Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Carsharing-Auto kollidiert mit Rettungswagen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Sonnabend, 6. Juli.

Der Rettungswagen wurde bei dem Unfall schwer beschädigt.

Der Rettungswagen wurde bei dem Unfall schwer beschädigt.

Foto: Thomas Peise

+++ Carsharing-Auto kollidiert auf Kreuzung mit Rettungswagen +++

Bei einem Verkehrsunfall am Sonnabendabend ist ein Rettungswagen mit Patient mit einem Laternenmast kollidiert. Zuvor hatte der Fahrer eines BMW des Carsharing-Anbieters DriveNow den Rettungswagen nach eigenen Angaben trotz Blaulichts übersehen. Der BMW fuhr dem Rettungswagen auf der Kreuzung Landsberger Allee/Danziger Straße in die Seite, der daraufhin von der Fahrbahn abkam und frontal mit dem Laternenmast kollidierte. Der Patient, mit dem die Rettungskräfte auf dem Weg in Richtung Vivantes-Klinikum im Friedrichshain unterwegs waren, erlitt keine weiteren Verletzungen. Die Beifahrerin in dem BMW und zwei Sanitäter wurden leicht verletzt.

+++ Mann attackiert - Angreifer schwimmt davon +++

Ein Mann hat am Sonnabendfrüh in Mitte gegen 6.15 Uhr einen Gast angegriffen und ist danach durch einen Sprung in die Spree geflüchtet. Der betrunkene Passant (1,5 Promille) sprach auf Englich einen Mann im Außenbereich eines Vereinsgebäudes in der Rungestraße an. Der Mann frühstückte gerade, als der Passant ihm plötzlich mehrmals mit einer Flasche gegen den Kopf schlug. Er rettete sich in den Eingangsbereich des Vereinsheimes. Der Angreifer soll noch die Flasche in seine Richtung geworfen haben. Die Flasche verfehlte den 35-Jährigen, zersplitterte an der Eingangstür.

Danach flüchtete der Mann, indem er in die Spree sprang. Er schwamm in Richtung Michaelbrücke. Laut Zeugenangaben soll er dort wieder hinausgeklettert sein. Den durchnässten 30-Jährigen entdeckten Beamte in der Köpenicker Straße. Er wurde festgenommen. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme in einer Gefangenensammelstelle wurde der 30-Jährige wieder entlassen. Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung wurden gegen ihn eingeleitet.

+++ Trio attackiert Männer und flüchtet +++

Ein Trio hat in der Nacht zu Sonnabend zwei Männer in Tegel attackiert. Ein 29-Jähriger und ein 53-Jähriger sprachen das Trio an, weil sie auf einem Parkplatz am S-Bahnhof Tegel in der Gorkistraße mit Glasflaschen warfen. Einer aus der Gruppe schlug dem 53-Jährigen eine Glasflasche über den Kopf, so dass dieser bewusstlos zu Boden ging. Er zog sich Kopf- und Armverletzungen zu. Der 29-Jährige, der bei der Auseinandersetzung nur leichte Verletzungen erlitt, alarmierte Polizei und einen Rettungswagen. Nach der Attacke flüchteten die drei Männer.

Als die Polizei am Tatort eintraf, fuhr der beschriebene Wagen vorbei. Der Fahrer beschleunigte sofort stark in Richtung Märkisches Viertel. Die Polizisten folgten mit ihrem Einsatzwagen, konnten noch beobachten, wie der Toyota die Kreuzung Gorkistraße Ecke Ziekowstraße bei Rot ungebremst überquerte. Die Beamten brachen ihre Fahrt in einer Baustellenverengung ab. Unterstützende Zivilpolizisten des Abschnitts 11 fanden den Pkw auf einer Tankstelle an der Kreuzung Eichhorster Weg Ecke Wilhelmsruher Damm.

Hier stellten sie den 20 Jahre alten Fahrer sowie die beiden Insassen im Alter von 17 Jahren fest. Da der Verdacht bestand, dass der Fahrer berauscht den Toyota fuhr, wurde er in ein Gewahrsam gebracht. Er musste sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein und auch das Auto wurden beschlagnahmt. Anschließend konnte er das Gewahrsam wieder verlassen. Seine 17 Jahre alten Mitfahrer wurden den Eltern bzw. dem Jugendnotdienst übergeben. Die weiteren Ermittlungen hat das zuständige Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 übernommen.

+++ Kinder fremdenfeindlich beleidigt +++

Ein Elternpaar aus Lichterfelde hat am Freitagnachmittag auf dem Polizeiabschnitt eine Strafanzeige gegen eine Nachbarin erstattet. Die acht und elf Jahre alten Kinder sollen gegen 14.30 Uhr im Mehrfamilienhaus in der Osdorfer Straße von der 60 Jahre alten Mitbewohnerin im Hausflur fremdenfeindlich beleidigt worden sein. Außerdem soll die Frau dem achtjährigen Jungen und dem elfjährigen Mädchen Schläge angedroht haben. Ende Juni soll die Nachbarin die gesamte Familie im Fahrstuhl des Hauses bereits fremdenfeindlich beleidigt haben. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen in den Fällen übernommen.

+++ Mieter bemerkt Rauchmelder: Brand verhindert +++

Ein Kellerbrand in Alt-Treptow ist am Sonnabendmorgen verhindert worden. Gegen 7.55 Uhr bemerkte ein Mieter eines Mehrfamilienhauses in der Bouchéstraße das akustische Signal eines Rauchmelders und eine starke Rauchentwicklung im Hausflur. Er alarmierte Polizei und Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten einen brennenden, im Keller abgestellten, Fahrradanhänger, welcher dadurch komplett zerstört wurde. Es wurden keine Personen verletzt. Da derzeit ein technischer Defekt oder ein fahrlässiges Verhalten ausgeschlossen wird, ermittelt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

+++ Illegales Autorennen in Wilmersdorf gestoppt +++

Eine zivile Streife des Polizeiabschnitts 26 beendete am Freitagabend in Wilmersdorf ein illegales Autorennen. An einer Ampel am Fehrbelliner Platz sahen die Beamten, wie sich gegen 19.30 Uhr zwei Autofahrer am der Haltelinie aufstellten. Als die Ampel Grün wurde, fuhren sie mit aufheulenden Motoren und quietschenden Reifen los. Auf dem Hohenzollerndamm in Richtung Zehlendorf beschleunigten sie stark. Dem Duo fuhr ein VW-Fahrer hinterher. Die Polizei folgte dem Trio Blaulicht und Martinshorn. Alle drei Fahrzeuge bogen nach links in die Sächsische Straße ab. Dort signalisierten die Beamten zunächst dem Golf-Fahrer, anzuhalten. Als kurze Zeit später der 25 Jahre alte BMW-Fahrer und der 24 Jahre alte Renault-Fahrer angehalten wurden, flüchtete der VW-Fahrer vom Ort. Der 24- und der 25-Jährige mussten ihre Führerscheine abgeben. Die Autos wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen zu dem verbotenen Kraftfahrzeugrennen dauern an.

+++ Frau vor Club geschlagen und beleidigt +++

Vor einem Club in der Joachimsthaler Straße in Charlottenburg ist es am Sonnabendfrüh zu einer Auseinandersetzung gekommen. Eine 28 Jahre alte Frau sagte aus, dass sie von einem Club-Gast mit der Faust ins Gesicht geschlagen und homophob beleidigt wurde. Der Tatverdächtige war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme nicht mehr am Ort. Die Personalien des 21 Jahre alten Mannes wurden anhand von Zeugenaussagen ermittelt. Die 28-Jährige erlitt eine Verletzung im Gesicht und wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

+++ Wohnungsbrand in Neukölln - Zwei Verletzte +++

Bei einem Wohnungsbrand gegen 3.30 Uhr in Neukölln sind zwei Menschen verletzt worden. Der Brand brach in der Nacht zum Sonnabend in der Boddinstraße aus, wie die Feuerwehr mitteilte. Eine Person aus der Brandwohnung konnte sich selbstständig retten. Die Rettungskräfte brachten 13 Menschen in Sicherheit. Zwei von ihnen kamen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation zur Behandlung ins Krankenhaus. Es wurden auch 2 Katzen und ein Hase in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr bekam den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle, trotzdem brannte die Wohnung vollständig aus. Die Brandursache wird derzeit ermittelt.

+++ Räuber in die Flucht geschlagen +++

Eine Angestellte hat zwei Räuber in Lichtenberg in die Flucht geschlagen. Gegen 4.05 Uhr betraten zwei maskierte und bewaffnete Täter die Bar am Prerower Platz. Dort befanden sich aber nur Gäste. Die verbale Auseinandersetzung war so laut, dass eine Angestellte von einem Nachbargeschäft darauf aufmerksam wurde und zur Bar ging. Das Duo bedrohte sie mit zwei Schusswaffen und forderte das Geld. Die Angestellte schubste einen der beiden Täter in Richtung Ausgang. Einer der beiden kam zu Fall. Das Duo flüchtete ohne Beute Richtung Ahrenshooper Straße. Das zuständige Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Pkw brennt in Mitte +++

Ein Pkw ist bei einem Brand in Mitte stark beschädigt worden. Gegen 3.10 Uhr bemerkten Passanten in einem Hinterhof in Moabit die Flammen an dem Wagen und riefen die Feuerwehr. Der Pkw war auf dem frei zugänglichen Hof zu einem Wohnhaus an der Levetzowstraße geparkt.

+++ Seniorin angefahren +++

Eine 99 Jahre alte Frau ist bei einem Unfall in Fennpfuhl in Lichtenberg einen Nasenbeinbruch und eine Kopfplatzwunde zugezogen. Ein 38 Jahre alter Transporter-Fahrer fuhr die Seniorin an, als er auf der Josef-Orlopp-Straße den Wagen zurücksetzte. Daraufhin stürzte die Frau.

+++ Handy und Geldbörse geraubt +++

Einem 29-Jährigen sind in der Nacht zu Sonnabend in Kreuzberg Handy und Geldbörse geraubt worden. Gegen 2.10 Uhr wurde er von zwei Unbekannten in der Skalitzer Straße zu Boden geschubst. Die Täter ergriffen die Beute und flohen in Richtung Wiener Straße. Der Überfallene konnte einen in der Nähe befindlichen Einsatzwagen auf sich aufmerksam machen. Die Polizisten suchten die Täter und fanden die beiden. Bei der Durchsuchung der Beiden im Alter von 20 und 27 Jahren fanden die Beamten das Diebesgut und stellten dieses sicher. Das Duo wurde nach der erkennungsdienstliche Behandlung dem Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 überstellt.

+++ Halskette geraubt: Senior wird schwer verletzt +++

Ein 80-Jähriger ist bei einem Raub am Freitagnachmittag in Lichtenberg schwer verletzt worden. Der Mann war gegen 14.05 Uhr auf der Karl-Lade-Straße Ecke Buggenhagenstraße unterwegs, als ihn ein Unbekannter die goldene Halskette abriss. Dabei wurde der Mann zu Boden gestoßen. Der Täter flüchtete anschließend in Richtung Landsberger Allee. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 80-Jährigen mit einer schweren Beinverletzung in ein Krankenhaus. Das zuständige Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++Straßenbahn entgleist +++

Eine Straßenbahn der Linie M1 ist auf der Friedrich-Engels-Straße in Pankow an einer Weiche aus den Gleisen gesprungen. Techniker der BVG hoben die Bahn mit einem Schwerlastkran wieder auf den Gleiskörper.

+++ Feuerwehr löscht Balkonbrand +++

In der Krumme Straße in Charlottenburg hat es in der Nacht zu Sonnabend auf einem Balkon in der vierten Etage eines Wohnhauses gebrannt. Die Feuerwehr rückte mit zwei Staffeln an. Die Einsatzkräfte hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Nach Morgenpost-Informationen wurden keine Personen verletzt. Die Brandursache ist bislang noch unklar.

+++ Bars und Casinos durchsucht +++

Die Polizei und der Zoll haben am späten Freitagabend in der Frankfurter Allee in Lichtenberg mehrere Bars und Casinos begangen. Die anwesenden Personen wurden kontrolliert. Ob etwas gefunden bzw. beschlagnahmt wurde, ist bislang nicht bekannt.

+++ Erstmals seit Jahren weniger Messerangriffe in Brandenburg gezählt +++

Brandenburgs Polizei hat 2018 erstmals seit Jahren weniger Messerangriffe registriert als im Jahr zuvor. Wie das Innenministerium auf eine Anfrage der AfD im Landtag mitteilt, gab es im Vorjahr 387 Straftaten mit Messern und anderen Stichwaffen. Das waren 17 Fälle weniger als 2017. Mehr als die Hälfte der Tatverdächtigen - 54,4 Prozent – waren Deutsche. Der Anteil der Ausländer in dieser Rubrik der Kriminalitätsstatistik hat sich in den beiden Berichtsjahren von 43,9 Prozent auf 45,6 Prozent leicht erhöht.