Berlin-Hellersdorf

Feuerwehr rettet Bewohner mit Leitern aus brennendem Haus

Ein Brand im Keller sorgte für erhebliche Rauchentwicklung. Zwei Menschen wurden ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Thomas Peise

Die Berliner Feuerwehr musste am Dienstagabend zu einem Großeinsatz an der Maxi-Wander-Straße in Hellersdorf ausrücken. Dort stand gegen 22.45 Uhr der Keller eines Wohnhauses in Flammen. Bewohner hatten eine starke Rauchentwicklung im Hausflur bemerkt und daraufhin die Feuerwehr alarmiert.

Die starke Rauchentwicklung sorgte für Qualm auch im restlichen Gebäude. Die Feuerwehr brachte daher Hausbewohner mit über Leitern in Sicherheit. Anschließend untersuchte ein Notarzt die Geretteten. Zwei Menschen mussten wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

Insgesamt war die Feuerwehr mit sechs Staffeln im Einsatz. Wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt in dem Fall ein Brandkommissariat.Aufgrund der starken Kohlenmonoxidbelastung erklärte die Feuerwehr das Haus zunächst für unbewohnbar.

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