Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: E-Roller-Fahrer stößt mit Auto zusammen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Montag, 24. Juni.

Der E-Roller-Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt, lehnte aber eine Behandlung ab

Der E-Roller-Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt, lehnte aber eine Behandlung ab

Foto: Thomas Peise

+++ E-Roller-Fahrer bei Zusammenstoß mit Auto verletzt +++

An der Kreuzung Karl-Liebknecht-Straße Ecke Spandauer Straße in Mitte ist ein E-Roller-Fahrer mit einem Auto zusammengestoßen. Der Nutzer des E-Rollers wurde dabei verletzt, lehnte aber eine Behandlung ab.

+++ Gegenstände angezündet - Staatsschutz ermittelt +++

Der Polizeiliche Staatsschutz hat in Friedrichshain die Ermittlungen übernommen: Zeugen berichteten, dass gegen 3.10 Uhr mehrere vermummte und dunkel gekleidete Personen Gegenstände auf die Fahrbahn an der Kreuzung Weidenweg/Hübnerstraße geräumt und diese wenig später angezündet hätten. Alarmierte Brandbekämpfer löschten das Feuer. Wie die Polizei mitteilt, wurden keine Personen verletzt. Der Kreuzungsbereich musste vorübergehend gesperrt werden, wovon auch der ÖPNV betroffen war. In der Nähe des Brandortes stellten Polizeimitarbeiter ein Transparent sicher, das einen politischen Hintergrund der Tat vermuten lässt.

Radfahrer stürzt in Frontscheibe eines Autos

In Köpenick wurde am Montagmorgen ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr ein 82 Jahre alter Autofahrer mit seinem Opel gegen 8.45 Uhr die Puchanstraße in Richtung Seelenbinderstraße und wollte nach links in diese einbiegen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem ihm entgegenkommenden Radfahrer, der von der Borgmannstraße geradeaus in Richtung Puchanstraße unterwegs war. Der 66-Jährige stürzte dabei in die Frontscheibe des Opel und erlitt schwere Verletzungen am gesamten Körper. Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer erlitt einen Schock und musste ambulant behandelt werden.

Betrunkener greift Reisende mit Schlagstock an

In der Nacht zu Sonnabend verletzte ein Mann mehrere Reisende am S-Bahnhof Tempelhof mit einem Schlagstock. Kurz nach Mitternacht schlug der 30-Jährige einem 20-jährigen Reisenden aus derzeit unbekannten Gründen mit dem Schlagstock gegen den Hinterkopf. Einen 24-Jährigen, der dazwischenging, traf er am Oberschenkel. Auch eine gleichaltrige Zeugin bekam den Schlagstock des 30-Jährigen ab. Als dieser von seinem ursprünglichen Angriffsopfer abließ, ergriff er die Flucht und schubste dabei eine 22-Jährige zu Boden. Die junge Frau verletzte sich dabei am Hinterkopf. Einsatzkräfte der Berliner Polizei nahmen den 30-Jährigen kurz darauf am Bahnhofsvorplatz fest.

Rettungskräfte versorgten alle verletzten Personen vor Ort und brachten den 20-Jährigen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Dieser erlitt eine Platzwunde am Hinterkopf. Bundespolizisten übernahmen den Sachverhalt zuständigkeitshalber und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung gegen den alkoholisierten 30-Jährigen ein. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Promillewert von 1,26. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann die Dienststelle wieder verlassen.

+++ Betrunkener greift Frau an und zeigt Hitlergruß +++

Eine 24 Jahre alte Frau ist in Friedrichshain von einem betrunkenen Mann beleidigt und angegriffen worden. Wie eine Sprecherin der Polizei am Montag sagte, war die Frau am Sonntagnachmittag mit mehreren Personen auf der Boxhagener Straße zu Fuß unterwegs, als ein 38-Jähriger sich der Gruppe in den Weg stellte.

Er beleidigte und schubste die Frau den Angaben zufolge. Anschließend soll er seinen rechten Arm zum sogenannten Hitlergruß gehoben und "Sieg Heil" gerufen haben. Er wurde von der Polizei vorläufig festgenommen und anschließend wieder freigelassen. Der Staatsschutz ermittelt wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

+++ Lesbische Frau attackiert +++

Mehrere Jugendliche haben am Sonntagabend in Neukölln eine lesbische Frau attackiert. Die 27-Jährige war gegen 19 Uhr am Kottbusser Damm unterwegs, als sie von vier bis fünf Jugendlochen zunächst mit Wasser bespritzt wurde. Anschließend schubsten sie die Jugendlichen zu Boden und traten auf sie ein. Erst als Zeugen zu Hilfe eilten, ließen die Angreifer von der 27-Jährigen ab und flüchteten. Die junge Frau vermutete gegenüber der Polizei, wegen ihres Erscheinungsbildes und ihrer sexuellen Orientierung angegriffen worden zu sein. Sie erlitt leichte Verletzungen am Rumpf und an den Armen.

++++ Polizeieinsatz auf Grundstück von Arafat A.-C. +++

Seit dem Morgen gibt es auf dem Grundstück von Clan-Chef Arafat A.-C. in Kleinmachnow (Brandenburg) erneut einen Einsatz mit Polizeibeteiligung. Wie eine Pressesprecherin des Landkreises Potsdam-Mittelmark bestätigte, sei die zuständige Bauaufsicht auf dem Gelände, es gehe um baurechtliche Aspekte. Die Polizei leistet dabei Amtshilfe. Sie war am Morgen mit zwei Gruppenwagen vor Ort. Genaueres zu den Hintergründen konnte die Sprecherin bislang nicht mitteilen, der Einsatz dauert noch an.

+++ BMW prallt gegen Baum - zwei Schwerverletzte +++

Bei einem Verkehrsunfall in Spandau sind am Sonntagabend zwei junge Männer schwer verletzt worden. Ein 20-Jähriger hatte gegen 21.20 Uhr an der Klosterstraße beim Linksabbiegen die Kontrolle über seinen BMW verloren. Das Auto prallte frontal gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurden der junge Fahrer und sein 28 Jahre alter Beifahrer schwer an Kopf und Rumpf verletzt. Beide wurden durch Rettungskräfte in Kliniken gebracht, wo sie stationär aufgenommen wurden.

+++ Gartenlaube brennt am Saatwinkler Damm +++

In Siemensstadt brannte am Sonntagabend gegen 19 Uhr eine Gartenlaube am Saatwinkler Damm. Ein Zeuge hatte knallende Geräusche und aufsteigenden Rauch bemerkt. Feuerwehrleute konnte die freistehende Holzlaube in der ehemaligen Kleingartenanlage vollständig löschen.

+++ Büros der Deutsche Wohnen beschädigt +++

In der Nacht wurden Glasscherben von Büros sowie Fahrzeuge der Deutsche Wohnen in Britz beschädigt. Ein Zeuge hatte gegen 2.30 Uhr bemerkt, wie mehrere Personen gegen 2.30 Uhr vier Autos der Wohnungsgesellschaft mit roter Farbe beschmierten. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Wettbüro ausgeraubt +++

Ein Mann hat in der vergangenen Nacht ein Wettbüro in Charlottenburg ausgeraubt. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat er gegen 23.15 Uhr das Geschäft am Kaiserdamm und forderte die 23-jährige Angestellte mit einem Messer in der Hand zur Herausgabe von Bargeld auf. Anschließend flüchtete der Täter mit der Beute. Die Angestellte wurde nicht verletzt.

+++ Fußgänger von Auto angefahren und schwer verletzt +++

Ein Fußgänger ist in Tiergarten von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Der 79-Jährige überquerte in der Nacht zu Montag bei Grün die Fahrbahn des Reichpietschufers, wie eine Polizeisprecherin sagte. Ein 54 Jahre alter Autofahrer, der ebenfalls Grün hatte, fuhr den Mann beim Linksabbiegen mit seinem Auto an. Der Senior stürzte und zog sich Verletzungen an Becken und Kopf zu. Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Zwei Tote und 129 Verletzte am Wochenende in Brandenburg +++

Am Wochenende sind auf Brandenburgs Straßen zwei Menschen ums Leben gekommen, mindestens 129 weitere Personen wurden verletzt. Am Sonnabendabend verunglückte ein 24 Jahre alter Motorradfahrer in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin), wie ein Sprecher der Polizei Brandenburg sagte. Der Mann sei mit seiner Maschine von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Er starb noch am Unfallort.

Der zweite tödliche Unfall ereignete sich am frühen Samstagmorgen auf der Autobahn 10 in der Nähe des Dreiecks Spreeau bei Niederlehme (Landkreis Dahme-Spreewald). Ein Auto kam von der Fahrbahn ab, fuhr in eine Böschung und überschlug sich. Ein 26 Jahre alter Mann kam dabei ums Leben, drei weitere Insassen wurden verletzt.

Das Lagezentrum in Potsdam zählte von Freitag bis Sonntag insgesamt 573 Unfälle.