Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Honda-Fahrer stößt mit Motorrad zusammen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Donnerstag, 18. April.

Polizisten auf der Kreuzung Kantstraße und Joachimsthaler Straße.

Polizisten auf der Kreuzung Kantstraße und Joachimsthaler Straße.

Foto: Thomas Peise

+++ Honda-Fahrer stößt mit Motorrad zusammen +++

An der Ecke Kantstraße und Joachimsthaler Straße in Charlottenburg hat sich am Donnerstagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein roter Honda stieß beim Abbiegen auf der Kreuzung mit einem Motorradfahrer zusammen. Der Mann wurde von Rettungskräften noch am Unfallort erstversorgt und anschließend per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Auch die beiden Autoinsassen wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Kantstraße wurde an der Fasanenstraße in Fahrtrichtung Breitscheidplatz kurzzeitig gesperrt.

+++ Autofahrerin (74) auf Adlergestell schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall in Schmöckwitz wurde am Donnerstagnachmittag eine Autofahrerin schwer verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr die 74-Jährige mit ihrem Nissan das Adlergestell stadteinwärts aus Richtung Schappachstraße kommend und verlor kurz vor 12 Uhr aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihren Wagen. Der Nissan geriet auf die Gegenfahrbahn, riss einen Leitpfosten aus dem Sockel, prallte frontal gegen einen Straßenbaum, überschlug sich und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt die Seniorin schwere Verletzungen am gesamten Körper. Sie wurde durch Rettungskräfte aus dem Fahrzeug geborgen, in ein Krankenhaus gebracht und sofort operiert. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 6 übernahm die Unfallaufnahme am Ort und wird auch die weiteren Ermittlungen führen.

+++ Zwei Männer homophob beleidigt und bespuckt +++

Zwei Männer sollen am Mittwochabend in Mitte homophob beleidigt worden sein. Die beiden 19- und 20-jährigen Männer liefen gegen 20 Uhr Hand in Hand durch den Volkspark am Weinbergspark, als sie von einem Mann aus einer Gruppe heraus beleidigt und bespuckt worden sein sollen. Alarmierte Polizisten suchten den Park ab und nahmen die Personaldaten zweier junger Männer auf. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Scheiben von Bürgerbüro beschädigt +++

In Prenzlauer Berg sind in der vergangenen Nacht die Fenster des Bürgerbüros eines Mitgliedes des Berliner Abgeordnetenhauses von Unbekannten beschädigt worden. Am Donenrstagmorgen gegen 7 Uhr bemerkte der Abgeordnete die zersplitterten Scheiben seines Büros an der Bernhard-Lichtenberg-Straße fest und alarmierte die Polizei. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

+++ Mutmaßliche Einbrecher auf frischer Tat ertappt +++

Zwei mutmaßliche Einbrecher sind am Mittwochabend in Spandau auf frischer Tat ertappt und festgenommen worden. Zivilbeamte der Bundespolizei beobachteten gegen 22.10 Uhr im Askanierring, wie die beiden Männer in ein ehemaliges Vereinsheim eindrangen. Kurze Zeit später hörten die Beamten klirrende Geräusche. Darüber hinaus kehrten die Eindringlinge plötzlich mit Möbeln aus dem Haus zurück zum Auto und wollten gerade wegfahren, als sich die Zivilfahnder als Polizisten zu erkennen gaben. Der 39 Jahre alte Beifahrer wurde umgehend festgenommen, der Fahrer ergriff derweil mit dem Fahrzeug die Flucht. Dabei verletzte er leicht das Bein eines Beamten und beschädigte zudem das Auto der Bundespolizei. Es kam zu einer Verfolgungsjagd, bei der der 29-Jährige riskante Überholmanöver durchführte und über mehrere rote Ampeln fuhr. Schließlich konnte auch er in Gewahrsam genommen werden.

+++ Mieter stirbt nach Wohnungsbrand +++

Eine Woche nach einem Wohnungsbrand in Prenzlauer Berg ist ein 59-Jähriger an seinen schweren Verletzungen gestorben. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Mieter war demnach am Abend des 10. April ohnmächtig aus dem Schlafzimmer seiner brennenden Wohnung in der Aalesunder Straße geborgen und mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Mann starb nun am Mittwoch. Das Feuer war laut Polizei in der Küche des 59-Jährigen ausgebrochen. Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten die Feuerwehr alarmiert. Einsatzkräfte waren dann in die Brandwohnung im zweiten Obergeschoss eingedrungen, wo sie den Mann fanden. Zur Brandursache wurden keine Angaben gemacht.

+++ 19-Jährige nach Zusammenprall schwer verletzt +++

Eine Frau ist bei einem Verkehrsunfall in Staaken schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, fuhr die 19 Jahre alte Peugeot-Fahrerin am Mittwoch gegen 22 Uhr auf dem Oberdorfer Steig in Richtung Torweg. Ein anderer Pkw-Fahrer missachtete auf dem Torweg in Richtung Neunkircher Steig offenbar die Vorfahrt, sodass beide Autos zusammenstießen. Anschließend flüchtete der unbekannte Unfallverursacher. Die 19-Jährige verlor kurzzeitig das Bewusstsein und wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Feuer auf dem Landwehrkanal +++

Auf dem Landwehrkanal in Berlin-Kreuzberg hat am frühen Donnerstagmorgen ein Schubboot Feuer gefangen. Der Brand brach im Maschinenraum aus, wie die Feuerwehr mitteilte. Verletzt wurde demnach niemand. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen im Einsatz. Die Brandursache war zunächst unklar. Ein Schubboot befördert selbst keine Fracht, sondern schiebt Schiffe, die keinen eigenen Antrieb haben.

+++ Brandserie in Hellersdorf +++

In der Nacht zu Donnerstag ist die Feuerwehr zu einem großen Einsatz nach Hellersdorf ausgerückt. Dort brannten vier Fahrzeuge. Zeugen sollen den ersten brennenden Wagen gegen 23.30 Uhr in der Etkar-Andre-Straße entdeckt haben. Der Pkw wurde im Heckbereich stark beschädigt. Nur 50 Meter entfernt brannte kurz darauf ein Kleintransporter. Nur etwa fünf Minuten später ging ein weiteres Auto in der Carola-Neher-Straße in Flammen auf. Der Brand griff auf ein zweites Fahrzeug über. Alle Brände konnten von der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei geht in allen Fällen von Brandstiftung aus.

+++ Osterfeuer brennt zu früh ab +++

Eigentlich sollte es erst am Wochenende brennen: In Karlshorst ging ein vorbereitetes Osterfeuer am frühen Donnerstagmorgen in Flammen auf. Der Brand umfasste etwa 100 Quadratmeter Fläche, wie die Feuerwehr mitteilte. Zur Brandursache war zunächst nichts bekannt.