Flucht nach Unfall

Radfahrer fährt gegen Taxi und löst Polizeieinsatz aus

Ein 38-Jähriger ist nach einem Unfall in Mitte geflüchtet und löste daraufhin einen größeren Einsatz aus. Es gab auch Verletzte.

Symbolbild

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Foto: Patrick Seeger / dpa

Berlin. Ein alkoholisierter Radfahrer ist am Freitagabend nach einem Unfall mit einem Taxi in Mitte geflüchtet und löste anschließend einen großen Polizeieinsatz aus.

Der Taxifahrer gab an, dass der Mann, der in einer Gruppe mehrerer Radfahrer unterwegs gewesen sein soll, gegen 21 Uhr an der Schillingbrücke gegen seine offenstehende Beifahrertür gefahren und gestürzt sei. Dabei hätte er einen Schaden am Fahrzeug verursacht. Anschließend flüchtete der Radfahrer.

Der Taxifahrer alarmierte die Polizei und verfolgte den 38-Jährigen bis in die Köpenicker Straße, in welcher der Flüchtende stoppte und sich auf einem Grundstück zurückziehen wollte. Beim Eintreffen der Beamten missachtete der Alkoholisierte die Aufforderung, über den Sachverhalt eine Erklärung abzugeben und das Grundstück zu verlassen. Als die Polizisten den Mann gegen seinen Willen vom Grundstück führten und zur Festnahme zum Streifenwagen bringen wollten, schlug er um sich und verletzte zwei Beamte leicht. Ein 28-Jähriger versuchte die Festnahme zu verhindern und wurde ebenfalls festgenommen.

Daraufhin versammelten sich in der Köpenicker Straße immer mehr teils vermummte Personen. Diese entfernten sich allerdings wieder, als weitere Polizisten eintrafen. Der 38-Jährige wurde zunächst in einem Krankenhaus behandelt und anschließend in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Auf dem Weg dorthin verletzte er einen Polizisten an der Lippe. Die Ermittlungen - unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht, Körperverletzung, Widerstands, tätlichen Angriffs und versuchter Gefangenenbefreiung - dauern an.

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