Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Mann mit Kippa antisemitisch beleidigt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Montag, 17. Juni.

Mann mit Kippa (Symbolbild)

Mann mit Kippa (Symbolbild)

+++ Mann mit Kippa antisemitisch beleidigt +++

Ein 20-Jähriger ist an der Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg in der Nacht zu Montag antisemitisch beleidigt worden. Der junge Mann war gegen 0.50 Uhr mit einer Kippa unterwegs, als ihn ein ihm unbekannter Mann zunächst antisemitisch beleidigte und dann versuchte, ihn zu bespucken. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Müll brennt bei BSR +++

Auf dem Gelände des Recyclinghofs der BSR an der Gradestraße sind am Sonntagabend große Mengen Haus- und Sperrmüll in der Müllumladestation in Brand geraten. Ein Mitarbeiter der BSR rief gegen 21.45 Uhr die Feuerwehr. Die Rauch- und Geruchsentwicklung bei dem Feuer im Ortsteil Britz war in großen Teilen Neuköllns wahrnehmbar. Die Feuerwehr war mit sechs Staffeln und ungefähr 70 Kräften am Einsatzort. Auch der neue Einsatzleitwagen der Feuerwehr rückte an. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht an. Was das Feuer ausgelöst hatte, war zunächst unklar. Die Feuerwehr bezifferte die Menge des brennenden Mülls auf rund 6000 Tonnen. Die BSR teilte am Montagmorgen mit, dass das Feuer gelöscht sei. Der Recyclinghof selbst sei von dem Feuer nicht betroffen gewesen und daher auch am Montag regulär geöffnet, hieß es.

+++ 17-Jähriger wirft mit Steinen mach Bahnmitarbeitern +++

Ein 17-Jähriger hat am S-Bahnhof Marzahn zwei Bahnmitarbeiter mit Schottersteinen aus dem Gleisbett beworfen. Der Jugendliche hatte zuvor gegen 23.30 Uhr vergeblich versucht, in eine bereits abfahrbereite S-Bahn zu steigen. Als dies misslang, fing der 17-Jährige an zu weinen. Zwei Bahnmitarbeiter, 33 und 42 Jahre alt, die ihn beruhigen wollten, wurden von dem Jugendlichen erst beleidigt und dann mit Steinen beworfen. Bundespolizisten nahmen den Jugendlichen wenig später fest.

+++ Polizisten in Rigaer Straße mit Farbbeuteln beworfen +++

In der Nacht zu Montag haben in Friedrichshain mehrere Personen mit Farbe gefüllte Beutel auf Polizisten und ihre Fahrzeuge geworfen. Dabei wurden ein Gruppenwagen sowie die Dienstkleidung mehrerer Polizisten beschädigt. Als der Fahrer des Einsatzwagens anfuhr, flogen erneut Farbbeutel, die unter anderem die Frontscheibe trafen. Weitere geparkte Autos sowie der Gehweg sind ebenfalls durch Farbe beschädigt worden. Den Beobachtungen der Einsatzkräfte zufolge wurden die Beutel aus einem der Häuser in der Liebigstraße geworfen. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

+++ Mann vor Shisha-Bar niedergeschossen +++

Vor einer Bar in Wedding wurde in der Nacht zu Montag ein Mann niedergeschossen und dem Vernehmen nach lebensgefährlich verletzt. Ersten Ermittlungen zufolge saß der 31-Jährige gegen 1.15 Uhr an einem Tisch vor einer Shisha-Bar an der Luxemburger Straße, als die Schüsse auf ihn abgegeben wurden. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, wo er operiert werden musste. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat führt die 2. Mordkommission des Landeskriminalamtes.

+++ Motorradfahrer stirbt nach Zusammenprall mit Kleintransporter +++

Ein 51 Jahre alter Motorradfahrer ist bei einem Zusammenprall mit einem Kleintransporter in Forst (Landkreis Spree-Neiße) gestorben. Er erlag noch im Rettungswagen seinen schweren Verletzungen, wie ein Polizeisprecher am Montagmorgen sagte. Laut Polizei übersah der Kleintransporterfahrer vermutlich beim Abbiegen den nahenden Motorradfahrer. Der Unfall ereignete sich am Freitagnachmittag.

+++ Rollerfahrer schwer verletzt in Klinik +++

Am Sonntagnachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Charlottenburg-Nord. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr ein 45-Jähriger gegen 16.40 Uhr mit seinem Ford aus einer Parklücke im Letterhausweg. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einem vorbeifahrenden 55 Jahre alten Vespa-Fahrer. Der Rollerfahrer zog sich dabei innere Verletzungen zu, die stationär in einer Klinik behandelt werden.

+++ Volksverhetzung auf Klettergerüst +++

In den Abendstunden soll am Sonntag ein Jugendlicher volksverhetzende Sprüche auf ein Klettergerüst in Reinickendorf gesprüht haben. Gegen 21 Uhr beobachtete ein Zeuge den 17-Jährigen dabei, wie er ein Klettergerüst auf einem Spielplatz in der General-Barby-Straße beschmierte, und rief die Polizei. Einsatzkräfte konnten den Jugendlichen ermitteln, der nach der Personalienaufnahme an seine Eltern übergeben wurde.

+++ Jugendliche beleidigen 46-Jährigen homosexuellenfeindlich +++

Geflüchtet sind zwei Jugendliche, nachdem sie am Sonntagabend einen 46-Jährigen in Schöneberg beleidigt haben sollen. Den Angaben des Beleidigten zufolge sei er gegen 20.20 Uhr mit seinem Hund an der Straße An der Urania spazieren gegangen, als die beiden ihn homosexuellenfeindlich beleidigten. Nachdem der 46-Jährige danach vom Balkon seiner Wohnung schaute, soll einer der beiden ein Glas in dessen Richtung geworfen haben, was den Balkon jedoch verfehlte. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

+++ Angreifer fügt Jugendlichem Stichverletzungen am Alexanderplatz zu +++

Noch vollkommen unklar sind laut Polizei die Hintergründe zu einem schweren Raub, der sich am Sonntagabend in Mitte ereignete. Gegen 21 Uhr brachten zwei Passanten einen schwer verletzten 17-Jährigen in eine Klinik. Herbeigerufene Einsatzkräfte befragten den Jugendlichen, der lediglich sagen konnte, dass er vor einem Geschäft am Alexanderplatz plötzlich von Unbekannten mit Pfefferspray besprüht worden sei. Was danach geschah, sei ihm nicht mehr in Erinnerung. Lediglich fehlendes Geld konnte er feststellen. Die Ermittler der Kriminalpolizei der Direktion 3 gehen derzeit von einem schweren Raub aus, bei dem der Jugendliche Stichverletzungen erlitt.

+++ Polizei nimmt mutmaßlichen Drogendealer vorläufig fest +++

Einsatzkräfte der 33. Einsatzhundertschaft haben am Sonntagabend einen mutmaßlichen Drogendealer in Kreuzberg vorläufig festgenommen. Gegen 20 Uhr beobachteten die Zivilkräfte den 39-Jährigen dabei, wie dieser in der Adalbertstraße mit Drogen handelte. Bei der vorläufigen Festnahme fanden die Polizisten mehrere Reagenzgläser, die vermutlich Kokain beinhalteten. Bei der freiwillig gestatteten Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten weitere Drogen sowie sogenannte Händlerutensilien und mutmaßlichen Handelserlös. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung in einem Polizeigewahrsam konnte der Mann seinen Weg fortsetzen.