Kriminalität

Das sind die Polizeimeldungen von Dienstag

Aktuelle Meldungen aus Berlin. Hier finden Sie eine Übersicht in unserem Polizei-Blog.

Die Berliner Polizeimeldungen des Tages

Die Berliner Polizeimeldungen des Tages

Foto: dpa Picture-Alliance / Paul Zinken / picture alliance / dpa

Berlin. +++ Kokain und Cannabisplantage in Wohnung gefunden +++

Zwei Männer wurden am Montagabend gegen 19.30 Uhr in der Feuerbachstraße Ecke Körnerstraße in Steglitz von Zivilfahndern beim Austausch von kleineren Gegenständen beobachtet. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Männer entdeckten die Beamten bei einem der Verdächtigen einen kleinen Beutel mit Rauschgift, bei dem mutmaßlichen Händler Bargeld. Nach einem Durchsuchungsbeschluss fand die Polizei in der Wohnung des 31-Jährigen in der Wartburgstraße über 70 Cannabispflanzen in verschiedenen Wachstumsstadien, eine kleine Menge Kokain, Equipment für das Betreiben einer Cannabisaufzucht sowie diverse verbotene Feuerwerkskörper. Der Bewohner und eine 24 Jahre alte Mitbewohnerin wurden daraufhin für ein Rauschgiftkommissariat der Kriminalpolizei eingeliefert. Gegen sie laufen nun Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und das Sprengstoffgesetz.

+++ Zusammenstoß zweier Radfahrer - 62-Jährige schwer verletzt +++

Bei einem Zusammenstoß zweier Radfahrer am Dienstagmorgen in Friedrichshain ist eine 62-Jährige schwer verletzt worden. Die Frau war mit ihrem Rad gegen 8.10 Uhr auf der Straße an der Schillingbrücke unterwegs und wollte rechts in die Straße Stralauer Platz abbiegen. Dabei kam es zu einem Zusammenprall mit einem 14 Jahre alten Radler, der auf dem Gehweg an der Schillingbrücke geradeaus fuhr. Beide Personen stürzten daraufhin. Die Seniorin kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

+++ Mit Haftbefehl gesuchte Frau schlägt 43-Jährigen ins Gesicht +++

Eine 39-Jährige wurde am Montagabend nach einer Körperverletzung von der Bundespolizei am Ostbahnhof in Friedrichshain festgenommen. Die Frau hatte gegen 19 Uhr einen am Boden sitzenden 43-Jährigen ohne ersichtlichen Grund mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen und im weiteren Verlauf mehrfach auf ihn eingeschlagen. Die alarmierten Beamten nahmen die Angreiferin daraufhin fest. Ein anschließender Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 2,4. Das Opfer erlitt keine sichtbaren Verletzungen. Bei den weiteren Ermittlungen stellte die Bundespolizei fest, dass die Staatsanwaltschaft Berlin gegen die Frau bereits einen Haftbefehl erlassen und nach ihr gefahndet hatte. Die erforderte Geldstrafe von 69 Euro konnte die Alkoholisierte nicht zahlen und wurde an die Berliner Polizei übergeben.

+++ Gesuchter Betrüger am Flughafen Schönefeld verhaftet +++

Ein mit Haftbefehl gesuchter Mann ist am Montagvormittag von der Bundespolizei am Flughafen Schönefeld festgenommen worden. Der 24-Jährige flog von Skopje in die Hauptstadt. Bei der anschließenden Einreisekontrolle kam heraus, dass die Staatsanwaltschaft Schwerin seit ein paar Tagen nach dem Mann suchte. Er war im Januar 2018 vom Amtsgericht Schwerin wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von 2.250 Euro beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 150 Tagen verurteilt worden. Da er den geforderten Betrag nicht bezahlen konnte, brachten ihn die Beamten in die Justizvollzugsanstalt.

+++ Geisterfahrer rammt Auto - 79-Jährige in Klinik verstorben +++

Eine 79-Jährige, die bei einem Verkehrsunfall in Tegel vor rund zwei Wochen schwer verletzt wurde, ist am Montag in einem Krankenhaus verstorben. Am Mittwoch, den 14. November 2018, gegen 2.30 Uhr war die Frau als Beifahrerin im Smart eines 27-Jährigen unterwegs. Nach Angaben des Fahrers war dieser an der Wittestraße nach rechts ausgewichen, weil ihm ein anderes Fahrzeug auf seiner Spur frontal entgegen gekommen sein soll. Dabei prallte der Smart erst gegen einen geparkten Audi und wurde dann nach links gegen einen weiteren geparkten Wagen geschleudert. Das entgegenkommende Fahrzeug sei einfach weitergefahren. Der 27-Jährige blieb unverletzt. Die 79-Jährige wurde mit schwerer Verletzungen von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht worden, in dem sie nun verstarb.

+++ Zwei maskierte Frauen überfallen Geschäft +++

Zwei vermummte Frauen haben am Montagabend versucht, ein Geschäft in Mitte zu überfallen. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Die Unbekannten hatten laut Zeugenaussagen eine 28 Jahre alte Verkäuferin, die nach Ladenschluss gegen 20.15 Uhr auf einem Hof in der Neuen Schönhauser Straße den Müll entsorgen wollte, getreten und zu Boden gestoßen. Eine der Angreiferinnen ging anschließend über den Hintereingang ins Geschäft und bedrohte die Filialleiterin mit einer Schusswaffe. Als sich eine weitere Mitarbeiterin blicken ließ, rannte das Duo ohne Beute weg. Die beiden angegriffenen Frauen wurden leicht verletzt. Ein Raubkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Fußgänger von Auto angefahren und schwer verletzt +++

Ein 52 Jahre alter Mann ist beim Überqueren einer Straße in Pankow von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen lief der Mann zusammen mit seinem Hund am späten Montagnachmittag gegen 17.30 Uhr über die Max-Lingner-Straße, wie die Polizei mitteilte. Ein 43 Jahre alter Mazda-Fahrer fuhr mit seinem Wagen in Richtung Elsa-Brändström-Straße und erfasste den 52-Jährigen. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen an Gesicht und Beinen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die genaue Unfallursache ist noch unklar.

+++ Überfall auf Spätkauf: Polizei nimmt drei Räuber fest +++

Im Lichtenberger Ortsteil Fennpfuhl haben Polizisten in der Nähe eines Spätkaufs in der vergangenen Nacht drei mutmaßliche Räuber festgenommen. Gegen 0.50 Uhr rief der 40 Jahre alte Inhaber des Geschäftes an der Möllendorffstraße die Polizei und gab an, dass kurz zuvor zwei maskierte Männer den Laden betreten, ihn mit Schusswaffen bedroht und Geld gefordert hätten. Einer der Maskierten sei dann hinter den Tresen gegangen und habe Bargeld aus der Kasse genommen. Mit der Beute sollen die beiden Unbekannten anschließend über einen Innenhof in Richtung Möllendorffstraße geflüchtet sein. Aufgrund der Beschreibung der Angreifer bemerkten die Beamten kurze Zeit später in einem Toyota in Tatortnähe drei Männer, überprüften sie und nahmen sie fest. In dem Fahrzeug fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe und eine Softairpistole, Geld und die Masken. Die beiden 20 Jahre alten Männer sowie der 45 Jahre alte vermutliche Mittäter wurden der Kriminalpolizei übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Brandstifter zünden Firmenauto an +++

Am Dienstagmorgen hat an der Harnackstraße in Lichtenberg ein Firmen-Fahrzeug gebrannt. Ein davor geparktes Auto wurde durch die Hitze ebenfalls beschädigt, sowie ein Motorroller auf dem Gehweg. Eine Anwohnerin hatte die Flammen gegen 2.45 Uhr bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte löschten den Pkw, konntn ein Ausbrennen aber nicht verhindern. Die Polizei ermittelt zur Ursache des Feuers. Es wird von Brandstiftung ausgegangen.

+++ Eine Person bei Feuer in Einfamilienhaus verletzt +++

Ein Mensch ist bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Kaulsdorf verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Person musste am frühen Dienstagmorgen mit Hilfe einer Leiter über den Balkon des Hauses an der Waldenburger Straße gerettet werden, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. In dem Haus standen gegen 5 Uhr Einrichtungsgegenstände in Flammen. Die Feuerwehr war mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort. Wie es zu dem Brand kam, ist noch unklar.

+++ Ausgebranntes Haus droht einzustürzen +++

Ein leerstehender Bungalow ist an der Unnaer Straße im Spandauer Ortsteil Falkenhagener Feld in Vollbrand geraten und droht nun zum Teil einzustürzen. Das Feuer sei am Montagabend aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen, teilte die Feuerwehr mit. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand. Die Berliner Feuerwehr war mit 30 Einsatzkräften vor Ort und konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern. Die Brandursache war zunächst unklar. Wie hoch der Schaden ist, konnte noch nicht gesagt werden. Bis auf einige verbliebene Glutnester war der Brand am frühen Dienstagmorgen gelöscht.