfolglos gezerrt und anschließend ihre Kette vom Hals gerissen haben. Erst als eine Gruppe Jugendlicher auf den Vorfall aufmerksam wurde, flüchteten die Angreifer mit der Halskette in Richtung Pasewalker Straße. Die 79-Jährige wurde bei dem Überfall leicht verletzt und begibt sich selbst in ärztliche Behandlung. Das zuständige Raubkommissariat der Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Betrunkener greift Sanitäter an, die ihm helfen +++

Am späten Sonntagabend haben Polizisten einen Mann vorläufig festgenommen. Der 21-Jährige hatte die Rettungskräfte angegriffen, die ihn gerade medizinisch versorgten. Gegen 23 Uhr halfen Sanitäter dem Mann, der sich auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Karlshorst erbrochen hatte. Während der Erstversorgung griff der junge Mann die Rettungskräfte an, versuchte sie zu würgen und trat in deren Richtung. Ein Rettungssanitäter verletzte sich durch einen Tritt an der Hand. Bundespolizisten nahmen den Mann vorläufig fest. Bei der Festnahme beleidigte er die Beamten. Die Messung seiner Atemalkoholkonzentration ergab einen Wert von 1,46 Promille. Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und wegen tätlichen Angriffs auf Hilfeleistende ein. Die Polizei des Landes Berlin leitete zudem ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung gegen den 21-Jährigen ein.

+++ Kabel von Polizeigelände gestohlen +++

Besonders dreiste Diebe haben offenbar in der Nacht zu Montag von einem Polizeigelände in Biesdorf Buntmetallkabel gestohlen. Ein Mitarbeiter der Baufirma bemerkte gegen 6.45 Uhr, dass mehrere Meter Starkstromkabel fehlten. Nach den bisherigen Erkenntnissen hatten sich Unbekannte gewaltsam Zugang zu dem Gelände in der Cecilienstraße verschafft und dort von einer Baustelle Starkstromkabel entwendet. Der zuständige Bauleiter wurde informiert und sagte die Sicherung der Baustelle zu.

+++ Mann greift Bundespolizisten an +++

Am Sonntag gegen 17.40 Uhr hielt sich ein Mann unbefugt im Gleisbereich zwischen den Bahnhöfen Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße auf. Alarmierte Bundespolizisten forderten den 32-Jährigen auf, den Gefahrenbereich zu verlassen. Bei der Identitätsfeststellung holte der Mann mit seinem Ellenbogen zum Schlag gegen einen Beamten aus und trat mehrfach in dessen Richtung, ohne ihn zu treffen. Der 45-jährige Bundespolizist brachte den Angreifer zu Boden und erlitt dabei leichte Hautabschürfungen. Diee Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.

+++ Kinderwagen in Hausflur angezündet +++

In Staaken brannte am frühen Montagmorgen ein Kinderwagen im Hausflur eines Mietshauses am Pillnitzer Weg. Eine 76 Jahre alte Mieterin war gegen 4 Uhr durch Brandgeruch wach geworden. Als sie die Wohnungstür öffnete, sah sie, dass der Kinderwagen vor ihrer Tür in Flammen stand. Die Mieterin alarmierte die Feuerwehr, weckte ihre 30-jährige schwangere Enkelin und deren drei Kinder im Alter von elf, vier und zwei Jahren und begab sich mit ihrer Familie auf den Balkon. Die alarmierten Feuerwehrkräfte konnten den brennenden Kinderwagen löschen, bevor die Flammen auf die Wohnung übergriffen. Die Mieterin, ihre Enkelin und deren Kinder wurden zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Mann setzt sich aus Versehen selbst in Brand +++

Ein bislang unbekannter Mann hat in der Nacht zu Montag versucht, Feuer in einem Hauseingang in Tempelhof zu legen. Wie die Polizei mitteilte, entzündete sich dabei die Kleidung des Mannes. Daraufhin verschwand der Mann vom Brandort an der Hoeppnerstraße und zog sich während der Flucht sein brennendes Oberteil aus. Durch die brennende Kleidung wurde ein parkendes Auto leicht beschädigt. Auch Teile des Hauseingangs wurden beschädigt, das Feuer konnte aber von Einsatzkräften der Feuerwehr rasch gelöscht werden, sodass es nicht auf Wohnungen übergriff. Unbeteiligte Personen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat ermittelt. Laut Morgenpost-Informationen verlor der Mann auch ein Smartphone, das durch die Kriminalpolizei gesichert werden konnte. Anwohner berichteten, dass es an dem Hausaufgang häufig Probleme mit den dort lebenden Mietern geben soll.

+++ Fünf Pkw in Charlottenburg in Brand +++

In der Guerickestraße in Charlottenburg sind am frühen Montagmorgen fünf Autos in Flammen aufgegangen. Vier Fahrzeuge seien nach bisherigen Erkenntnissen angezündet worden, teilte die Polizei mit. Das Feuer griff auf einen fünften Wagen über. Eine Frau habe die Einsatzkräfte alarmiert, hieß es. Diese konnten gegen 3.15 Uhr den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Die Täter waren zunächst nicht bekannt. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen Brandstiftung. Ob ein politisches Motiv hinter der Tat stehen könnte, werde zusätzlich geprüft, hieß es.

+++ Familie fremdenfeindlich beleidigt +++

Ein 51-Jähriger hat am Sonntagabend in Biesdorf gemäß Zeugenaussagen mehrfach eine Familie beleidigt. Die Zeugen hatten gegen 18.30 Uhr die Polizei verständigt, nachdem sie mitbekommen hatten, wie der Mann der vierköpfigen Familie zunächst von seinem Balkon im Wildrosenweg aus mehrfach den Mittelfinger gezeigt und dieser etwas zugerufen hatte. Anschließend sei der Mann der Familie mit seinem Hund gefolgt und hatte ihnen immer wieder fremdenfeindliche Beleidigungen zugerufen. Als die beiden Zeuginnen sich in das Geschehen einmischten, sprach er ihnen gegenüber homophobe Beleidigungen aus. Gegen ihn wird nun wegen fremdenfeindlicher und homophober Beleidigung ermittelt.

+++ Mutmaßliche Autoknacker auf frischer Tat ertappt +++

Zwei 27 Jahre alte mutmaßliche Autoeinbrecher sind in Schöneberg auf frischer Tat ertappt und festgenommen worden. Polizeibeamte bemerkten das Duo in der Nacht zu Montag in der Innsbrucker Straße, wie eine Polizeisprecherin sagte. Demnach sollen sich die beiden Männer an einem geparkten Auto zu schaffen gemacht haben, eingestiegen und kurze Zeit später wieder ausgestiegen sein. Zunächst flüchteten die Männer. Die Beamten kontrollierten den Wagen und stellten fest, dass das Navigationsgerät sowie ein Airbag fehlten. Sie verfolgten das Duo und konnten die beiden 27-Jährigen stellen. Ein Rucksack mit dem Diebesgut wurde sichergestellt.

+++ Kinderwagen in Hochhaus in Flammen +++

In einem Hochhaus in Staaken ist ein Kinderwagen in Flammen aufgegangen. Wie ein Feuerwehrsprecher sagte, sei der Wagen am frühen Montagmorgen im Treppenbereich der vierten Etage eines 13-geschossigen Wohnhauses in Brand geraten. Die Feuerwehr war mit etwa 50 Einsatzkräften im Pillnitzer Weg, um den Brand zu löschen. Das Geschoss musste anschließend belüftet werden, zehn Wohnungen wurden kontrolliert, hieß es von der Feuerwehr auf Twitter. Eine Frau und ihre drei Kinder kamen vorsorglich ins Krankenhaus. Wie es zu dem Feuer gekommen war, war zunächst noch unklar.

+++ Schwerer Unfall: Motorradfahrer und Sozia verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall in Alt-Treptow sind ein Motorradfahrer und seine Sozia schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen wollte ein Autofahrer am späten Sonntagabend mit seinem Wagen nahe dem S-Bahnhof Treptower Park links von der Elsenstraße in die Puschkinallee abbiegen, wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte. Der 28 Jahre alte Motorradfahrer sei ihm in der Elsenstraße entgegengekommen. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der 28-Jährige und seine 24 Jahre alte Mitfahrerin stürzten. Beide erlitten schwere Verletzungen und kamen ins Krankenhaus. Der 41 Jahre alte Autofahrer blieb unverletzt. Der genaue Unfallhergang war am Montagmorgen noch unklar.. Es kam zu Verkehrsbehinderungen auf der Elsenstraße in Richtung Treptower Park.

+++ Unfallreiches Wochenende in Brandenburg +++

Am Wochenende sind bei Verkehrsunfällen in Brandenburg 98 Menschen verletzt worden. Ums Leben gekommen sei dabei aber niemand, sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Brandenburger Polizei in Potsdam am Montag. Insgesamt zählte die Polizei von Freitag bis Sonntag 477 Unfälle, bei 73 davon wurden Menschen verletzt.