Warschauer Straße

Mann mit Bierflasche geschlagen und schwer am Kopf verletzt

Erneut schwerer Übergriff an der Warschauer Straße: Zwei Gruppen stritten miteinander, ein Mann wurde schwer verletzt.

Die Polizei hat den Tatort mit Flatterband abgesperrt

Die Polizei hat den Tatort mit Flatterband abgesperrt

Heftige Auseinandersetzung auf dem U-Bahnhof Warschauer Straße in Friedrichshain: Zwei Personengruppen stritten gegen 1 Uhr in der Nacht zu Sonntag miteinander, mehrere junge Männer gingen auf einen Mann los. Ein 20-Jähriger schlug dem 21-Jährigen im Bahnhof eine Bierflasche ins Gesicht. Der Schlag war so heftig, dass Blut gegen einen im Bahnhof stehenden U-Bahnzug spritzte. Dann liefen die Beteiligten davon. Laut Polizei lief der Verletzte den mutmaßlichen Tätern hinterher, die Warschauer Straße hinab in Richtung Mühlenstraße zur East Side Gallery.

Dort kam es nach Informationen der Berliner Morgenpost vor der Diskothek "Pirates" erneut zu einer körperlichen Auseinandersetzung, als es dem Verletzten zunächst gelang, den Schläger festzuhalten. Es entwickelte sich ein Handgemenge. Passanten gingen dazwischen und versuchten offenbar, die sich Prügelnden voneinander zu trennen. Die beiden Männer brachen letztlich zusammen und mussten von herbeigerufenen Rettungskräften behandelt werden.

Während der mit der Flasche schwer am Kopf verletzte junge Mann zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste, wurde der 20-Jährige nach einer ärztlichen Versorgung am Ort festgenommen. Zudem machten die Polizisten drei weitere an der Auseinandersetzung beteiligte Männer im Alter von 26 bis 28 Jahren aus. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden alle wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 ermittelt nun wegen wechselseitiger gefährliche Körperverletzung.

Wie ein Polizeisprecher der Berliner Morgenpost sagte, hatte sich der Streit offenbar bereits im Zug entwickelt. Am Bahnhof Warschauer Straße war die Situation dann eskaliert.

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