Haftbefehl erlassen

Mitschülerin gewürgt, weil sie seine Liebe nicht erwiderte

Aus unerwiderter Liebe hat ein 29-Jähriger in einem Friedrichshainer Bildungszentrum eine Mitschülerin angegriffen und verletzt.

Polizist mit Dienstwaffe

Polizist mit Dienstwaffe

Foto: imago stock&people

Berlin. In Friedrichshain ist ein 29 Jahre alter Mann aus Syrien wegen des Angriffs auf eine Mitschülerin festgenommen worden. Gegen den Verdächtigen wurde Haftbefehl erlassen.

Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Berlin, Martin Steltner, bestätigte der Berliner Morgenpost am Freitag, der Tatverdächtige habe am Mittwoch gegen 14.25 Uhr in einem Bildungszentrum an der Warschauer Straße eine Mitschülerin gewürgt, weil sie seine Liebe nicht erwidert habe. Die 22-Jährige, eine in Berlin lebende Polin, wurde leicht verletzt, wie ein Polizeisprecher der Berliner Morgenpost sagte. Mitschüler seien dazwischen gegangen und hätten die Polizei gerufen. Zuerst hatte der rbb über den Fall berichtet.

Den Angaben zufolge verletzte der 29-Jährige auch die Beamten, als er sich der Festnahme widersetzen wollte. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Ihm werden gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen.

Anmerkung der Redaktion:

Zunächst hatte es geheißen, der Tatverdächtige sei ein 19 Jahre alter Flüchtling aus Syrien. Die Polizei hat ihre Angaben zum Alter korrigiert. Wir haben den Text entsprechend geändert. Ob der Mann Flüchtling ist, geht aus den Informationen der Polizei bisher nicht eindeutig hervor. Die Frau wurde anders als zunächst berichtet nicht schwer, sondern leicht verletzt.

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