Prenzlauer Berg

Gruppe beraubt Jugendliche im Mauerpark

Zunächst war von einer Massenschlägerei die Rede, dem widersprach die Polizei am Sonnabendnachmittag entschieden.

Der Mauerpark in Berlin (Archivbild)

Der Mauerpark in Berlin (Archivbild)

Foto: Maja Hitij / dpa

Berlin. Im Mauerpark sind am frühen Sonnabendmorgen gegen 2 Uhr zwei 16-Jährige von einer sechs- bis siebenköpfigen Gruppe junger Männer überfallen, bedroht und beraubt worden. Die Angreifer forderten die Jugendlichen zur Herausgabe ihrer Geldbörsen auf, dem kamen die verängstigten Opfer unverzüglich nach. Einer der Täter entnahm das Bargeld und gab die leeren Börsen den Eigentümern anschließend zurück. Danach flüchteten die Täter, alarmierte Polizisten konnten allerdings nach einer Absuche der Umgebung einen mutmaßlich Beteiligten an dem Überfall festnehmen. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

In einer ersten Meldung hatte die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf die Berliner Polizei von einer Massenschlägerei von rund 100 Jugendlichen berichtet, dem widersprach die Polizei am Sonnabendnachmittag entschieden. Ein Sprecher verwies allerdings darauf, dass es in der Grünanlage an der Grenze zwischen Prenzlauer Berg und Wedding regelmäßig zu Straftaten kommt. Der Park wird auch in den Nächten von größeren Gruppen Jugendlicher und junger Erwachsener aufgesucht, Schlägereien, oft unter Alkoholeinfluss und Raubdelikte sind an der Tagesordnung. Im Mauerpark soll zudem regelmäßig eine Gruppe polizeibekannter Männer aktiv und für viele der begangenen Delikte verantwortlich sein.

Update: Die dpa hat am Sonntag ihre ursprüngliche Berichterstattung korrigiert.