Auch Berliner Objekte

Polizei-Razzia gegen mutmaßliche Menschenhändler

Die Polizei Celle hat am Mittwochmorgen mehrere Wohnungen durchsucht. Auch Objekte in Berlin standen im Visier der Ermittler.

Symbolbild

Symbolbild

Foto: Carsten Rehder / dpa

Celle. Die Polizei Celle hat am Mittwochvormittag nach monatelangen verdeckten Ermittlungen gegen mutmaßliche Menschenhändler mehrere Wohnungen in Celle und Hambüchen durchsucht. Auch Objekte in Berlin standen im Visier der Fahnder.

Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, stehen zwölf Personen im Alter zwischen 20 und 49 Jahren unter Verdacht, gewerbsmäßigen Menschenhandel sowie gewerbsmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln betrieben zu haben. Zudem wird den Verdächtigen Geldfälschung vorgeworfen. Sie sollen osteuropäische Arbeiter nach Deutschland eingeschleust und über längere Zeit ausgebeutet haben, heißt es laut der Bundespolizei weiter.

Insgesamt gab es Razzien in 14 Wohnungen – darunter in Celle, Hambüchen, Berlin und Helmstedt. Die Ermittler, die von Kräften der Bereitschaftspolizei Hannover sowie der Diensthundeführerstaffel unterstützt wurden, stellten dabei umfangreiches Beweismaterial sicher - unter anderem auch Betäubungsmittel.

Mehr Polizeimeldungen:

Razzia gegen Berliner Autoschieber, Polizist festgenommen

Polizei-Blog: Mofafahrer stößt mit einparkendem Pkw zusammen