Rummelsburg

Kind stirbt bei Tramunfall - auch Feuerwehrmänner verletzt

Eine Tram hat in Rummelsburg ein Kind erfasst und tödlich verletzt. Beim Bergen wurden auch Feuerwehrmänner eingeklemmt.

In Rummelsburg hat sich am Dienstnachmittag ein tödlicher Unfall ereignet. Nach Auskunft der Berliner Feuerwehr hatte eine Tram gegen 16.33 Uhr eine 13 Jahre alte Radfahrerin an der Kreuzung Köpenicker Chaussee und Blockdammweg erfasst. Das Kind hatte die Gleise an einer Fußgängerfurt überqueren wollen und war dabei unter die Tram geraten, hieß es am Abend.

Dabei wurde das Mädchen lebensgefährlich verletzt. Zunächst hatte es seitens der Polizei geheißen, es bestehe keine Lebensgefahr für das Kind.

Die Feuerwehr rückte mit Spezialkräften an, um die Tram gemeinsam mit dem Entstörungsdienst der BVG anzuheben. Dabei sei der Zug allerdings aus noch unbekannten Gründen abgesackt und habe zwei Feuerwehrleute eingeklemmt, die sich unter dem Zug um das Kind kümmerten. Die beiden wurden geborgen und mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie die Nacht über bleiben müssen.

Das Kind, so die Feuerwehr weiter, konnte schließlich gegen 18 Uhr geborgen werden. Einsatzkräfte versuchten eine halbe Stunde lang, das Mädchen wiederzubeleben, allerdings erfolglos. Die 13-Jährige erlag noch vor Ort ihren schweren Verletzungen. 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Rund 20 Einsatzkräfte und die Angehörigen des Kindes würden psychologisch betreut, hieß es.

Zu den näheren Umständen des Vorfalles habe der Verkehrsermittlungsdienst die Arbeit aufgenommen, hieß es seitens der Polizei

Während der Arbeiten war der Blockdammweg in beide Richtungen gesperrt. Auch die Rummelsburger Landstraße Richtung Ostkreuz wurde zwischen der Minna-Todenhagen-Brücke und dem Blockdammweg gesperrt.

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