Blaulicht-Blog

Mann in Späti in Charlottenburg niedergeschossen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Mittwoch, 10. Juli.

Ein Eingang zum U-Bahnhof Alexanderplatz. (Archivbild)

Ein Eingang zum U-Bahnhof Alexanderplatz. (Archivbild)

Foto: Maurizio Gambarini

+++ Bier verschüttet - 21-Jähriger mit Elektroschocker attackiert +++

Ein 53-Jähriger ist mit einem Elektroschocker auf einen 21 Jahre alten Mann losgegangen, nachdem dieser am Bahnhof Alexanderplatz dessen Bier verschüttet hatte. Der 21-Jährige wies nach der Attacke am Dienstagabend keine sichtbaren Verletzungen auf, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte. Gegen den 53-Jährigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Gegen den 21-Jährigen wegen Körperverletzung, weil er versucht hatte, den Angreifer zu treten und zu schlagen.

Ersten Erkenntnissen zufolge gerieten die beiden Männer in Streit, nachdem der junge Mann den 53-Jährigen anrempelte. Dabei verschüttete er das Bier des 53-Jährigen. Der Ältere schlug dem Jüngeren daraufhin mit der Faust ins Gesicht. Die Auseinandersetzung ging in einer S-Bahn weiter. Am Treptower Park zog der 53-Jährige schließlich den Elektroschocker. Polizisten beschlagnahmten die Waffe. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten beide ihren Weg fortsetzen.

+++ Mann mit Schusswaffe bedroht +++

In Gesundbrunnen soll heute früh ein 31-Jähriger zwei Männer mit einer Schusswaffe bedroht haben. Zwei 22 und 29 Jahre alte Brüder standen gegen 4.40 Uhr in der Prinzenallee auf dem Gehweg und unterhielten sich. Ein 31-Jähriger soll sich ins Gespräch eingemischt und eine Schusswaffe gezogen haben. Er soll mit der Waffe auf den 29-Jährigen gezielt und diese durchgeladen haben. Den Brüdern gelang es, zufällig vorbeifahrende Polizisten aufmerksam zu machen, die den Mann festnahmen. Die Beamten fanden die Schusswaffe in der Nähe des Tatortes. Die Hintergründe zur Tat sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der 31-Jährige wurde nach seiner polizeilichen Vernehmung wieder entlassen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

+++ Mann in Spätkauf niedergeschossen +++

In einem Spätkauf an der Goethestraße in Charlottenburg ist in der Nacht zu Mittwoch ein 35 Jahre alter Mann angeschossen und schwer verletzt worden. Zwei unbekannte Personen sollen kurz vor Mitternacht den Spät betreten und auf den Mann gefeuert haben. Passanten hätten aus dem Laden Hilferufe gehört, hieß es. Polizisten sperrten den Tatort weiträumig ab. Der Verletzte, bei dem es sich um einen Mitarbeiter des Spätis handeln soll, wurde in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Eine Mordkommission ermittelt zu den Hintergründen der Tat.

+++ Frau wirft brennenden Gegenstand in Wohnung +++

In Schmargendorf hat am Dienstagnachmittag eine 26 Jahre alte Frau einen brennenden Geggenstand durch das geöffnete Fenster einer Erdgeschosswohnung an der Cunostraße geworfen. Der 57 Jahre alte Mieter, der gerade schlief, erwachte vom ausgelösten Brandmelder und rettete sich aus der Wohnung, die komplett ausbrannte. Eine darüber liegende Wohnung wurde ebenfalls durch die Flammen beschädigt. Fünf Personen kamen mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Kliniken, in denen sie zum Teil stationär aufgenommen wurden. Die 26-Jährige soll anschließend in ein Geschäft an der Breiten Straße gegangen sein. Dort geriet sie mit einer Verkäuferin in Streit und fügte ihr mit einem Messer Verletzungen am Hals zu. Die junge Frau, die sich nach Zeugenangaben psychisch auffällig verhielt, kam nach ihrer Festnahme zunächst in eine Klinik und anschließend in ein Polizeigewahrsam.

+++ Heranwachsende nach Raubtat am Alexanderplatz festgenommen +++

Polizisten haben am Dienstagabend gegen 20 Uhr am Alexanderplatz vier mutmaßliche Räuber festgenommen. Die Heranwachsenden im Alter zwischen 17 und 21 Jahren sollen in der Nacht zuvor an der Panoramastraße einen 21-Jährigen geschlagen, getreten und gewürgt haben, bevor sie ihn beraubten. Alle vier sollen einem Haftrichter vorgeführt werden. Der 21-Jährige wurde bei der Tat leicht verletzt.

+++ Fußgänger von Laster angefahren +++

in Fußgänger ist in Pankow von einem Lastwagen angefahren und schwer verletzt worden. Der 40 Jahre alte Fahrer habe die Zufahrtsstraße zu einem Parkplatz in der Max-Lingner-Straße befahren und sei dort mit dem 53-jährigen Fußgänger zusammengestoßen, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch sagte. Wie genau es zu dem Unfall kam, war noch unklar. Die Polizei ging zunächst davon aus, dass der Fußgänger die Zufahrtsstraße mit seinem Rollator überqueren wollte. Durch den Unfall erlitt er schwere Beinverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ Denkmal für Sinti und Roma beschädigt +++

Unbekannte Täter haben am Dienstagabend eine Glasscheibe am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sint und Roma in Tiergarten beschädigt. Polizisten hatten den Schaden gegen 20 Uhr bemerkt. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

+++ Fußgängerin zwischen Autos eingeklemmt +++

In Folge eines Unfalls ist eine 77 Jahre alte Frau in von zwei Autos eingeklemmt und an den Beinen verletzt worden. Ein Porschefahrer war am Montagnachmittag an der Herschelstraße gegen einen geparkten Skoda gekracht. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser gegen einen dahinter geparkten Daewoo und dieser wiederum gegen einen Opel geschoben. Die 77-Jährige, die sich zu diesem Zeitpunkt zwischen den geparkten Fahrzeugen befand, wurde eingeklemmt und erlitt schwere Beinverletzungen. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie zur stationären Aufnahme in eine Klinik. Beim Porschefahrer wurde eine Blutentnahme angeordnet. Er stand möglicherweise unter Drogeneinfluss.