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Christopher Street Day

Todesfall beim Berliner CSD: Mann bricht zusammen und stirbt

Am Sonnabendabend ist ein 33-Jähriger während der CSD-Feierlichkeiten auf der Straße des 17. Juni zusammengebrochen und verstorben.

Gewitter und Regen überschütteten den CSD

Foto: Gregor Fischer/dpa

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Berlin. Beim 40. Christopher Street Day in Berlin ist während der Abschlussveranstaltung am Sonnabendabend ein Mann verstorben.

Wie eine Polizei-Sprecherin der Berliner Morgenpost mitteilte, war der 33 Jahre alte Mann gegen 19 Uhr auf der Straße des 17. Juni in Höhe der Ahornallee zusammengebrochen. Erste Hilfsmaßnahmen hätten Passanten eingeleitet, alarmierte Rettungskräfte hätten anschließend versucht, ihn zu reanimieren. Jedoch vergeblich. "Er ist zusammengebrochen und auf der Strecke liegengeblieben", so ein Sprecher der Polizei am frühen Sonntagmorgen. Ob es sich bei dem jungen Mann um einen Besucher der Parade oder Passanten handelte, sei nicht klar. Er sei nach momentanen Erkenntnissen aber nicht in einer Gruppe gewesen.

Kein Fremdverschulden

Die Beamten gehen nicht davon aus, dass bei dem Fall Fremdverschulden vorliegt, es gebe dafür nach derzeitigem Stand keine Anhaltspunkte. Die Angehörigen des Verstorbenen wurden bereits von der Polizei informiert.

Es wurde nun ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, da die Todesursache unklar ist. Erst nach der Obduktion wisse man mehr, so die Sprecherin.

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Die Parade wurde am Abend aufgrund von Gewitter und Regen von der Polizei vorzeitig beendet. Besucher der Veranstaltung sollten den Tiergarten und alle umliegenden Grünflächen meiden, da die Gefahr von herunterfallenden Ästen bestand.

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